Wirtschaft | 21.06.2019

Auszubildende der VR-BANK Neuwied-Linz eG unterstützen soziale Projekte in der Region

Mit gutem Beispiel voran gehen

V.l.: VR-BANK-Vorstandsmitglied Matthias Herfurth, Koordinatorin der AFH Nadja Sarwar, Koordinatorin der AFH Sandra Schunk, Jugendliche des HTZ, VR-BANK-Ausbildungsleiterin Sonja Oswald, VR-BANK-Auszubildende Laura Michels, Alina Knue, Lara Bender und Geschäftsführer des HTZ gGmbH Thomas Voß.Foto: VR Bank

Neuwied. „Hilfe zur Selbsthilfe – was einer alleine nicht schafft, das schaffen viele gemeinsam.“ – Dieser Gedanke liegt dem genossenschaftlichen Grundprinzip der Volksbanken Raiffeisenbanken zugrunde und ist gleichzeitig Auslöser einer erfolgreichen, zukunftsträchtigen Zusammenarbeit. Die Volks- und Raiffeisenbank Neuwied-Linz eG, das HTZ Neuwied gGmbH sowie der ambulante Fachdienst des HTZ (AFH) arbeiten seit Anfang des Jahres an gemeinsamen Projekten. Ziel dieser Projekte ist es, den Netzwerkgedanken in der Region zu fördern und gleichzeitig die sozialen Kompetenzen der Auszubildenden der VR-BANK auszubauen. Die Koordination der einzelnen Aktionen erfolgt durch Sonja Oswald, Ausbildungsleiterin der VR-BANK und Sandra Schunk, Koordinatorin des AFH. Unter anderem begleiteten die Auszubildenden Laura Michels, Alina Knue und Lara Bender einen Karnevalsworkshop, einen kreativen Workshop zum Thema „Inklusion“, die Outdoorgruppe ins Brexbachtal, betreuten eine 9-tägige Ferienfreizeit an die Nordsee und informierten auf der Hausmesse am Familientag des HTZ über die staatlichen Fördermöglichkeiten im Bereich barrierefreies Bauen.

Im Rahmen einer Pressekonferenz präsentierten die Auszubildenden des 2. Lehrjahres ausführlich die einzelnen Projekte. „Ich hatte anfänglich großen Respekt vor der Aufgabe, einen körperlich und geistig beeinträchtigten Teenager zu betreuen. Diese Angst wurde mir jedoch sehr schnell genommen und ich bin zutiefst berührt, wie viel ansteckende Lebensfreude die Jugendlichen verbreiten“, erzählte Lara Bender. Für die Anschaffung eines Patientenlifter, mit dem beeinträchtigte Jugendliche besser gehoben werden können, spendet sie 250 Euro ihrer Vergütung. Die Zeit mit den Jugendlichen hat mir unglaublich viel gegeben und ich wollte unbedingt etwas an sie zurück geben“, führte sie aus. VR-BANK-Vorstand Matthias Herfurth überraschte zum Ende alle Teilnehmer der Veranstaltung mit einer Erhöhung der Spende auf 1.000 Euro.

Der Erfolg bestätigt das Vorhaben beider Häuser, die Zusammenarbeit in Zukunft als festen Bestandteil der Ausbildung zu sehen und weitere Veranstaltungen zur gegenseitigen Unterstützung zu planen.

VR-Bank Neuwied-Linz

V.l.: VR-BANK-Vorstandsmitglied Matthias Herfurth, Koordinatorin der AFH Nadja Sarwar, Koordinatorin der AFH Sandra Schunk, Jugendliche des HTZ, VR-BANK-Ausbildungsleiterin Sonja Oswald, VR-BANK-Auszubildende Laura Michels, Alina Knue, Lara Bender und Geschäftsführer des HTZ gGmbH Thomas Voß.Foto: VR Bank

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