- Anzeige - 150 Jahre PSD Bank Koblenz eG: 5000 Euro für Neuwied
Nachbarschaftsgarten als Treffpunkt für Jung und Alt
Bisher weitgehend ungenutzter Hof wird grüner und öffnet sich für die Nachbarschaft
Im Rahmen des Projekts „Nachbarschaftsgarten im Quartier Neuwied Mitte“ entstehen dort in generationsübergreifender Arbeit mehrere Hochbeete. Die PSD Bank Koblenz fördert das Projekt aus Anlass ihres 150-jährigen Jubiläums.
Neuwied. Es trägt seinen Anspruch bereits im Namen, das AWO Seniorenzentrum Haus der Generationen in Neuwied. Um möglichst alle Generationen zusammenzubringen – von Kita-Kindern über Familien und Singles aus der Nachbarschaft bis zu den Bewohnerinnen und Bewohnern selbst – und letztere stärker in die Gemeinschaft des umliegenden Quartiers zu integrieren, möchte das Seniorenzentrum nun seinen gepflasterten, bisher wenig genutzten Hof umgestalten und zu einem grünen, von außen zugänglichen Treffpunkt machen. Im Rahmen des Projekts „Nachbarschaftsgarten im Quartier Neuwied Mitte“ entstehen in gemeinsamer Arbeit drei große Hochbeete sowie zwei weitere, niedrige Hochbeete, die von Kindern und Menschen im Rollstuhl aus bestückt werden können. Angepflanzt werden sollen verschiedene Gemüsesorten und Kräuter, aber auch Blumen. Geplant ist zudem eine Sitzbank. Das Projekt ist nachhaltig konzipiert, es soll – im doppelten Wortsinn – weiter wachsen und in den Folgejahren Bestand haben. Die PSD Bank Koblenz hat das Projekt aus Anlass ihres 150-jährigen Bestehens mitentwickelt und unterstützt es mit 5.000 Euro.
Gemeinsam ernten und kochen
Außer den im Garten anfallenden Arbeiten wie Sähen, Pflanzen, Ernten und Schneiden sollen auch die geernteten Lebensmittel gemeinsam verarbeitet sowie Insektenhotels und Vogelhäuser gebaut werden. „Ebenso bietet das Projekt Raum für das kreative Gestalten und Basteln, zum Beispiel von jahreszeitlicher Dekoration, und das Planen von Festen, etwa einem Erntedankfest“, erläutert Pia Steyven, Ehrenamtskoordinatorin des AWO Seniorenzentrums Haus der Generationen in Neuwied. Auch im Herbst und Winter soll die aus möglichst allen Generationen bestehende Gruppe zum kreativen Gestalten sowie zum Planen der nächsten Gartensaison zusammenkommen. Im Verlauf des Quartiersprojektes sollen weitere Teile des Gartens der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und zusätzliche Treffpunkte geschaffen werden.
Damit trägt das Projekt zu einem wichtigen Ziel des Quartiersmanagements des AWO Bezirksverbands Rheinland bei. „Wir möchten das solidarische Miteinander in der Heimat und im Quartier generationenübergreifend verbessern, Einsamkeit verhindern und in starken Netzwerken mit anderen Akteurinnen und Akteuren zusammenarbeiten“, erläutert Eva Neef, Referentin Quartiersmanagement beim AWO Bezirksverband Rheinland. Soziale Gemeinschaft werde in unserer zunehmend anonymer werdenden Welt immer wertvoller. „Daher fördern wir bestehende Nachbarschaftsnetze rund um unsere Seniorenzentren und bauen sie aus. Unser Ziel ist es, das gegenseitige Kennenlernen im Quartier leicht zu machen und Menschen, auch generationenübergreifend und interkulturell, zusammenzubringen.“
150 Jahre PSD Bank
Die PSD Bank Koblenz hat das Projekt mitentwickelt und ermöglicht es mit einer Spende von 5.000 Euro. Der Anlass ist ein besonderer: Sie feiert ihr 150-jähriges Bestehen. 1872 regte Generalpostmeister Heinrich von Stephan die Bildung von „Spar- und Vorschussvereinen“ an. Sinn und Zweck war es, Mitglieder durch Gewährung von zinsbaren Vorschüssen zu unterstützen. Damit war der Grundstein für die heutigen PSD Banken gelegt. 150 Jahre später leben die PSD Banken als älteste Direktbankengruppe Deutschlands weiterhin den genossenschaftlichen Gedanken des Mit- und Füreinanders. Deshalb unterstützt die PSD Bank Koblenz aus Anlass ihres 150-jährigen Bestehens in diesem Jahr sieben sozial und ökologisch nachhaltige Projekte der Arbeiterwohlfahrt im Rheinland. Eines davon ist das intergenerationelle Gartenprojekt „Nachbarschaftsgarten im Quartier Neuwied Mitte“ des AWO Seniorenzentrums Haus der Generationen Neuwied.
Artikel melden
BLICK aktuell-Bilderrätsel: Folge 3
- Claus Wiest: Das Foto zeigt die Rheinfähre Linz-Remagen, aufgenommen von der Anfahrt auf der Linzer Seite mit Blick auf den Ort Kripp.
BLICK aktuell-Bilderrätsel: Folge 4
- Bernd Kircher: Es ist der Ottenturm in der Andernacher Stadtmauer an der Verbindung zwischen Stadtgraben und Oberer Wallstraße.
- Helma Bermel : Andernach Stadtmauer, am Stadtgraben.
- Gabriele Schammler: Bilderrätsel Es handelt sich um einen Teil der Andernacher Stadtmauer in der Nähe der Burgruine.
HeimatHelden: Saffig: Peter Röttgen und Dieter Sill sind für ihre Mitmenschen im Einsatz
- Rita Butz: Sehr schön verfasster Bericht , sehr zutreffend und diese beiden " Helden " üben eine Vorbildfunktion für unsere Gemeinde aus !! L. G. verbunden mit meiner höchsten Wertschätzung!!
Besonders prägend waren für Mara die Einsätze nach der Flutkatastrophe im Ahrtal
HeimatHelden: Bad Neuenahr: Mara Hermes lebt das Ehrenamt
Bad Neuenahr-Ahrweiler. Blutspenden, Karnevalsumzüge oder auch Großveranstaltungen wie Rock am Ring wären ohne sie kaum denkbar: die Ehrenamtlichen des Deutschen Roten Kreuzes. Sie engagieren sich in ihrer Freizeit, helfen Menschen in Not und leisten einen unverzichtbaren Beitrag für die Gesellschaft. In der Reihe „HeimatHelden“ stellt BLICK aktuell Menschen vor, die diesem Engagement ein Gesicht geben.
Weiterlesen
Der junge Mann lebt das Ehrenamt an jedem Tag:
HeimatHelden: Niederzissen: Marvin Engel hat das Herz am rechten Fleck
Kreis Ahrweiler. Rund 1000 Ehrenamtliche engagieren sich im DRK-Kreisverband Ahrweiler e.V. – im Sanitätsdienst, bei Blutspenden oder als Helfer vor Ort. Sie helfen in der Not, sind für ihre Mitmenschen da und sichern den Katastrophenschutz im Kreis. Einer von ihnen ist Marvin Engel vom DRK-Ortsverein Niederzissen.
Weiterlesen
Allgemeine Berichte
23.04.: Tierisch vermisst: Wer hat Hund Polly aus Rheinbrohl gesehen?
Rheinbrohl. Seit dem 22. April 2026 wird die junge Mischlingshündin Polly in 56598 Rheinbrohl vermisst. Die verzweifelten Besitzer wünschen sich nichts sehnlicher, als ihren geliebten Vierbeiner wieder in die Arme schließen zu können. Deshalb wenden sich die Besitzer nun an die Öffentlichkeit. Wichtig: Da Polly sehr schreckhaft ist, soll es keine große Suchaktion geben. Vielmehr wünschen sich die...
Weiterlesen
