Wirtschaft | 28.01.2026

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Neuer Schub für Photovoltaik im nördlichen Rheinland-Pfalz

Die evm Service GmbH meldet steigende Photovoltaikleistung – Private und gewerbliche Projekte prägen das Jahr 2025

Energiewende auf einen Blick: In Boppard entsteht nicht nur Biogas, sondern auch Sonnenstrom, der direkt für den eigenen Strombedarf der Biogasanlage und der Betriebsgebäude genutzt wird. Foto: evm/Sascha Ditscher

Koblenz. Der Ausbau der Solarenergie im nördlichen Rheinland-Pfalz ist auch im Jahr 2025 weiter vorangeschritten.

So konnte die evm Service GmbH, der Handwerksbetrieb der Energieversorgung Mittelrhein (evm), im Auftrag zahlreicher Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer Photovoltaikanlagen auf Dächern installieren.

Zwar ging die Nachfrage im Privatkundensegment leicht zurück, doch im gewerblichen Bereich wurden deutlich mehr Projekte umgesetzt.

Photovoltaikleistung in der Region wächst weiter

Rund 2.500 Kilowattpeak (kWp) neue Photovoltaikleistung kamen 2025 durch Installationen der evm Service hinzu – das entspricht etwa 6.000 Modulen. Rechnerisch können damit mehr als 800 Haushalte ein Jahr lang mit Strom versorgt werden. Für die Region bedeutet dies eine jährliche Einsparung von rund 1.000 Tonnen CO₂.

Ein Großteil der neu installierten Leistung entfiel auf zwölf größere Anlagen für Unternehmen und soziale Einrichtungen, darunter Industriehallen, Standorte der Caritas sowie zwei Klöster. Während der Absatz im Privatkundensegment rückläufig war, zeigte sich im gewerblichen Bereich ein deutlicher Trend zu größeren Projekten.

Engagement für die Energiewende

Neben Photovoltaik setzt die evm Service zunehmend auf integrierte Energielösungen. Dazu gehören Klimaanlagen, Wärmepumpen und seit Oktober auch ein Home Energy Management System, das Haushalten hilft, mit moderner Technik ihren Energieverbrauch automatisch zu optimieren und den Eigenverbrauch aus Photovoltaikanlagen zu erhöhen. Das System nutzt dazu auch die Preisvorteile, die sich durch einen dynamischen Stromtarif erzielen lassen. „Unser Ziel ist es, ganzheitliche Lösungen zu bieten, die es dem Kunden einfach machen“, so Carmen Höwer, die gemeinsam mit Oliver Felthaus als neue Geschäftsführung die Geschicke des Unternehmens verantwortet. Höwer ist seit Juli 2025 im Amt, Felthaus startete zum 1. Januar 2026.

Auch personell wächst das Unternehmen weiter: 15 neue Fachkräfte wurden 2025 eingestellt, weitere sollen 2026 folgen. „Wir leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Fachkräftesicherung und bieten berufliche Perspektiven in einem zukunftsorientierten Arbeitsfeld“, erklärt Höwer.

Blick nach vorn: Weitere Projekte geplant

Für 2026 sind weitere Photovoltaikprojekte geplant, darunter eine Anlage auf dem Dach einer Koblenzer Schule. Realisiert wird sie gemeinsam mit der KO-Solar, einem Gemeinschaftsunternehmen der evm, der Stadt Koblenz und der Stadtwerke Koblenz, die darauf abzielt, städtische Liegenschaften verstärkt mit Solarstrom auszustatten.

Parallel dazu treibt die Unternehmensgruppe evm auch große Erneuerbare-Energien-Projekte voran. Dazu zählen unter anderem die geplante Errichtung eines Windparks mit 15 Anlagen in Neuwied sowie der gestartete Bau des Windparks Schneifelhöhe mit elf Windenergieanlagen. Beide Projekte sollen in den kommenden Jahren erheblich zur regionalen Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen beitragen.

evm

Energiewende auf einen Blick: In Boppard entsteht nicht nur Biogas, sondern auch Sonnenstrom, der direkt für den eigenen Strombedarf der Biogasanlage und der Betriebsgebäude genutzt wird. Foto: evm/Sascha Ditscher Foto: Sascha Ditscher.de/evm-Gruppe

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