Unbekannter Angreifer flüchtet nach Tat im Autobahnstau
14.08.: Eskalation auf der A3: Fahrer im Stau brutal attackiert
Koblenz. Am Freitagabend, dem 14. August 2026, gegen 22:47 Uhr, kam es auf der A3 in Fahrtrichtung Köln bei Siershahn zu einer Eskalation. Der Verkehr staute sich an dieser Stelle aufgrund einer Baustelleneinrichtung.
Ein bisher unbekannter Mann verließ plötzlich sein Fahrzeug und begab sich zu dem Auto, das direkt vor ihm stand. Ohne erkennbaren Grund schlug er mehrfach gegen die Fahrertürscheibe.
Als der Fahrer daraufhin das Fenster öffnete, trafen ihn mehrere Schläge des Angreifers direkt ins Gesicht. Der Beifahrer des Angegriffenen stieg aus und ging auf den Täter zu, woraufhin es auch zwischen diesen beiden Männern zu einer körperlichen Auseinandersetzung kam.
Nach bisherigen Erkenntnissen blieb der Beifahrer unverletzt, während der Fahrer einen Nasenbeinbruch und weitere Gesichtsverletzungen erlitt und zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden musste. Nach dem Angriff kehrte der Täter in sein Fahrzeug zurück und flüchtete auf der A3 in Richtung Köln.
Da sich der Vorfall mitten im Stau ereignete, nimmt die Autobahnpolizei Montabaur an, dass zahlreiche Verkehrsteilnehmer das Geschehen beobachtet haben könnten. Es besteht die Möglichkeit, dass einige Zeugen den Vorfall mit ihren Handys gefilmt haben. Die Polizei bittet daher alle Personen, die Angaben zum Täter, dessen Fahrzeug oder dem Tatablauf machen können, sich zu melden. Auch wer über Videoaufnahmen der Tat oder des flüchtenden Fahrzeugs verfügt, wird dringend gebeten, diese der Polizei zur Verfügung zu stellen. Hinweise nimmt die Autobahnpolizei Montabaur entgegen. BA
Symbolbild. Foto: ROB