Wirtschaft | 29.11.2012, 13:44 Uhr

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Schmuck, Wein und schöne Schriften

Treffpunkt Goldschmiede Retterath

Goldschmiedemeister Ralph Retterat (Mitte) hatte zum Tag des offenen Ateliers geladen, mit dabei Christian Müllen und Erika Bruckschen. RFW
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Swisttal-Morenhoven. Freunde und Stammkunden vereinbaren natürlich schon vor Beginn der Advents- und Weihnachtszeit einen Termin in der Goldschmiede Ralf Retterath in Morenhoven, um für sich oder einem seiner Liebsten ein passendes Geschenk aus der neuesten Kollektion für das bald anstehende Fest auszusuchen. Aber am Tag des offenen Ateliers kommen dann alle, die schon Dagewesenen, diejenigen, die auf diesen Tag bereits gewartet haben, und immer wieder auch Neugierige, die dann auch oft zu neuen Kunden werden, die schauen möchten, was sich in dem denkmalgeschützten Fachwerkbau denn so verbirgt. Denn hier wird nicht nur erlesener Schmuck feilgeboten, auch vorzügliche Moselweine und schöne Handschriften werden geboten. Seit 2006 hat der in Remagen geborene Goldschmiedemeister Ralph Retterath in Morenhoven sein eigenes Atelier. Zum Goldschmied in Bonn ausgebildet, mit der Meisterprüfung in Idar-Oberstein 1998 und verbunden mit einigen Jahren einer Meisteranstellung in Rheinbach hat der Goldschmied die Fertigung und Erfahrung gesammelt, die zusammen mit einer künstlerischen Ader eine ganze eigene Schmucklinie entstehen ließ. Aktuell werden sehr schöne Farbsteine eingearbeitet, etwa Tansanit, Mondstein, Prasiolith, und immer wieder ganz klassisch gradlinige Brillanten. Auch Perlen sind nach wie vor ein großes Thema im Schmuckbereich, hier besonders die Tahitiperlen oder auch Süßwasserperlen. „Neu in unserem Sortiment ist eine eigene Damen- und Herrenuhrenlinie. Die Damenuhren werden individuell mit weißen, braunen oder schwarzen Brillanten veredelt, die Herrenchronometer sind sehr robust und funktional, ohne dass sie aufdringlich wirken“, schwärmt Ralph Retterath, „und die Qualität der Materialien und die Verarbeitung müssen sich nicht vor namhaften Produkten eines Nachbarlandes verstecken.“

Weine von der Mosel

Das Weingut Martin Müllen aus Traben-Trarbach war wieder mit einer Auswahl seiner erlesenen Weine vertreten. Beim Kröver Paradies Riesling oder dem Trarbacher Hühnerberg und einigen leckeren Happen ließ es sich vortrefflich über dies oder das reden, auch über den Kauf eines schönen Schmuckstückes. Das Weingut, das sehr viel auf die traditionelle Bearbeitung seiner Steillagen und der Behandlung der Trauben hält, hat bereits zahlreiche Auszeichnungen für seine Weine, überwiegend Rieslingweine, aber auch Weißburgunder, Spätburgunder und Dornfelder, erhalten.

Die Kunst des Schönschreibens

Die „Kunst des Schönscheibens“ präsentierte Erika Bruckschen. Die Meisterin der Kalligraphie zeigte den Besuchern ihre umfangreichen Arbeiten. Ob Urkunden, Briefpapier oder Karten, dem Betrachter offenbarte sich die seit dem Mittelalter auch in Europa erhaltene Kunst des Schreibens. RFW

Goldschmiedemeister Ralph Retterat (Mitte) hatte zum Tag des offenen Ateliers geladen, mit dabei Christian Müllen und Erika Bruckschen. Foto: RFW

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