Wirtschaft | 18.12.2024

-Anzeige- Mehr als 1,2 Millionen Menschen nutzen den einfachen roten Knopf, um im Notfall Hilfe zu rufen

Warum der Hausnotruf so beliebt ist

Nachdem der Notrufknopf gedrückt wurde, entsenden die fachkundigen Telefonisten dann professionelle Helferinnen oder Helfer, wie Hausnotruf-Mitarbeitende oder Rettungskräfte.  Foto: Lena Kirchner

Region. Im Zeitalter des Smartphones und der Apps greifen vor allem ältere und gesundheitlich eingeschränkte Menschen dennoch gerne auf eine bewährte Technik zurück: den Hausnotruf. In Deutschland nutzen laut Bundesverband Hausnotruf mehr als 1,2 Millionen Menschen den einfachen roten Knopf, um im Notfall Hilfe zu rufen. Der Erfolg dieses Klassikers beruht nach Ansicht von Malteser Mitarbeitenden auf drei Gründen: Erstens ist die Auslösung eines Alarms leicht – ein Druck auf den Knopf am Armband oder an der Halskette genügt, um eine Sprechverbindung aufzubauen. Zweitens ist der kurze Ruf nach Hilfe oder das Sprechen etwas, was Menschen selbst in großer Not oft noch bewältigen können, um auf sich aufmerksam zu machen. Drittens ist Tag und Nacht ein auf Hilfe spezialisierter Ansprechperson erreichbar.

11.000 Notrufe gehen durchschnittlich jeden Tag in Deutschland bei den Hausnotruf-Anbietern ein. „Es geht darum, die Folgen eines Sturzes oder das plötzliche Auftreten einer Erkrankung schnell in den Griff zu bekommen“, beschreiben Malteser Mitarbeitenden denen die wichtigste Aufgabe für die Retter und Helfer in der Not. „Um Schmerzen, Unterkühlung, Dehydrierung oder auch einfach Angst zu vermeiden, hilft ein rasches Eingreifen.“ Ein Drittel der Notrufe zieht tatsächlich einen Einsatz vor Ort nach sich. Nachdem der Notrufknopf gedrückt wurde, entsenden die fachkundigen Telefonisten dann professionelle Helferinnen oder Helfer, wie Hausnotruf-Mitarbeitende oder Rettungskräfte. Ist vereinbart, dass Angehörige oder Nachbarn informiert werden sollen, geschieht auch das – „ganz so wie es die Situation erfordert“, berichten Malteser Mitarbeitende.

Von einer im Haus installierten Technik, die im Falle eines Notfalls die richtigen Maßnahmen in Bewegung setzen kann, ist man derzeit noch weit entfernt. Die Verbraucherzentrale empfiehlt zwar digitale Assistenzsysteme, sagt aber auch, dass sie nur „kleinere und größere Schwächen“ ausgleichen können. Vor allem ältere Menschen, die nicht mit Smartphone und digitalen Assistenzsystemen groß geworden sind, setzen für ihre Versorgung lieber noch auf den Menschen, berichten Malteser Mitarbeitende aus ihrer Erfahrung mit Hilfesuchenden. Für die Nutzer sei es beruhigend zu wissen, dass die Malteser Notrufzentrale rund um die Uhr an allen Tagen im Jahr erreichbar ist.

Ein weiterer Vorteil des Hausnotrufs: Die Kosten des Basis-Tarifs werden auf Antrag und abhängig vom individuellen Unterstützungsbedarf von den Pflegekassen oftmals übernommen.

Zum Start ins neue Jahr bieten die Malteser den Hausnotruf jetzt einen Monat kostenfrei an. Nähere Infos gibt es unter www.malteser.de/hausnotruf oder telefonisch unter 0800 99 66 028 (kostenfrei, Mo-Fr 8-20 Uhr).

Nachdem der Notrufknopf gedrückt wurde, entsenden die fachkundigen Telefonisten dann professionelle Helferinnen oder Helfer, wie Hausnotruf-Mitarbeitende oder Rettungskräfte. Foto: Lena Kirchner Foto: FUENF6/Lena Kirchner

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