Wirtschaft | 16.02.2021, 08:50 Uhr

Für Senioren: Fahrten von Rheinbach nach St. Augustin

„Wie soll ich denn ins Impfzentrum kommen?“

Anmeldung für den Transfer telefonisch bei Ferdinand Pfahl

Rheinbach. Begonnen hat Ferdinand Pfahl bereits im April des letzten Jahres in Zeiten der Pandemie mit beispielhaften Aktionen: Zigtausende OP- und FFP2-Masken sowie hunderte Desinfektionsstationen hat Pfahl im Laufe eines Jahres geordert und kostenlos an öffentliche Einrichtungen (z.B. an Schulen) und Privatpersonen verteilt. Zu Beginn der COVID-19-Impfkampagne unterbreitet er nun ein weiteres Hilfeangebot: Der Personentransport für über 80-jährige aus ganz Rheinbach nach St. Augustin.

„Das schleppende Impfverfahren ist mir zu bürokratisch, zu langsam und bisher zu wenig effektiv“, kritisiert Pfahl. Für ältere und besonders für Menschen mit Behinderung ist die Anmeldung zur Impfung alleine technisch kaum zu bewältigen. Sie sind in den meisten Fällen auf die Fremdunterstützung durch Familienangehörige und Andere angewiesen. Dennoch bleiben einige auf sich alleine gestellt.

Ist die Anmeldehürde erst genommen, so wartet schon die nächste Herausforderung: die Fahrt in das entlegene Impfzentrum im rechtsrheinischen St. Augustin. Die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln ist aus unterschiedlichen Gründen nicht möglich oder nicht zumutbar. Nicht immer können motorisierte Familienangehörige, Nachbarn oder Bekannte einspringen. Hier bietet Ferdinand Pfahl als „Mann der Tat“ erneut seine Hilfe an: Er organisiert für Betroffene einen kostenlosen Fahrdienst hin und zurück zum Impfzentrum. „Sobald der Impftermin feststeht und die Fahrt nicht privat organisiert werden kann, können sich Seniorinnen und Senioren telefonisch in meinem Büro melden. Dafür habe ich die Rufnummer (0 22 26) 9 09 91 50 reserviert. Soweit möglich, werde ich selbst der Ansprechpartner sein“, so Ferdinand Pfahl. Die zahlreichen positiven Rückmeldungen auf die Verteilung von Schutzmasken und Desinfektionsstationen bestärken mich darin, meinen Beitrag auch zur Ausräumung der neuen Schwierigkeiten zu leisten. Eine gute Aktion auf halber Strecke zu beenden, ist nicht meine Art.“

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