Wirtschaft | 23.08.2018

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Woher kommt der Schimmel eigentlich?

Besonders „Wärmebrücken“ sind dafür verantwortlich - Diese Stellen im Haus sind gefährdet

Dem Schimmel vorbeugen: Die ISOTEC-Klimaplatte.Cornelis Gollhardt

Region. Eine unzureichende Dämmung kann für Eigentümer sehr unangenehme Folgen haben. Über sogenannte „Wärmebrücken“ entweicht während der Heizperiode permanent Wärme nach außen. Die Folgen? Sinkende Oberflächentemperatur der angrenzenden Raumwände, Kondenswasser und Schimmelpilzbefall. Die gute Nachricht: Jenseits von Außensanierungen gibt es Gegenmaßnahmen, die effektiv sind und diesen Teufelskreis unterbrechen.

„Wärmebrücken sind Bereiche, die in den Wintermonaten eine kühlere Oberflächentemperatur aufweisen und damit zur Auskühlung der Räume beitragen“, erläutert Michael Piroth, ISOTEC-Fachmann für die Sanierung von Feuchte und Schimmelschäden im nördlichen Rheinland-Pfalz. „So lange die Oberflächentemperatur der Wände oberhalb von 13 Grad liegt, gilt eine Wärmebrücke als unproblematisch, was Schimmelpilzbildung betrifft“, betont Piroth. Manche Stellen im Wohnraum sind besonders gefährdet, auszukühlen und Schäden aufzuweisen. Dazu zählen insbesondere: Außenwandecken, auskragende Balkone, Fensterrahmen, Heizkörpernischen, Deckenanschlüsse, vorspringende Stahlträger und ungedämmte Stahlbetonbauelemente. Eigentümer sollten diese Stellen und die daran anschließenden Wandoberflächen im Blick behalten und bei Feuchte- oder Schimmelverdacht einen Fachmann um Einschätzung bitten.

Richtig lüften ist die Basis

Bei bauphysikalischen Wärmebrücken können die Bewohner auch eigenhändig vorbeugen, um ein gesundes Raumklima herzustellen. Zwei bis drei Mal am Tag sollte bei voll geöffneten Fenstern für fünf bis zehn Minuten stoßgelüftet werden. Gekippte Fenster sind für einen Luftaustausch völlig ungeeignet. Viele Menschen lüften jedoch im Winter wenig oder gar nicht, um die Wärme in den Räumen zu halten. Aber anders als viele vermuten, kostet die Stoßlüftung bei voll geöffneten Fenstern kaum Heizenergie und hat entscheidende positive Wirkungen: Die warme und feuchte Raumluft wird hinaus befördert, kühle und trockene Außenluft hineingelassen. Diese kann aufs Neue Feuchtigkeit aufnehmen – und beim nächsten Lüften wieder nach draußen transportieren. Bei berufstätigen Bewohnern, die tagsüber außer Haus sind, reicht es in der Regel aus, wenn sie jeweils morgens und abends einmal gründlich lüften (für fünf bis zehn Minuten; bei Minusgraden etwas kürzer, damit die Räume nicht auskühlen).

Schimmelpilz und Wärmebrücken fachmännisch beseitigen lassen

Sollte der Schimmelpilzbefall schon eingetreten sein, sollte sofort gehandelt werden. Das Bundesumweltamt empfiehlt, bei einer befallenen Fläche von mehr als 0,5 Quadratmetern unbedingt eine Fachfirma einzuschalten. „Zur Verhinderung zukünftigen Schimmelbefalls, empfiehlt sich die ISOTEC-Klimaplatte“, so Fachmann Piroth. Dabei werden die nach außen zeigenden Wände des Gebäudes von innen mit Klimaplatten versehen. „Bei dem von uns eingesetzten System sind diese Platten nur wenige Zentimeter dick. Dadurch wird kein Wohnraum vergeudet und selbst Fensterlaibungen oder Heizkörpernischen können problemlos in die Sanierung mit einbezogen werden.“ Zusätzlich verwendete Dämmkeile sorgen dafür, dass auch weitere Wärmebrücken an Bauteilen - wie zum Beispiel Decken- oder Innenwandanschlüssen - dauerhaft beseitigt bleiben.

Dieses Innendämmsystem wurde in Bezug auf Feuchteschutz und Wärmedämmeigenschaften umfassend wissenschaftlich und praktisch geprüft. Es entspricht bauphysikalisch allen praktischen und behördlichen Anforderungen und macht alle Wärmebrücken dicht. Da die Klimaplatten ein mineralisch-basischer Baustoff sind, bieten sie sich als ökologisch und ökonomisch sinnvolle Lösung geradezu an, um dauerhaft Wärmebrücken und Schimmelpilz zu verhindern.

Weiter Infos unter: www.isotec.de

Dem Schimmel vorbeugen: Die ISOTEC-Klimaplatte. Foto: Cornelis Gollhardt

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