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- Anzeige - Preisverleihung des Sparkassen-Riesling 2019 im Schloss von der Leyen

Würdigung des „Weinbaus mit Herzblut“

KSK-Mayen verspricht eine weitere Auflage im kommenden Jahr

27.11.2019 - 10:05

Kobern-Gondorf. Mit Herzblut und miteinander genießen ist einfach – vor allem für die Kreissparkasse Mayen, die diesen Slogan propagiert und seit 2013 Rieslinge der Terrassenmosel in einem Wettbewerb kürt, sie dann anschließend zum „Genuss freigibt“.

Die letzte „Freigabe“ beziehungsweise Preisverleihung erfolgte im Schloss von der Leyen in Gondorf. Das ist für diesen Wettbewerb etwas Besonderes, denn der Kreis der Austragungsorte schließt sich dort, wo er begonnen hat. Das freute am Abend der Preisverleihung Karl-Josef Esch, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Mayen, er nutzte die Gelegenheit, seinen geladenen Gästen von den Anfängen zu erzählen: „Wir sind blauäugig gestartet, ohne fachlichen Hintergrund“, da ging ein Schmunzeln durch den Saal und er fügte schnell hinzu: „Beim Wein natürlich. Aber gute Freunde und Partner haben uns professionell begleitet.“ Dazu gehört der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Rhein-Mosel Bruno Seibeld, der Mann der ersten Stunde, der mit Rat und Tat unterstützte und den Tipp gab, Thomas Ibald von der Landwirtschaftskammer einzuspannen. Dieser gab letztendlich dem Wettbewerb zum S-Riesling die passende Struktur, hat jedes Jahr neue Ideen den Wettbewerb zu verbessern. Auch der Landrat des Kreises Mayen-Koblenz Dr. Alexander Saftig gehört zu den Befürwortern, die Initiatoren rammten bei ihm offene Türen ein, er war sofort Feuer und Flamme für den Wettbewerb. Denn es war und ist ihm ein großes Anliegen, die Arbeit der Winzer an der Terrassenmosel zu würdigen. Karl-Josef Esch dankte den Winzern, die ihre Rieslingweine zum 7. Mal zur Verfügung gestellt hatten. Begann die Jury 2013 mit der Bewertung von 28 Weinen, so lag die Zahl der eingereichten Weine in diesem Jahr bei sage und schreibe 39 Weinen. Die Zahl ist trotz problematischer Jahre stetig gestiegen. „Diese Entwicklung spricht für die Akzeptanz unseres Wettbewerbes“, so Karl-Josef Esch. Er dankte der gut eingespielten Jury und versprach: „Es wird eine weitere Auflage geben.“

Ein Grußwort sprach auch Landrat Dr. Alexander Saftig, der sich leidenschaftlich für den Riesling des Landkreises einsetzt: „Vor unserer Haustür haben wir das älteste Weinanbaugebiet Deutschlands. Vor über 2000 Jahren brachten die Römer den Weinanbau in großem Stil an die Mosel. Somit können wir mit Stolz sagen, dass der Wein ein Markenzeichen unserer Region und unseres Landkreises ist. Für eine Rebsorte ist unsere Weinregion sogar über die Kreisgrenzen weltweit bekannt. Ich spreche vom Riesling, der hier über 60 Prozent der Rebflächen einnimmt.“ Er lobte die Arbeit der Winzer, die jedes Jahr die Herausforderung annehmen, das Beste aus den Reben herausholen und den Weinen ihre ganz besondere Note verleihen. „Wir können stolz darauf sein, so eine große Auswahl an Spitzenweingütern in unserer Region zu haben. Die Weinkultur ist das Aushängeschild, das Markenzeichen und Identifikationssymbol des Landkreises Mayen-Koblenz“, sagte Dr. Saftig und fügte hinzu „Lassen Sie uns gemeinsam die diesjährigen Preisträger gebührend feiern und den heutigen Abend mit allen Sinnen genießen.“


Die Preisträger


Gemeinsam mit Karl-Josef Esch gratulierte er den Preisträgern für den „2018 Löfer Sonnenring Riesling Spätlese halbtrocken“ (Platz 1) und dem „2018 Hatzenporter Kirchberg Riesling Auslese süß“ (Platz 2) dem Bio-Ferienweingut Leyendecker aus Kattenes, sowie für den „2018 Hatzenporter Burg Bischofstein Riesling Qualitätswein aus der Steillage feinherb (Platz 3) dem Winzerhof Gietzen aus Hatzenport.

Dann stand der Genuss an erster Stelle, die Gäste konnten endlich die Siegerweine zusammen mit Speisen aus der Region probieren. Wie in jedem Jahr sorgten die Lehmer Razejunge dafür, dass kein Glas ungewollt leer blieb. Zwischendurch informierten die Sieger über ihre Arbeit im Weinberg und Weinkeller. Musikalisch wurden die Anwesenden von der Bläsergruppe „Riesling Brass“ unterhalten. Der Dank zum Schluss galt dem KSK - Organisationsteam um Frau Theresa Rönsch. „Weinbau mit Herzblut“ in Gondorf, Hatzenport, Kattenes, Lehmen und Löf machten den Wettbewerb zum S-Riesling erst möglich. Es ist der alte Wirkungskreis der Kreissparkasse Mayen, aus dem 2020 wieder Spitzenweine der Rebsorte Riesling gekürt werden können. EP

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Nitrat im Grundwasser

juergen mueller:
Pressemitteilung 22.01.2020 - Bereits im November 2019 wurden in einer einzigen Probe von Blütenpollen eines "Ingelheimer Bienenvolkes" sage u.schreibe "34 verschiedene Pestizide" festgestellt.Zuständige Ministerien wurden informiert u.um Stellungnahme/Handlung gebeten = 0.Landwirtschaftsminister WISSING/FDP habe seinen Einsatz für "weitere" Zulassungen von Pestiziden angekündigt.Umweltministerin HÖFKEN/GRÜNE "schweigt" - Mainzer Staatskanzlei/Ministerpräsidentin DREYER = KEINE Stellungnahme. KLÖCKNER plädiert für eine intensivere, chemiegestützte Landwirtschaft !!! Das Lügengebilde POLITIK stabilisiert sich weiter, ausgerichtet auf das Profitinteresse der Agrarindustrie,von dem wiederum die Politik profitiert, in dem sie offen zu ihrer Abhängigkeit steht.Und diese beschwert sich dann noch über mangelnden Respekt aus der Bevölkerung gegenüber jenen "Die Verantwortung übernehmen". Meine Frau fragte mich eben:"Wie war dein Tag"? Antwort:"Kotztüten sind alle"!
juergen mueller:
Frau Demut unterscheidet sich in nichts von anderen Politikern.Lügen,Täuschen,Tarnen.In den letzten 30 Jahren ist trotz der negativen Kenntnislage NICHTS passiert.Trotz freiwilliger Maßnahmen liegen die Nitratkonzentrationen nach wie vor weit über dem zulässigen Grenzwert.Unstrittig ist,dass die Nitrateinträge aus diffusen Quellen stammen = häufigste Ursache:"Landwirtschaftliche Flächennutzung" = Mineraldünger/Gülle aus Mastställen/Biogasanlagen.Ein ganzheitliches Verursacherprinzip betrachten?Sie reden Müll Frau Demut.Frau Klöckner ebenso mit ihrer Spezialisierung u.Intensivierung der Landwirtschaft.damit ist zu befürchten,dass die Akzeptanz von freiwilligen Maßnahmen sich rückläufig entwickelt (Frau Demut sollte sich einmal in der Landwirtschaft umhören,Nachdenken bevor sie redet). .In einigen Regionen ist das natürliche Abbauvermögen bereits vollständig erschöpft.Die Umsetzung rechtlicher Vorgaben ist vom politischen Willen abhängig u.der führt seit Jahrzehnten einen Dauerschlaf.
Helmut Gelhardt:
Frau Demut wirft hier Nebelkerzen! Die EU-Forderungen sind richtig und müssen zum Schutz der Menschen erfüllt werden! Unterstützen Sie die Landwirte (konventionelle und biologische Landwirtschaft) lieber gegen die unsinnigen Freihandelsabkommen wie zuletzt JEFTA (EU mit Japan) und das Mercosur-Freihandelsabkommen (EU mit Brasilien, Argentinien, Uruguay, Paraguay, Venezuela). Diese Freihandelsabkommen schädigen in der EU und den sog. Partnerländern extrem die Umwelt (z.B. Abholzung von Regenwald für noch mehr Massentierhaltung) und beeinträchtigen extrem die finanzielle Wettbewerbsfähigkeit im real existierenden Neoliberalismus (marktextremistischer Kapitalismus) aller Landwirte, die NICHT der Agrarindustrie zuzurechnen sind. Diese Landwirte sind Spielball der Agrarindustrie hier wie dort!Wer die Freihandelsabkommen befürwortet, opfert die Landwirte außerhalb der Agrarindustrie gerade den ungezügelten Profitinteressen dieser Agrarindustrie und er/sie opfert die Umwelt dem Mammon! 'C'
Wally Karl:
"Zum Thema St. Elisabeth Krankenhaus „haben wir uns bisher – ebenso wie CDU und Grüne – mit Stellungnahmen, Beschuldigungen, Ausmachen von Verantwortlichen bewusst zurückgehalten“ Genau, man kennt sich, man hilft sich. Wozu fragt man sich, sollen Bürger verschiedene Parteien wählen, wenn doch alle einer Meinung sind. Wo bleibt die gesunde Opposition? Wird so die viel beschworene Demokratie praktiziert? Im Grunde ist es die Kapitulation vor dem Machbaren. Das haben sich die Mayener Bürger nicht verdient.
Karsten Kocher:
Frau oder Herr Wally Karl, wenn man sich den bisherigen politischen Aktionismus des rheinland-pfälzischen AfD-Landesvorsitzenden Michael Frisch, auch aus seiner Zeit vor der AfD, genauer ansieht, dann paßt die Einstufung christlich-radikal schon. Und wenn man sich die aktuellen Beiträge des Vereins DEMOS e.V. zu den Herren Schäfer und Salka von der AfD Westerwald anschaut, dann zeigt es deutlich, wie stark sich das extrem rechte Gedankengut im AfD-Kreisverband Westerwald schon festgesetzt hat.
Wally Karl:
Die unqualifizierte Einstufung von AfD - Politikern als rechtsradikal ist einigen Kommentatoren noch nicht genug. Als Steigerung wird jetzt neu der völlig abstruse Begriff christlich - radikal verwendet, was immer das auch heißen soll. Aus dem Geschichtsverständnis heraus könnte man höchstens die Kreuzritter als christlich - radikal bezeichnen.
Wally Karl:
Für den geneigten Leser entsteht der Eindruck, das Patrick Baum sich beruflich mit Hass und Hetze beschäftigt. Nicht anders ist seine ständige einseitige Kommentierung zu erklären und wenn es dann noch um die AfD geht läuft er zur Hochform auf. Hatten wir nicht in dieser Gesellschaft beschlössen uns von Hass und Hetze zu distanzieren um eines friedlichen Zusammenlebens willen?
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