„Ja zum Nürburgring“
-Verkaufsprozess stoppen – Gemeinwohlbindung sichern
Die Demonstration findet am 19. März in Mainz statt
Adenau.Mit der Demonstration am 19. März in Mainz wendet sich der Verein „Ja zum Nürburgring“ gegen die bedingungslose Veräußerung der Rennstrecke des Nürburgrings. Die Insolvenzverwalter wollen – offensichtlich mit Zustimmung des Landes Rheinland-Pfalz als größtem Gläubiger der Nürburgring GmbH – die Rennstrecke noch Ende März, spätestens aber Anfang April europaweit zum Kauf anbieten, ohne zuvor Sicherungsmechanismen zugunsten des Sports einzuziehen und diese mit der Europäischen Kommission abzustimmen. „Wenn die Insolvenzverwalter den angekündigten Weg forcieren, wird es immer schwerer, dem Sport in dem Beihilfenverfahren zu seinem Recht zu verhelfen. Das Verscherbeln der legendären Rennstrecke an den Meistbietenden muss verhindert werden“, sagt Otto Flimm, der Vorsitzende des Vereins. Der Verein „Ja zum Nürburgring“ will mit der Demonstration verhindern, dass vollendete Tatsachen geschaffen werden. Daher fordert der Verein den Stopp des Verkaufsprozesses.
Außerdem verlangt der Verein, der in einem ausführlichen Gutachten die Bedeutung des Sports für das Beihilfenverfahren herausgearbeitet hat, dass der Europäischen Kommission eingemeinwohlorientiertes Lösungskonzept präsentiert wird, das den Sport in den Mittelpunkt rückt. Ein solches Konzept und insbesondere die Rolle des Breitensports am Nürburgring kann der Verein am besten illustrieren. Schließlich will der Verein durch eine unmittelbare Beteiligung an den Gesprächen mit der Kommission sicherstellen, dass der Sport in Brüssel bestmöglichst vertreten ist und den Gemeinwohlbelangen des Breitensports sowie den Bedürfnissen der Region ausreichend Rechnung getragen wird.
Organisatorisches:
Treffpunkt ist um 11 Uhr in Mainz Finthen, Am Finther Wald. Der Autocorso bewegt sich ab 12 Uhr in Richtung „Große Bleiche“.
Dort, vor dem Landtag, findet um 14 Uhr die Kundgebung statt. Wer aus der Region ein Zeichen setzen und dabei sein möchte, hat die Möglichkeit, den Busshuttle zu nutzen - Abfahrtspunkte: Adenau (Marktplatz), 11 Uhr; Breidscheid (Parkbucht gegenüber der Nordschleifenauffahrt); Nürburg (Hotel am Tiergarten und Haus A). Autofahrer melden sich bei Berthold Reuter, Tel. (01 60) 27 81 06 5, E-Mail: berthold.reuter@gmx.de, die Busfahrer bei Rudy Scharff, Tel. (0 26 91) 93 82 84 , E-Mail: stop.ringverkauf@web.de
Pressemitteilung
Verein „Ja zum Nürburgring“
