KünstlerKolonieEIFEL (KKE)
1. Große Kunst-Ausstellung
Adenau. Am Donnerstag, 3. Oktober, dem diesjährigen Nationalfeiertag, tritt um 11 Uhr in der Hellenthaler Grenzlandhalle die stolze Zahl von 30 überwiegend regionalen Künstlern unter dem Namen „KünstlerKolonieEIFEL“ zur Eröffnung ihrer ersten großen Gemeinschaftsausstellung an. Die umfangreiche Bilderschau mit einem Aufgebot von nahezu 300 Exponaten und einer begleitenden Sonderschau mit 20 Gemälden verstorbener Eifelmaler (sogenannter „Altmeister“) läuft vom 3. bis 20. Oktober täglich von 13 bis 18 Uhr.
Ausstellung bietet breit gefächertes Programm
a) Werke zeitgenössischer Künstler aus den verschiedensten Teilen der Eifel.
b) Werke namhafter verstorbener Altmeister, darunter Wilhelm Degode, Fritz von Wille, Albert Larres, Klemens Siebeneichler, Paul Siebertz, Ernst Inden, Werner Vogel, Maximilian Klein von Diepold.
c) Werke von einigen außerhalb der Eifel lebenden Kunstschaffenden, darunter eine Malerin von Bregenz am Bodensee und zwei Künstler aus weiter Ferne - von Island und Georgien. Der künstlerische Kern der neu gegründeten KKE hatte zehn Jahre lang, von 2002 bis 2011, engagiert bei der Realisierung der jährlichen Großausstellungen des Vereins „Maler der Eifel“ in Gemünd und Hellenthal zusammengearbeitet. Im Jahr 2012 kam es dann zu einer ersten Zäsur und die Jahresausstellung wurde erstmals ausgesetzt. Als dann im November 2012 das Thema „Ausstellung der Werke vereinsinterner Künstler“ im Vorstand des Eifelmalervereins zur Diskussion kam wurde offenkundig, dass seitens des Vorstands den bisherigen Gemeinschaftsausstellungen einschließlich der Künstlerschaft des Vereins ein nur bedingt förderungswürdiger Stellenwert zugemessen wurde. Vor diesem Hintergrund konstituierte sich sehr schnell und mit großem personellem Rückhalt die neue „KünstlerKolonieEIFEL“ - mit dem erklärten Ziel, die zehnjährige Tradition der Hellenthaler Herbstausstellungen mit ihrer breiten Resonanz beim regionalen Publikum fortzusetzen. Zur Erinnerung: Die Gesamtbilanz der zehn Jahresausstellungen von 2002 bis 2011 lag bei 15.000 Besuchern, 600 verkauften Bildern und 4.000 Katalogen, die die Besucher erwarben. In diesem Sinne tritt die KKE an, moderne sowie traditionelle Kunst, deren primärer Bezugspunkt die Eifel darstellt, als wertvolles Kulturgut für die regionale Öffentlichkeit zu erhalten. Das stilistische und technische Spektrum der bevorstehenden ersten KKE-Ausstellung ist außerordentlich breit: Malerei mit Ölfarbe und Acryl, Aquarelle, Zeichnungen, Grafik, Collagen, diverse Mischtechniken, Fotografie, Skulptur und Keramik. Die Stile reichen von naturalistisch-präzise, abstrakt, experimentell bis hin zu sakral-visionären Darstellungen. Damit auch die etablierte sowie die selbst ernannte Kunstkritik und die außerregionale künstlerische Avantgarde etwas zu „kauen“ haben, werden Blumenmotive, Tierdarstellungen und Heiligenbilder in Hellenthal nicht fehlen. Die Veranstalter hoffen auf die gleiche positive Publikumsresonanz, die die Hellenthaler Herbstausstellungen in der Vergangenheit genossen.
Zwei Betrachterinnen einer Zeichnung.
