100 Jahre Nürburgring
100 Jahre Nürburgring: Historische Einblicke und Geschichten aus der Eifel
aus Siegburg
Der Nürburgring feiert 100 Jahre Geschichte. Klaus Ridder, ein langjähriger Rennfan, erzählt in seinem Buch persönliche Erlebnisse und zeigt eindrucksvolle Fotos von legendären Rennen, Fahrern und Menschen rund um die berühmte Rennstrecke in der Eifel.
Nürburgring. Der Nürburgring, die wohl schönste und bekannteste Rennstrecke der Welt, wird 100 Jahre alt. Die Grundsteinlegung erfolgte schon vor 100 Jahren am 27.9.1927.
Die Geschichte war sehr abwechslungsreich und es drohte sogar das ‚Aus‘! Klaus Ridder aus Siegburg hat über 70 Jahre die Geschicke der legendären Rennstrecke hoch oben in der Eifel verfolgt und seine Erinnerungen niedergeschrieben und auch alles in Bildern fest-gehalten.
Keine Angst – es ist nicht wieder eine „Chronik“ oder Ähnliches über den Nürburgring. Nein, es sind Geschichten über Rennen und Menschen rund um die alte Nürburg, die seit hunderten Jahren die Landschaft südlich der Hohen Acht prägt und dem legendären Nürburg-ring ihren Namen gab.
Persönliche Erlebnisse und Fotografie prägen das Buch von Klaus Ridder
1956 fuhr Klaus Ridder als 14jähriger von seinem Wohnort in der südlichen Lüneburger Heide mit dem Fahrrad zum Nürburgring. Als ‚Junge vom Dorf‘ sah er ‚richtige Rennwagen‘ und die Fahrer der damaligen Zeit wie J.M. Fangio, Stirling Moss, Graf Trips oder Hans Herrmann. Er bekam sogar lesbare Autogramme!
Dabei hatte er schon einen Fotoapparat. Es war eine 20 Jahre alte ‚Balgenkamera‘ seines Vaters. Filme und Entwicklung waren damals schon teuer – und so beschränkte er sich auf wenige Aufnahmen. Für jedes weitere Bild musste der Rollfilm weitergedreht werden. Auch die Verschlusszeiten des Kameraobjektivs waren noch nicht so berauschend. Gleichwohl kamen schon faszinierende Fotos in schwarz-weiß dabei raus. Bis heute hat er, mittlerweile mit modernster Fototechnik einschließlich eines 400 mm Teleobjektivs, zigtausende Bilder gemacht und so werden in diesem Buch größtenteils seine eigenen Bilder verwendet.
Ja und dann sind in diesem Buch noch historische Bilder enthalten, die vor seiner Zeit gemacht wurden. Er hat während der Recherche für das Buch Menschen besucht, die mit dem Nürburgring verbunden waren, und noch eine ‚Fotokiste‘ mit wunderschönen Aufnahmen hatten. Übrigens diese ‚Ringmenschen‘ zu besuchen und zu interviewen – das hat ihm riesigen Spaß gemacht: So war er bei Gisela Herbstrith (94, gestorben 2021), der Tochter des Nürburgringerbauers Dr. Otto Creutz, die sich noch daran erinnern konnte, wie sie als 5jährige bei der Eröffnung des Nürburgrings dabei war. Von Marianne Genn, sie war Chefsekretärin vieler Nürburgring-Chefs, bekam er Bilder und Adressen und Tipps von weiteren „Ringmenschen“.
Erinnerungen von Rennfahrern und Einblicke in die Zeit vor dem Krieg
Er hat auch Rennfahrer der Vorkriegszeit wie Rudolf Caracciola, Hermann Lang, Hans Stuck, Schorsch Meier oder H.P. Müller persönlich kennengelernt oder bei Rennen erlebt. Deren ‚Rennzeiten‘ hat er in der Literatur recherchiert und lässt sie zu Wort kommen, wie sie ihre Rennerlebnisse in ihren Biografien erzählen.
So sind in diesem Buch viele Geschichten enthalten, die von 1925 bis heute das Geschehen am legendären Nürburgring wiedergeben.
Nach Fertigstellung des Manuskriptes musste Klaus Ridder feststellen, dass dieses Werk doch eine Art ‚Chronik‘ über 100 Jahre Nürburgring geworden ist – allerdings festgehalten in vielen persönlichen Erlebnissen.
Vielleicht noch etwas über Klaus Ridder: Er war als Dipl.-Ing. im Bonner Bundesverkehrsministerium über 30 Jahre tätig und galt als Experte auf dem Gebiet des Transports gefährlicher Güter – man nannte ihn auch ‚Gefahrgutpapst‘. Sein Hobby ist bis heute der Motorsport.
ISBN 978-3-86476-209-3 - Preis 40 €,Sonderpreis bis Juni 2026 35€ – Hardcover A4 im Querformat, 172 Seiten, ca.500 Aufnahmen
Hermann Laue
Der Nürburgring wird im nächsten Jahr 100 Jahre alt Foto: Klaus Ridder
Klaus Ridder fotografiert seit 70 Jahren am Nürburgring Foto: Geschi Ridder
Klaus Ridder erlebte auch das ‚Jahrhundertrennen‘ 1957 mit dem Sieg von J.M.Fangio. Hier ein Gemälde, das die entscheidende Rennszene zeigt. Fangio kurz vor der Überholung von Mike Hawthorn. Foto: Geschi Ridder
