Auktion der Bundesnetzagentur für neue Funk-Frequenzen
100 Mal schneller als LTE: 5G-Frequenzauktion gestartet
Mainz. Die Bundesnetzagentur hat am Dienstag, 19. März, an ihrem Standort in Mainz die Frequenzauktion eröffnet. „“5G ermöglicht Deutschland den Schritt in die digitale Zukunft. Es ist gut, dass die Versteigerung nun beginnt und wir damit den weiteren Ausbau der Mobilfunknetzes in Deutschland fördern können““, so Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. „“Die Auktion legt die Entscheidung, welche Frequenzen wichtig sind, in die Hände der Unternehmen. Die Unternehmen sollen über ihr Bietverhalten zeigen, was ihnen die Frequenzen wert sind. Eine Erlösmaximierung ist nicht Ziel der Bundesnetzagentur.“
Diese Frequenzen werden versteigert
Es wird Frequenzspektrum in den Bereichen 2 GHz und 3,4 GHz bis 3,7 GHz versteigert. Insgesamt werden 41 Frequenzblöcke versteigert, der Umfang des Frequenzspektrums beträgt 420 MHz. Diese Frequenzen zeichnen sich durch eine vergleichsweise geringe Reichweite und umso höhere Kapazitäten aus. Versteigert werden die Frequenzen, weil die Nachfrage nach Frequenzen die verfügbaren Frequenzen übersteigt. Diese Knappheit hat die Bundesnetzagentur in einer Bedarfsermittlung festgestellt und daraufhin die Versteigerung angeordnet. Zur Auktion wurden die Unternehmen Drillisch Netz AG, Telefónica Germany GmbH & Co. OHG, Telekom Deutschland GmbH und die Vodafone GmbH zugelassen.
Der Ablauf der Versteigerung
Die Versteigerung findet unter hohen Sicherheitsanforderungen statt. Die Bieter geben ihre Gebote in voneinander getrennten Räumen in einem autarken Versteigerungsnetzwerk ab. Die 41 Frequenzblöcke werden gleichzeitig versteigert und Bieter können Gebote auf mehrere Blöcke abgeben. Gebote müssen in definierten Gebotsschritten abgegeben werden. Dabei gilt für jeden Block ein Mindestgebot zwischen 1,7 und 5 Mio. Euro. Spätestens nach einer Stunde endet eine Auktionsrunde. Die aktuellen Höchstgebote auf jeden Block werden unmittelbar im Internet veröffentlicht und im Öffentlichkeitsraum am Standort der Bundesnetzagentur in Mainz bekannt gegeben. Die Versteigerung endet, wenn auf keinen Block weitere valide Gebote eingehen. Die Dauer der Versteigerung lässt sich nicht prognostizieren.
Die Auflagen
Erfolgreiche Bieter müssen bis Ende 2022 jeweils 98 Prozent der Haushalte je Bundesland und alle Bundesautobahnen, die wichtigsten Bundesstraßen und Schienenwege mit mindestens 100 Mbit/s versorgen. Bis Ende 2024 sollen alle übrigen Bundesstraßen mit mindestens 100 Mbit/s, alle Landes- und Staatsstraßen, die Seehäfen und wichtigsten Wasserstraßen und alle übrigen Schienenwege mit mindestens 50 Mbit/s versorgt werden. Für Neueinsteiger gelten abweichende Versorgungsauflagen. Die Ergebnisse der Versteigerungsrunden werden unter www.bundesnetzagentur.de/auktion2019 veröffentlicht.
Pressemitteilung Bundesnetzagentur
Artikel melden
Regelverstöße an Wertstoffsammelstellen – ein Spiegel gesellschaftlicher Verantwortungslosigkeit
- Boomerang : Ein Problem unserer modernen inclusions Gesellschaft. Einer der die Bestimmungen nicht kennt oder der sie nicht akzeptiert fängt damit an und viele andere folgen dem Negativbeispiel. Abhilfe - Videoüberwachung mit Gesichtserkennung.
„Einzig-Art-ich“ Vernissage der Erpeler Vorschulkinder begeistert Gäste
- Peter Heinrichs : Ein sehr ausführlicher Bericht über eine so wunderbare Sache. Ich bin sehr stolz auf meine Tochter Anna Fraser.
Heimatcheck: Weniger Tempo bei Bad Bodendorfer Schule und Kita gewünscht
- K. Schmidt: Wer diese Örtlichkeiten kennt, weiß, dass sich die Verkehrssicherheit nicht durch andere Geschwindigkeitsregelungen verbessern würde, sondern praktisch einzig durch anderes Verhalten der "Elterntaxis"....
Jugendlicher wohnt noch bei seinen Eltern
Wohnungsdurchsuchung bei 16-jährigem Drogendealer: Polizei beschlagnahmt Kokain und große Menge Bargeld
Köln. Einsatzkräfte der Polizei Köln haben am Donnerstagnachmittag (22. Januar) die elterliche Wohnung sowie Kellerräume eines mutmaßlichen Drogendealers (16) in Köln-Ostheim durchsucht. Dabei stellten die Beamten Kokain und mehrere tausend Euro Bargeld sowie eine hochwertige Luxusuhr sicher.
Weiterlesen
Polizei sucht nach Unfallfahrer
B260: Audifahrer hinterlässt Trümmerfeld und flüchtet zu Fuß
Lahnstein. Am Abend des 23. Januar gegen 21 Uhr kam es zu einem Verkehrsunfall auf der B260 in Höhe des Parkplatzes „Ruppertsklamm“.
Weiterlesen
Polizei rechnet mit erheblichen Verkehrseinschränkungen im Laufe des Tages
Prokurdische Demos in Köln: Über 10.000 Demonstrierende erwartet
Köln. Die Polizei Köln bereitet sich für den heutigen Samstag (24. Januar) auf mehrere Versammlungen in der Innenstadt vor. Aufgrund der inzwischen stark gestiegenen Zahl der erwarteten Teilnehmenden muss zwischen 12 und 20 Uhr mit erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen gerechnet werden.
Weiterlesen
