Zweite Mannschaft der Tischtennis-Abteilung Adenau
Abstieg konnte nicht verhindert werden
Adenau. „Wie konnte das nur passieren?“ So oder ähnlich lautet oftmals der Vorwurf, wenn genau jene Mannschaft, die zwei Jahre zuvor souverän die Meisterschaft einstreichen konnte, nun als Tabellenschlusslicht aus der gleichen Klasse absteigt. So geschehen in Adenau, wo die zweite Mannschaft der Tischtennis-Abteilung am Ende der Saison 2014/15 den zehnten Rang der Kreisliga belegt, welcher den Abstieg in die erste Kreisklasse besiegelt. Dass der Zweitvertretung des TuWi jedoch mit derart anklagenden Fragestellungen in hohem Maße Unrecht getan würde, veranschaulicht bereits ein vergleichender Blick in die Mannschaftsaufstellung der vergangenen Spielzeit sowie der Meistersaison 2012/13. Mit Fabian Berens, Mike Prämassing und Ernst Friedrich brachen drei wichtige Säulen nach und nach weg, um mittlerweile integraler Bestandteil der ersten TuWi-Auswahl zu werden. Diese und die Abgänge des Oberahrtal-Heimkehrers Dirk-Peter „Socke“ Reuter, sowie des abwanderungswilligen Denis Kohn ließen nicht nur die Fassade der einstigen Meistertruppe bröckeln, sondern verliehen der zweiten Mannschaft zwangsweise einen völlig veränderten Anstrich. Als letzte Reminiszenz von vor zwei Jahren verblieben somit nur Jürgen Löhr (16 Einsätze) und Markus Surges (13), die gemeinsam mit Tim Kaltenbach (13) und Rekrut Stephan Radermacher (14) den Stamm der neu formierten Adenauer Reserve bildeten. Zudem kamen Nico Cläsgens (6), Thomas Burch (4), Jörg Faust (8), Bernd Nelles (1), Guido Setzlach (1), Jan Bings (3), Peter Czernik (3), wie auch die Jugendspieler Dominik Schmitt (8), Manuel Sicken (10), Mike Faust (6) und Fabian Klein (2) zum Einsatz. Alles in allem reichte es zwar in keiner Begegnung zu einem Sieg oder Unentschieden, was in der einen oder anderen Phase der Saison sicherlich auch der aufgrund beruflicher Verpflichtungen respektive diverser gesundheitlicher Probleme oftmals prekären Personalsituation zuzuschreiben ist. Dennoch sollte dies nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Abstieg absolut leistungsgerecht erfolgte und man in einer starken Kreisliga zwar oftmals mithalten konnte, in den entscheidenden Spielsituation jedoch das viel zitierte Quäntchen fehlte. Vorsichtig optimistisch hingegen stimmten die Leistungen einzelner Akteure, welche nun trotz der bei vielen Spielern vorherrschenden Frustration auf eine bessere Spielzeit 2015/16 in der ersten Kreisklasse hoffen lassen.
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