Allgemeine Berichte | 15.10.2014

Oktoberfest in Insul

Beim Erntedankumzug strahlte die Sonne mit der Goldmedaille um die Wette

Viele Fußgruppen und tolle Motivwagen konnte man beim Umzug bestaunen, so wie mit dem Motto: „Eine Braut für den einsamen Esel“.

Insul. In diesem Jahr stand das Oktoberfest des Insuler Junggesellenvereins unter einem ganz besonderen Stern, da erst Tage zuvor die frohe Botschaft den Ort ereilte, das er sich mit der Goldmedaille beim Landessieg „Unser Dorf hat Zukunft“ schmücken darf. Auch der Junggesellenverein mit seinem Vorsitzenden Sascha Cläsgens und all den Mädels und Jungs haben zum Sieg beigetragen, da die Landesjury, hier auch das Vereins- und Gemeinschaftsleben in der Ortsgemeinde bewertet hat, und konnten sie mit dem traditionellen Oktoberfest als Großveranstaltung mächtig punkten. Bereits über eine Woche vor dem Großereignis verbrachten die Junggesellinnen und Junggesellen die meiste Zeit auf dem Festplatz an den Ahrwiesen, da der Zeltaufbau und das Ausschmücken in eigen Regie durchgeführt wurden, wie auch der spätere Abbau.

„Die jungen Zillertaler“ eröffneten das Oktoberfest

Am Freitagabend war es dann endlich soweit, als das Megaevent als größtes Oktoberfest in der Eifelregion seine Türen öffnete. Schnell füllte sich das überdimensionale Festzelt, bei dem das Outfit mit Dirndl und Lederhosen fast zur Pflicht schien. Die Kellnertruppe schleppte unentwegt die Maß- und Halbliterkrüge an die Tische, wobei „Die jungen Zillertaler“ mit ihrer fetzigen Gaudimusik das stimmungsvolle und über vier Tage andauernde Oktoberfest eröffneten. Nachdem der Freitag so recht bayerisch gestartet war, übernahmen „Die Schilehrer“ aus dem Stubaital am Samstagabend wieder das Programm im Festzelt. Da war dann auch kein leerer Platz mehr, da die Erfolgsmusikanten seit über zwanzig Jahren nicht nur Stimmung ins Zelt bringen, sondern ganz viele treue Fans gefunden haben und die waren wieder alle da. Auch vor dem Festzelt herrschte Oktoberfeststimmung wie auf den Wies´n mit Brezeln, Weißwurst, Fahrgeschäften und Kirmesbuden. Der Sonntag mit dem zünftigen Frühschoppen wurde von den Original Veltöner Musikanten gestaltet und da durfte auch bereits kräftig geschunkelt werden.

Erntedank- und Trachtenumzug

Auf den traditionellen Erntedank- und Trachtenumzug mit ihren Hand- und Motivwagen oder auch als Fußgruppen hatten sich die Dorfbevölkerung und die befreundeten Gruppen aus den Nachbardörfern bereits länger vorbereitet. Doch diesmal kam es für die Oktoberfestgruppe mit ihren fünf Damen und zwei Herren etwas anders, denn, als die Gemeinde Insul zum Sieger ausgerufen wurde, musste schnell ein neues Motiv her. Da nahm auch Landrat Dr. Jürgen Pföhler gerne die Einladung an, den Erntedankumzug zu begleiten und vorneweg mit Ortsbürgermeister Ewald Neiß Flyer von der Gemeinde zu verteilen. Auch in diesem Jahr waren es fast 30 Gruppen und Motivwagen, die den Festumzug begleiteten und auch da gehörten die feschen Dirndl und Lederhosen einfach zum Bild. Ob vom Kräutergarten, der urigen Waschküche, dem überdimensionalen Schlitten bis hin zum Biergarten und Wellnessoase war wieder alles vertreten und für die Menschenmassen die den Zugweg säumten hatten die Zugteilnehmer immer wieder einen guten Tropfen im Ausschank und den gab es auch von den Weinmajestäten aus Mayschoß sowie der Burgundia Ahrweiler. Die flotte Musik im Trachtenumzug kam wieder vom Blasorchester Hümmel, Blasorchester Hönningen, Tambourcorps Schuld und den Fanfaren Hönningen, die beim Umzug durch den Ort unentwegt aufspielten. Aber auch die Sicherung des Umzugs gehört dazu und wurde wieder von der Freiwilligen Feuerwehr und dem DRK Ortsverein Adenau übernommen.

Nach dem Umzug füllte sich schnell wieder das Festzelt und auch die Halbliterkrüge, die von den Kellnern geschickt an die Tische balanciert wurden, während die „Trenkwalder“ die Musik zur Hüttengaudi lieferten. Zu Ende ging das Oktoberfest allerdings erst am Montag wo die „Die Schilehrer“ aus Tirol den Vier-Tage Oktoberfest-Marathon mit einem ausgedehnten Tanzabend beendeten und da war für alle klar, im nächsten Jahr treffen wir uns wieder.

Viele Fußgruppen und tolle Motivwagen konnte man beim Umzug bestaunen, so wie mit dem Motto: „Eine Braut für den einsamen Esel“.
Eine lustige Truppe. Die feschen Dirndl gehören einfach dazu.-UM-

Eine lustige Truppe. Die feschen Dirndl gehören einfach dazu.Fotos: -UM-

Die Insuler bauten schnell einen Wagen um mit einem neuen Motiv, dem Siegermotiv.

Die Insuler bauten schnell einen Wagen um mit einem neuen Motiv, dem Siegermotiv.

Die Stimmung im Festzelt war an allen Tagen super.

Die Stimmung im Festzelt war an allen Tagen super.

Viele Fußgruppen und tolle Motivwagen konnte man beim Umzug bestaunen, so wie mit dem Motto: „Eine Braut für den einsamen Esel“.

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