Mit viel Musik feierten die Lustigen Eifelländer ihr Jubiläum
Brauchtum,Frohsinn und Gute Laune
Hümmel. „Brauchtum- Frohsinn- Gute Laune“ das war das Motto unter dem Theo Feuser den Musikverein die Lustigen Eifelländer gründete. Und das unter viel Sonne - 1975 war es überdurchschnittlich warm - und diese sommerliche Leichtigkeit haben sich die Lustigen Eifelländer bis heute erhalten, betonte Guido Nisius Bürgermeister der Verbandsgemeinde in seinen Grußworten. Nisius ließ den Werdegang des Vereins die vier Jahrzehnte noch einmal in Stichpunkten Revue passieren. Durch intensive Ausbildung junger Musiker wuchs die Mitgliederstärke innerhalb von zwei Jahren auf 30 Mitglieder an. Erste Plattenproduktionen bereits 1988.
Breit gefächertes Repertoire
Durch ein umfangreiches professionelles Engagement ist ein breit gefächertes Repertoire entstanden, mit Musik für jede Gelegenheit. Nicht nur durch diverse Auftritte in der Verbandsgemeinde, sondern auch durch Tourneen in Amerika 1988 und Malta 1998, einigen Auftritten in Funk und Fernsehen, das Spielen bei Großveranstaltungen wie Oktoberfeste und Rosenmontagsumzüge wie dem Kölner wo sie seit 28 Jahren aktiv sind, haben die Gruppe weit über die Grenzen hinaus bekannt gemacht. „Auf solche erfolgreiche Musikanten in unserer Mitte sind wir sehr stolz“, betonte Guido Nisius.
Zweifel und Aufregung beim ersten Konzert
Beim ersten Konzert, das die Gruppe im Westerwald bot, fuhren die Musiker noch mit bibbertem Herzen hin. Sie zweifelten, ob die Musik überhaupt beim Publikum ankommen würde. Das Zelt war rappelvoll und die Zweifel wurden immer größer. Nach dem ersten Stück war tosender Applaus die Reaktion des Publikums, nach dem zweiten Musikstück rief das Publikum frenetisch nach Zugabe, ratlose Gesichter bei den Musikern, auf so was waren sie gar nicht vorbereit, sie hatten nur die Noten für zwei Musikstücke mitgenommen. „Das könnte euch heute nicht mehr passieren“, meinte Ortsbürgermeister Franz Peter Schmitz schmunzelnd der die Anekdote erzählte. Dass dieses Missgeschick den Eifelländern nach 40 Jahren nicht mehr passieren kann, bewiesen sie eindrucksvoll am Samstagabend in der voll besetzten Gemeindehalle in Hümmel, wo sie mit ihrem musikalischen Können die Zuhörer begeisterten. Moderator Bernd Koll kündigte als Anfang einen Konzertmarsch „Einzug der Gladiatoren“ von Julius Fucik an, über ein Eigenarrangement mit dem bezeichnenden Titel „Die Lustigen Eifelländer“ Melodie von Hermann Warler und eigenen Texten wurde das Stück gesanglich dargeboten von Monika Feuser und dem Ehrenvorsitzenden Heinrich Lämmerhirt ging es weiter. Ein weiteres Solostück „Zwei Mexikaner in Böhmen auf Trompete brillant dargeboten von Sascha Feuser und Marco Romes. Dass die Eifelländer auch den Swing hervorragend beherrschen, wurde an dem Medley „Swinging Glenn Miller“ deutlich. „Der Titel ist bei den Lustigen Eifelländer Programm“, meinte Bernd Koll schmunzelnd bei der schmissigen Polka von Wenzel Zittner, „Die Musik geht uns ins Blut“. Über Musik der Les Humphries, der Egerländer, den Song Matrimony von Gilbert O´Sullivan- als Solostück für Posaunen bearbeitet von Erwin Jahreis und gespielt von Erwin Breitzner, Andi Neu, Martin Schneider und dem jüngsten Mitglied Tom Breitzner, den Zwei Schürzenjägern Sascha Feuser am Flügelhorn und Heinz Soller am Tenorhorn, über die Rock-Selection ging das Konzert der Lustigen Eifelländer mit der Polka „Wir Musikanten“ dem Ende entgegen. Die weitere musikalische Unterhaltung wurde vom Musikverein Hümmel und den Wershofener Musikanten übernommen. Auch der Sonntag stand mit den Elbtal Musikanten aus Dornburg, der Bindweider Bergkapelle aus Mahlberg sowie dem Stadtorchester Adenau ganz im Zeichen der Blasmusik.
