Vorgeschmack auf das Großereignis des 2. Adenauer Stationenweges
Die längste „Naturbühne Europas“
Adenau. Auf rund 700 Metern und 14 Stationen vom Garten Gethsemane bis hin zur Grabesgrotte wird es am Sonntag, 21. April, 14 Uhr die wohl längste „Naturbühne Europas“ in Aktion geben, wenn rund 300 Mitwirkende Musikanten, Chöre und Darsteller in ihre Rollen schlüpfen.
Kostprobe für den Vorgeschmack
Bereits am Samstagmorgen gab es eine Kostprobe als der in München lebende Regisseur Clemens Keiffenheim zur Generalprobe eingeladen hatte. Keiffenheim hängt an Adenau und seinem Kreuzweg, da seine Vorfahren in der Johanniterstadt Adenau ihre Wurzel haben. Wie es aussehen und klingen wird, wenn sich die Limbachtaler Musikanten mit ihrem Dirigenten Hans Pohl und der Chor „Chorios“ mit seinem Dirigenten Guido Nisius musikalisch und gesanglich abwechseln und sich dabei an Station VI gegenüberstehen oder Irische Musik erklingt, davon konnten sich auch Landrat Dr. Jürgen Pföhler ebenso wie Verbandsbürgermeister Hermann-Josef Romes und Stadtbürgermeister Arnold Hoffmann persönlich bei den Proben überzeugen. Noch waren es die über 200 Mitwirkenden aus Adenau und der Region aber am Sonntag werden weitere aus Oberbayern, der Toskana aus den Partnerstädten aus Malta Mellieh, Italien Castione und Frankreich Sillery dabei sein um dann mit über 300 Kulturschaffenden aus ganz Europa dem Adenauer Kreuzweg zu seinem 150-jährigen Jubiläum einen würdigen Rahmen zu geben. Der Regisseur Clemens Keiffenheim hat den 2. Stationenweg zum überkonfessionellen Thema erarbeitet und da wird es neben Musik, Tanz Gesang und Schauspiel alles geben was im weiteren Sinn mit Kunst und Kultur zu tun hat, so Keiffenheim der unentwegt mit seinem Megafon unterwegs ist und Anweisungen gibt.
Historischer Kreuzweg
Bereits beim ersten Adenauer Stationenweg vor zwei Jahre waren es rund 500 Besucher, die sich von den Geschichten auf dem Adenauer Kreuzweg beeindrucken ließen und diesmal werden es bestimmt viel mehr sein, die Stadt ist gerüstet und auf den Besucherstrom vorbereitet hier gibt es auch genügend ausgeschilderte Parkplätze, so der Erste Beigeordnete der Stadt Adenau Peter Nett.
Landrat Pföhler freute sich die Proben direkt auf dem historischen Kreuzweg im Herzen der Stadt Adenau mitzuerleben. Insbesondere ist es der Initiator und erfahrene Filmregisseur Clemens Keiffenheim der anlässlich 150 Jahre Adenauer Stationenweg ein unvergessliches kulturelles Erlebnis schafft, indem er jede Station eigens für das Publikum inszeniert, so der Landrat. Hier dankte Landrat Pföhler ganz besonders dem Verein für Heimatpflege Adenau mit seinem Vorsitzenden Hermann Lehmann, der sich seit seiner Gründung mit seinen Vereinsmitgliedern um die Erhaltung und Pflege des Kreuzweges kümmert.
Für das große Fest wünschte der Landrat allen Akteuren und Mitwirkenden viel Erfolg und dabei betonte er das ehrenamtliche Engagement aller, ohne es solch eine Veranstaltung nicht geben würde. Auch Bürgermeister Hermann-Josef Romes und Stadtbürgermeister Arnold Hoffmann freuten sich das es zum Geburtstag des historischen Kreuzweges, der im Jahre 1863 fertiggestellt wurde und längst zum kulturellen Highlight in der Region zählt, ein solch großes Event geben wird und dabei ging der Dank an Regisseur Clemens Keiffenheim aber auch an alle Mitwirkenden.
Die aktuellen Termine
Los geht es am Freitag, 19. April, um 18.30 Uhr open air mit dem Ökumenischen Gottesdienst im Garten Gethsemane. Am Samstag, 20. April, ab 14.30 Uhr in der Pfarrkirche Johannes der Täufer „Kreuzwege Europas“ mit Vorträgen sowie Musik und Gesang mit Gänsehautfeeling, eine kostenlose Veranstaltung zu der in Großstädten Eintrittspreise bis zu 50 Euro verlangt werden, also ein echter Geheimtipp. Am Samstagabend dann, ab 19.30 Uhr in der Hocheifelhalle Adenau „Bier trinken mit Gottes Segen“. Am Sonntag dann der 2. Adenauer Stationenweg, 14 Uhr als überkonfessionelle Feier veranstaltet von der Stadt Adenau anlässlich des 150 jährigen Bestehens des am Kirchberg parkähnlich angelegten Kreuzweges, aus dem inzwischen ein in Europa anerkanntes Kulturerbe geworden ist.
Irische Lieder werden erklingen.
