Allgemeine Berichte | 24.06.2015

Polizeiinspektion Adenau

Drohanrufe und vergiftete Fische

Wochenende Samstag 20. und Sonntag 21. Juni

Adenau. Nach einem Fahrzeugverkauf über ein Internetauktionshaus erhielt ein Mitbürger aus der VG Adenau über das Wochenende mehrere gegen Leben, Leib und Eigentum gerichtete Drohanrufe. Der namentlich noch nicht bekannte Käufer fordert mit diesen Einschüchterungsversuchen den Kaufpreis für das Fahrzeug zurück. Derzeit ist lediglich bekannt, dass die verwendeten Mobilfunkanschlüsse des Käufers im Ausland angemeldet sind.

Falscher Alarm

Eine ebenfalls am Samstag, 20. Juni an die Polizei herangetragene Bedrohungslage, bei der sich das vermeintliche Opfer aus Angst in seiner Wohnung eingeschlossen hatte, stellte sich als „falscher Alarm“ heraus. Weitere ähnliche Vorfälle ergaben Hinweise auf eine psychische Erkrankung des Hilfesuchenden, sodass die zuständigen Fachbehörden entsprechend informiert wurden.

Angeblicher Pkw-Diebstahl

Ein in der Nacht auf Sonntag, 21. Juni angezeigter Pkw-Diebstahl im Nahbereich der Nürburgring-Nordschleife erwies sich sehr schnell als „Finte“, denn gegen den Eigentümer hatte die zuständige Ortsgemeinde bereits Maßnahmen zur Beseitigung des illegal abgestellten Fahrzeuges angedroht. Über die Motivlage des angeblich Bestohlenen darf derzeit noch spekuliert werden.

Zierfische verendet Ursache noch ungeklärt

Bereits über Jahre in einem Rundbecken eines Privatanwesens in Kesselinggehaltene Zierfische (insgesamt 11 Kois u. Goldfische) fand der Eigentümer am Samstag, 20. Juni plötzlich verendet vor. Es wird Einbringen giftiger Stoffe in das Becken durch noch unbekannten Täter als Ursache vermutet. Zum Zwecke der weiteren Ermittlungen wurden beweissichernde Maßnahmen (Wasserproben usw.) getroffen.

Werkzeuge „gesammelt“!

Die Unterscheidung zwischen Mein und Dein zu treffen, fällt einigen Zeitgenossen ja bekanntlich schwer. Dies musste am Samstag, 20. Juni auch ein Bürger aus Schuld feststellen, nachdem er zur Vorbereitung von Arbeiten Werkzeuge und Stromkabel am Straßenrand abgestellt hatte.

Zwei wenig später von dem Geschädigten angesprochene Männer gaben zu, die Gegenstände „eingesammelt“ und in ihren Kleintransporter geladen zu haben. Herausgegeben wurden dann - wie sich im Nachhinein herausstellte - letztlich aber nur ein Teil der entwendeten Gegenstände.

Das Polizeipräsidium Köln wurde mit Ermittlungen zur Identität der Männer und dem Verbleib des übrigen Diebesgutes beauftragt; das Ergebnis steht noch aus.

„Wilder Wikinger“

Bereits am frühen Sonntagabend, 21. Juni machte ein Besucher in der Bar eines Hotels am Nürburgring durch Anpöbeln anderer Gäste unangenehm auf sich aufmerksam.

Gutes Zureden des Hotelpersonals zeigte nicht die gewünschte Wirkung. Der 45-jährige Skandinavier wurde daher polizeilich in sein Zimmer begleitet, wo er seinen Rausch ausschlief.

Pressemitteilung

Polizeipräsidium Koblenz

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