Allgemeine Berichte | 29.01.2013

Bilanz des Jahres 2012 ermöglicht der Kreissparkasse Ahrweiler eine deutliche Erhöhung ihres Eigenkapitals

Eine erfreulich positive Bilanz

Die Kreissparkasse festigt ihre Marktführerschaft im Kreis Ahrweiler mit einem Rekordergebnis im Kreditgeschäft

Die Kreissparkasse Ahrweiler (KSK) zieht nach Abschluss des Geschäftsjahres für 2012 eine positive Bilanz. Vorstandsvorsitzender Dieter Zimmermann (2.v.r.) präsentierte gemeinsam mit Vorstandsmitglied Guido Mombauer (3.v.r.) und Achim Gemein (2.v.l.), Markus Krupp (1.v.r.) sowie Günter Witsch (1.v.l.) , die zum erweiterten Vorstandskreis zählen, ein erfreuliches Jahresergebnis.Fix

Kreis Ahrweiler. Bei der Vorstellung der Bilanz wurde deutlich, dass im Ahrkreis die Nachfrage nach Wohnungsbaukrediten ungebrochen hoch ist. In diesem Segment konnte die Kreissparkasse Ahrweiler (KSK) über 131 Millionen Euro neu bewilligen. Dies entspricht einem Zuwachs von rund 17 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Hier setzte die Kreissparkasse vor allem mit dem Geschäft mit Bauträgern deutliche Akzente. Ein Schwerpunkt dieser Aktivitäten ist die Kreisstadt. Mit 98 vermittelten Objekten im Gesamtwert von 19 Millionen Euro konnte die Bank abermals ein Spitzenergebnis ihrer Immobilienmakler verkünden. Aber auch im gewerblichen Bereich setzte sich die verstärkte Kreditnachfrage des Vorjahres fort. Die Kreissparkasse sagte für Investitionen von Firmen- und Gewerbekunden rund 93 Millionen Euro zu. Die Steigerungsrate von sechs Prozent ist für das Geldinstitut erneut ein Rekordergebnis. Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen waren bei den Firmenkunden das bestimmende Investitionsmotiv. Dieser verstärkte Kapazitätsausbau ist ein starkes Signal für den anhaltenden Optimismus des Mittelstands.

Kundeneinlagen auf

hohem Niveau

Im abgelaufenen Jahr ist das Geldvermögen der Sparkassenkunden unter Berücksichtigung des Verbundgeschäftes mit der LBS Landesbausparkasse Rheinland-Pfalz und der Provinzial Rheinland Versicherung sowie der

Kursentwicklung im Wertpapierbereich um 30 Millionen Euro gewachsen. Ende 2012 betrug der Bestand an bilanziellen Kundeneinlagen bei der Kreissparkasse 1,3 Milliarden Euro. Das niedrige Zinsniveau beeinflusste auch im abgelaufenen Jahr das Sparverhalten der Kunden und führte zu vermehrten Anlagen im kurzfristigen Bereich beziehungsweise zu Anlagen in alternativen Produkten bei den Verbundpartnern. Der Wettbewerb um Kundeneinlagen hatte sich 2012 nochmals verschärft. Dieter Zimmermann wertete den stabilen Bestand an Kundeneinlagen positiv. „Das Zinsniveau hat einen historischen Tiefstand erreicht. Durch die anhaltende Finanz- und Schuldenkrise ist eine Trendwende nicht in Sicht.“ Zimmermann wies darauf hin, dass sich die Bank aus betriebswirtschaftlichen Gründen ganz bewusst nicht an dem teils ruinösen Preiswettbewerb der Mitbewerber beteiligt habe. Die Bank biete ihren Kunden faire Konditionen. Im Gegenzug könnten sich die Kunden darauf verlassen, dass mit ihren Spargeldern keine risikobehafteten Geschäfte finanziert würden. „Als Mittelstandsbank Nr. 1 und größter Kreditgeber im Kreis Ahrweiler investieren wir die uns anvertrauten Kundengelder in die regionale Realwirtschaft und verfolgen eine sicherheitsorientierte Anlagepolitik.“ erklärte der Vorstandsvorsitzende der Kreissparkasse.

Kapitalaufstockung durch gutes Betriebsergebnis

Der Erfolg der Kreissparkasse in den letzten zwölf Monaten spiegelt sich auch im Betriebsergebnis wider. So konnte der Sparkassenvorstand ein Betriebsergebnis vor Bewertung und Steuern von 20,8 Millionen Euro verkünden.

Nach Abschreibungen und Bewertungen, außerordentlichen Erträgen und Aufwendungen sowie Steuern vom Einkommen und Ertrag, verbleibt ein Jahresüberschuss von 10,2 Millionen Euro. Dieser erlaubt den weiteren Ausbau der Eigenkapitalbasis der Kreissparkasse Ahrweiler, die nun 162 Millionen Euro beträgt. Die mit Basel III steigenden aufsichtsrechtlichen Anforderungen werden hiernach bereits heute mit einer Eigenmittelquote von rund 19 Prozent auf einem komfortablen Niveau erfüllt. Die Bilanzsumme der Bank stieg auf 1,7 Milliarden Euro. „Das tatsächliche Jahresergebnis hat unsere Prognosen übertroffen. Die deutliche Kapitalaufstockung belegt die auf Sicherheit und Kontinuität ausgerichtete Geschäftspolitik unseres Hauses“, so das Fazit von Dieter Zimmermann.

Ganzheitliche Beziehung zum Kunden

Das Vorstandsmitglied Guido Mombauer, der zum ersten Mal in dieser Funktion die Bilanzzahlen der Kreissparkasse erläuterte, konnte von einem mehr als erfreulichen Provisionsergebnis berichten. 2149 Bausparverträge mit einem Volumen von 69 Millionen hat die KSK im letzten Jahr vermittelt. Damit lag die Bank acht Prozent über dem Vorjahresergebnis. Guido Mombauer gab bekannt, dass die Kreissparkasse neue weitreichende Qualifizierungsmaßnahmen für ihre Beraterinnen und Berater anbietet, um eine Finanzberatung „aus einer Hand“ möglich zu machen. Hierzu haben alle Privatkundenberater in der Vergangenheit einen Zertifizierungslehrgang absolviert. Da dies die Beratungsqualität spürbar verbessert hat, wurde im letzten Jahr dieser Zertifizierungsvorgang auch auf den Firmenkundenbereich ausgeweitet. Guido Mombauer ist davon überzeugt, dass die Qualität der Bankdienstleistungen der Kreissparkasse Ahrweiler zum entscheidenden Hebel im Wettbewerb um Kunden ist. „Marktführerschaft wird über die Qualitätsführerschaft erzeugt“, betont er. Diese Geschäftsphilosophie verfolgt die Bank auch im Wertpapiergeschäft. Dort konnte eine deutliche Umsatzsteigerung verzeichnet werden. Der Gesamtumsatz aller verwalteten Depots belief sich auf 165 Millionen Euro. Dies entspricht einer Steigerung gegenüber 2011 um 26 Prozent. Die Kreissparkasse Ahrweiler möchte eben trotz schwieriger Rahmenbedingungen im Wertpapierbereich ihrem Anspruch als Qualitätsanbieter gerecht werden und hat unter der Federführung von Guido Mombauer im letzten Jahr die Beratungskultur der Bank neu ausgerichtet. „Die Berater werden entlastet, damit sie sich wieder auf das Wesentliche konzentrieren können: Das Gespräch mit dem Kunden!“ fasste Mombauer die Vorteile des neuen Konzepts zusammen. Dies basiert auf einem ganzheitlichen Beratungsansatz und wird nicht nur bei der Top-Klientel, sondern gezielt bei allen Kundengruppen angewendet werden soll.

Investitionen in den Service

Bis Mitte des Jahres wird die Kreissparkasse rund die Hälfte ihrer Geldautomaten ausgetauscht haben. 24 Automaten verfügen dann auch über eine Einzahlfunktion, sodass Sparkassenkunden rund um die Uhr nicht nur Geld abheben, sondern auch Geldscheine auf ihr Konto einzahlen können. Alle neuen Geräte sind mit der sogenannten Anti-Skimming-Technik ausgestattet, die das Ausspähen von Kartendaten und Geheimzahlen verhindert. Die Kreissparkasse hat zudem ein internes Projekt zur Steigerung der Servicequalität gestartet. „Eine gute Erreichbarkeit kombiniert mit einer guten Beratung sind für Verbraucher ausschlaggebend bei der Wahl ihrer Hausbank“, begründete Guido Mombauer den Entschluss, sich diesem Themengebiet systematisch zu widmen. Seit Februar bündelt das KundenServiceCenter in der Hauptstelle die Leistungen im Bereich der Telefonie. Acht Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nehmen im Schnitt 9.000 Anrufe im Monat an. Mit einer deutlichen Personalaufstockung zum Ende des Jahres 2012 hat die Kreissparkasse diesen Service weiter ausgebaut. Fast jeder zweite Sparkassenkunde im Kreis Ahrweiler führt sein Giro- oder Tagesgeldkonto heute online. Auch durch die Nutzung von Smartphones wird das Internet schneller, mobiler und interaktiver. Der Ausbau des medialen Vertriebs ist für die Kreissparkasse eine logische Konsequenz aus dem neuen Nutzungsverhalten ihrer Kunden. Der Sparkassenvorstand versteht diesen Vertriebsweg jedoch als Ergänzung und keineswegs als Verdrängung ihres stationären Vertriebs, der 36 Geschäftsstellen im Kreis.

Der Region verpflichtet

Die Bilanzzahlen des Jahres 2012 machen den hohen Stellenwert der Kreissparkasse Ahrweiler für die Wirtschaft des Kreises erneut mehr als deutlich. Sie ist mit 356 bankspezifischen Beschäftigten nicht nur mit Abstand größter Bankenarbeitgeber und insgesamt zweitgrößter Arbeitgeber im Kreis Ahrweiler, sondern mit 114.000 Kunden auch das größte Geldinstitut im Kreis. Sie betreibt mit 36 Geschäftsstellen, 12 KompetenzCentern, 8 SBStellen und 52 Geldautomaten das dichteste Netz aller Kreditinstitute im Kreis.

Zudem ist ein Kernelement des Sparkassen-Geschäftsmodells die

Gemeinwohlorientierung, die die Kreissparkasse Ahrweiler im abgelaufenen Geschäftsjahr in vielfältiger Weise dokumentiert hat.

516.300 Euro konnte sie über Spenden und Sponsoring für und in die Region investieren. Darunter 154.800 Euro für Soziales, 168.400 Euro für die Sportförderung und 179.700 Euro für die

Kulturarbeit. Ihre beiden Stiftungen, die Jugendstiftung und die Stiftung „Zukunft Kreis Ahrweiler“, haben 2012 insgesamt 37 Projekte mit einem Volumen von 66.450 Euro selbst durchgeführt oder unterstützt.

Eine neue Hauptstelle

Der 5. Mai ist für die Kreissparkasse in diesem Jahr ein wichtiges Datum. Dieter Zimmermann kündigte an, dass die Kreissparkasse an diesem Tag mit einem „Tag der offenen Tür“ die Fertigstellung der neuen Hauptstelle mit der breiten Öffentlichkeit feiern möchte. In den letzten zweieinhalb Jahren wurde das Sparkassengebäude in der Wilhelmstraße umfassend erneuert und erweitert.. In den nächsten Wochen werden die im letzten Bauabschnitt entstandenen Räumlichkeiten sukzessive bezogen. Anschließend erfolgt die Fertigstellung der Außenanlagen, wozu auch die Neugestaltung und Ausweitung der 154 Kunden- und Mitarbeiterparkplätze zählt..-hs-

Die Kreissparkasse Ahrweiler (KSK) zieht nach Abschluss des Geschäftsjahres für 2012 eine positive Bilanz. Vorstandsvorsitzender Dieter Zimmermann (2.v.r.) präsentierte gemeinsam mit Vorstandsmitglied Guido Mombauer (3.v.r.) und Achim Gemein (2.v.l.), Markus Krupp (1.v.r.) sowie Günter Witsch (1.v.l.) , die zum erweiterten Vorstandskreis zählen, ein erfreuliches Jahresergebnis.Foto: Fix

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