Allgemeine Berichte | 27.03.2013

Wanderfreunde Schuld/Ahr 1980

Erlebnistag „Ahrsteig“

Die Wandergruppe kurz vor dem Start in Richtung Sierscheid. privat

Schuld. Dem Aufruf der „Wanderfreunde Schuld/Ahr 1980“ zur Teilnahme am Erlebnistag Ahrsteig waren aus Schuld insgesamt 16 Teilnehmer/-innen gefolgt. Pünktlich um 9 Uhr startete die Schulder Wandergruppe nach Sierscheid, wo man sich der geführten Wanderung des Eifelvereins / Ortsgruppe Adenau anschloss. Nach der Begrüßung durch Wanderführer Werner Schäfer mit interessanten Informationen über die Entstehung des Ahrsteiges und Ortsbürgermeister Oldenburg, der einiges über Sierscheid zu erzählen wusste, besichtigte die etwa 60 Personen starke Truppe die Sierscheider Kapelle (..die sich natürlich nur mit dem richtigen Schlüssel öffnen ließ…) und den „Kastanienhof“, bevor es auf dem Ahrsteig nach Schuld über Insul losging.

Sicherlich lag es am Wetter, dass nur sehr wenige Wanderer auf der Strecke waren.

Die Mühlenrast

Bei angeregter Unterhaltung war das Etappenziel Insul schnell erreicht. An der Hahnensteiner Mühle wurde die erste Rast mit einer Besichtigung der alten Mühle eingelegt. Die Teilnehmer konnten sich anhand eines interessanten Videos über die Geschichte und durch die fachkundige Führung des Mühlenbesitzers über die alte und neue (Generator-) Technik informieren. Nach einer Stärkung auf dem Sportplatz in Insul wanderte die Truppe weiter nach Schuld. Viele Wanderer kannten die Streckenführung über das „Insuler Tunnel“ bisher noch nicht. An einer Ruhebank, die wohl eher einer „Rutschbank“ glich, kam bei einigen Teilnehmern sachliche Kritik an einigen Aufstellungsorten der Bänke sowie einer unsachgemäßen Aufstellungstechnik auf.

Scarfing-Arbeitsplatz

Am Ortseingang in Schuld hatte Alexander Nelles seinen „Scarfing – Arbeitsplatz“ eingerichtet und beeindruckte durch seine Holzschnitzarbeiten mit der Kettensäge. Anhand der zahlreichen Ausstellungsstücke ist zu erkennen, dass er zu recht „Deutscher Vizemeister 2008 und 2009“ dieser besonderen Holzschnitzkunst ist. Nach der Besichtigung des Bauernhofs Nelles mit Vorführung des Melkroboters führte die Wanderung dann noch über die „Spicherley“ mit einer herrlichen Aussicht auf und einigen Informationen über die Geschichte von Schuld und den Ortsnamen, der Infrastruktur, des Geopfades und der Schornkapelle sowie der Freilichtbühne in die Ortsmitte. Hier hatten die Wanderer dann noch Gelegenheit, der Eröffnung des „Fahrradshop Landgasthaus zum Köbes“ beizuwohnen und/ oder sich der Angebote in den Hotels Schäfer u. Linde zu bedienen.

Die Spicherley

Dass die „Spicherley“ an diesem Tag überhaupt begehbar war, ist der Südwest-Lage zu verdanken. Hier war der Schnee fast vollständig weggeschmolzen, so dass dieser Streckenabschnitt gefahrlos begangen werden konnte. Das war beim sogenannten „Jägerpfad“, der oberhalb des Campingplatzes durch den Steilhang führt, leider nicht der Fall. Dieser Abschnitt war aus Sicherheitsgründen gesperrt und mit einer Umleitungsbeschilderung ausgestattet worden. Das Fazit der Teilnehmer/innen: Ein erlebnisreicher Tag, gute Organisation mit einem großen Lob an die Organisationen und Programmanbieter. Die „Wanderfreunde Schuld/Ahr 1980“ beabsichtigen künftig wieder mehr eigene Wanderungen und/oder Teilnahmen an Wanderveranstaltungen anzubieten. Da auch dieser Verein an „Überalterung“ und schwindender Mitgliederzahl leidet, sind neue und junge Wanderfreunde gerne als neue Mitglieder gesehen.

Ein Blick auf die Spicherley im Winter, die an diesem Tag begehbar war.

Ein Blick auf die Spicherley im Winter, die an diesem Tag begehbar war.

Die Wandergruppe kurz vor dem Start in Richtung Sierscheid. Fotos: privat

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