Allgemeine Berichte | 22.07.2015

Tourist-Information Hocheifel-Nürburgring

Eröffnung des Wanderweges „Müllenwirft-Schleife“

Weiterer Rundwanderweg im Naturschutzgroßprojekt „Obere Ahr-Hocheifel“ wird freigegeben

Blick von der Kottenborner Schweiz zum Aremberg.Walter Schmitz

Adenau. Nachdem im Jahre 2011 die „Dörferblick-Schleife“ und im Jahre 2014 die „Wirftbach-Schleife“ in Trägerschaft der Verbandsgemeinde Adenau geplant, beschildert und markiert wurde, ist nunmehr die „Müllenwifrt-Schleife“ fertig gestellt.

Der 14,9 km lange Rundweg wird am Sonntag, 2. August offiziell seiner Bestimmung übergeben. Dazu findet um 10.30 Uhr in Kottenborn die Eröffnungsfeier in Verbindung mit dem Dorffest statt. Der Weg wurde unter Mithilfe der Ortsgemeinden Kottenborn, Wimbach, Honerath und Wiesemscheid geplant und hergestellt.

Die Eröffnungswanderung (7 km) startet um 11.30 Uhr an der Kottenborner St. Antoniuskapelle, deren Besichtigung vor oder nach der Wandertour empfohlen wird. Selbstverständlich kann auch die komplette Wanderroute (15 km) erwandert werden.

Die Wanderung führt von Kottenborn in die „Kottenborner Schweiz“.

Der Höhenrücken oberhalb des Ortes gibt einen eindrucksvollen Panoramablick auf das Ahrgebirge und die Hocheifel mit dem höchsten Eifelberg, der Hohen Acht, frei. Durch den Kottenborner Wald verläuft der Weg hinab zum Wirftbach, an der Kottenborner Mühle vorbei bis zur Mündung des Goldbaches in den Wirftbach. Die Eröffnungswanderung führt dann abgekürzt, dem Goldbach aufwärts folgend nach Kottenborn zurück, wo ein Verweilen beim Dorffest angesagt ist. Die Eröffnungswanderung umfasst eine Strecke von 7 km mit einer Gehzeit von ca. 2 Stunden. Natürlich kann der Wanderer auch von den Ausgangsorten Wimbach, Honerath und Wiesemscheid den Zielort erreichen.

Wegbeschreibung

Der Wegename „Müllenwirft-Schleife“ erinnert an den ehemaligen überregionalen Wallfahrtsort „Müllenwirft“. Die Wallfahrtsstätte „Zur Not Gottes“ fand durch das Einrücken der französischen Revolutionstruppen im Jahre 1794 bald ein trauriges Ende. Zur Erinnerung an diesen Ort, zu dem auch ein Hofanwesen gehörte, wurde im Jahre 1989 eine Gedenkkapelle erbaut.

Der fast 15 km lange Rundweg umfasst alle landschaftlichen Schönheiten der Hocheifel: Einsame von natürlicher Ruhe geprägte Talauen und Panoramaweitblicke in einer durch Wiesen und Wald geprägte Natur- und Kulturlandschaft.

Ausgehend von der Hubertushütte, oberhalb von Wimbach gelegen, mit dem Ausblick in das Wimbachtal bis nach Adenau und zur Hohen Acht führt der Weg am Ortsrand vom Wimbach leicht ansteigend zum Höhenort Kottenborn. Eine kurze Erholungspause ist an der St. Antoniuskapelle oberhalb des Ortes angesagt. Diese Kapelle wurde 1403 erstmals urkundlich erwähnt und gehört zu den ältesten sakralen Bauwerken der Hocheifel.

Weiter geht der Weg in die „Kottenborner Schweiz“, wo sich auf einem Höhenrücken ein Panoramablick aufbaut, der einzigartig auf dieser Tour ist. Durch den Kottenborner Wald führt der Weg leicht abwärts in das Wirftbachtal. Hier trifft der 1,6 km lange Zuweg von Wiesemscheid kommend auf die Schleife.

Nunmehr folgt der Wanderweg dem Wirtfbach abwärts auf einer Länge von 4,2 km und erreicht bald die Kottenborner Mühle. Unterhalb der Angelteiche wird der Weg zum Pfad und mündet an der K 3. Weiter geht es vorbei an dem Standort einer nicht mehr vorhandenen Ölmühle zur Barweiler Mühle. Sowohl die Kottenborner Mühle als auch die Barweiler Mühle laden zur Rast und Einkehr ein.

Die Kapelle „Müllenwirft“ wird dann nach 0,8 km erreicht. Auf einer Strecke von 0,4 km verläuft der Weg wieder zurück und führt leicht ansteigend in den Walddistrikt „Selbach“ in Richtung Honerath. Vor dem Ort eröffnet sich wiederum ein außergewöhnlicher Ausblick in das Adenauerbachtal und in das Ahrgebirge.

Die Schleife führt zum Ortsrand Honerath und dann weiter durch einen Laubwald leicht ansteigend bis auf den Höhenrücken Richtung Wimbach. Von hier bis zum Ziel wechseln die Panoramablicke ständig und geben dem Wanderer immer neue Einblicke in die Hocheifellandschaft.

Blick von der Kottenborner Schweiz zum Aremberg.Foto: Walter Schmitz

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