Allgemeine Berichte | 26.11.2014

In Adenau wurden Bäume, die eine Gefahr für die Bundesstraße B257 bedeuteten, gefällt

Gefahren beseitigt

Der staatliche Forstwirt Peter Baur (links) und der Forstunternehmer Thomas Frings befestigen das Seil, mit dem die Lärche umgezogen werden soll, in rund fünf Metern Höhe Dietmar Ebi / Landesforsten RLP

Adenau. Der Landkreis Ahrweiler steht mit 52 Prozent bewaldeter Fläche landesweit an dritter Stelle bezogen auf den Waldanteil der Landkreise. Der Wald stellt in der Ahreifel das landschaftsprägende Element dar. Viele öffentliche Straßen durchschneiden diese Wälder oder verlaufen am Hangfuß von bewaldeten Steillagen. Für die Waldbesitzer beziehungsweise die zuständigen Förster bedeutet dies eine regelmäßige Kontrollpflicht, ob vom Wald Gefahren für den Straßenverkehr ausgehen.

So musste am Ortseingang Adenau die Bundesstraße B257 mehrmals für wenige Minuten gesperrt werden, da im Staatswald mehrere Bäume auf die Straße zu fallen drohten. Gemeinsam mit der Straßenmeisterei Adenau machten sich Forstwirte vom Forstamt Adenau an die gefährliche Arbeit. Die zur Straße hängenden Bäume konnten nicht einfach umgeschnitten werden, da sie ansonsten auf die Straße gefallen wären. Die Räumarbeiten hätten dann eine zu lange Wartezeit für die Verkehrsteilnehmer verursacht. Daher wurde an jedem Baum in rund fünf Metern Höhe ein Seil angebracht. Nachdem der Fallkerb und der Fällschnitt mit der Motorsäge geschnitten war, wurden die Bäume dann durch einen Forstspezialschlepper entgegen der natürlichen Fallrichtung nach oben umgezogen.

Der zuständige Förster Dietmar Ebi resümierte erleichtert: „Ich bin froh, dass die Arbeiten so problemlos verlaufen sind. Bei dieser gefährlichen Situation ist das nicht selbstverständlich. Die Jungs haben richtig gute Arbeit geleistet“.

Der staatliche Forstwirt Peter Baur (links) und der Forstunternehmer Thomas Frings befestigen das Seil, mit dem die Lärche umgezogen werden soll, in rund fünf Metern Höhe Foto: Dietmar Ebi / Landesforsten RLP

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