38. DMV 4-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring
Gelungene Premiere für die 24 Stunden
Phoenix Racing aus Meuspath gewinnt zweiten Wertungslauf zur VLN Langstreckenmeisterschaft
Nürburg. Insgesamt 211 Fahrzeuge hatten den letzten VLN-Lauf vor dem 24h-Rennen, bei widrigen Witterungsbedingungen mit einer Mischung aus Kälte, dichtem Nebel und Regen aufgenommen. Als kurz vor Beginn des Rennens im Bereich von Start und Ziel Nebel aufzog, musste man sogar befürchten, dass das Rennen erneut diesen Wetterkapriolen zum Opfer fallen würde. Am besten mit diesen Witterungsbedingungen kam die Mannschaft von Phoenix Racing zurecht, und so schlug das Team aus Meuspath, nachdem beim ersten Lauf der beste Audi erst auf Rang neun die Zielflagge gesichtet hatte, mit einem souveränen Sieg für die Ingolstädter Marke eindrucksvoll zurück. Nach Ablauf der vier Stunden Renndistanz erreichten Marcel Fässler (Schweiz) und Frank Stippler (Bad Münstereifel) mit einem Vorsprung von 59,030 Sekunden im Phoenix Audi R8 LMS die Ziellinie. Auf Rang zwei folgte das Siegerteam des ersten Laufs vom BMW Team Schubert mit Dirk Adorf (Michelbach), Martin Tomczyk (Kolbermoor) und Jens Klingmann (Leimen) am Steuer des Z4 GT3. Platz drei belegten Pierre Kaffer (Schweiz), Norbert Siedler (Österreich) und Marco Seefried (Wemding) im Porsche 911 GT3 R von Timbuli Racing. Damit konnte Timbuli Racing ebenso wie die Schubert Mannschaft bereits zum zweiten Mal einen Podiumsplatz in der noch jungen Saison für sich verbuchen. Bereits beim letzten Rennen hatte Frikadelli Racing bis zum unfallbedingten Aus eine starke Performance gezeigt. Eine Leistung, an die das Team aus Barweiler auch beim zweiten Lauf nahtlos anknüpfte. In einer spannenden Schlussphase konnten sich Sabine Schmitz (Barweiler), Patrick Huisman (Niederlande) und Patrick Pilet (Frankreich) im Porsche 911 GT3 gegen Stefan Mücke (Berlin) und Darren Turner (Großbritannien) im Aston Martin Vantage GT3 durch setzen. Christopher Brück (Köln) und Jaap van Lagen (Niederlande) belegten gemeinsam mit Marc Hennerici (Mayen) im zweiten Timbuli-Porsche die sechste Position. Das beste Resultat eines Mercedes Benz AMG GT3 SLS sicherten Bernd Schneider (Schweiz), Jeroen Bleekemolen (Niederlande) und Sean Edwards ( Großbritannien) dem Team von Black Falcon aus Meuspath, mit dem zehnten Gesamtrang.
In der Klasse Cup 1 der Opel Astra OPC Cup-Fahrzeuge triumphierten die mehrfachen VLN-Meister Wolf Silvester (Nürnberg) und Mario Merten (Nürburg). Auf Rang vier brachte in dieser Klasse RTR aus Adenau den ersten ihrer beiden Astras mit Heinz-Otto und Jürgen Fritzsche (beide Hückeswagen) ins Ziel. Der zweite Opel Astra von Michael Funke (Breuberg), Hendrik Still (Niederzissen) und Rodney Forbes (Mühlheim) fuhr nach Trainingsbestzeit im Rennen auf Platz sieben. Die Speerspitze des Adenauer Teams, der Porsche 911 CUP musste man nach einem unverschuldeten Unfall auf Klassenrang 3 nach 15 Runden in der Box abstellen.
Einen rabenschwarzen Tag erwischte auch das Team von Manthey Racing aus Meuspath, das gleich drei Ausfälle seiner Porsche-Boliden hinnehmen muste. Rang 20 in der Gesamtwertung hieß am Ende die beste 911er-Platzierung des erfolgsverwöhnten Teams der letzten Jahre.
Erfolgreich verlief dagegen das Rennen für das für den MSC Adenau startenden Fahrerduo Robb Holland (Meuspath) und Ulfried Baumert (Leimbach), die mit dem Audi TT RS den Sieg in der Klasse SP4 einfuhren.
Ebenfalls unter der Bewerbung des MSC Adenau schickte das Team von Pro Sport Performance aus Herschbroich den Porsche 991 mit Christian Schmitz (Herresbach), Helmut Weber (Königsfeld) und Ivan Jacoma (Schweiz) in die Vier-Stunden-Hatz durch die Grüne Hölle. Nach dem Premierensieg des Porsche 991 beim ersten Rennen konnte das Fahrertrio erneut mit Rang zwei in der Klasse V6 eine Podiumsplatzierung einfahren. Mit dem Sieg des Mazda MX-5 vom Team Rent4Ring in der Klasse V4 entführten Fredy Lienhard und Ralph Beck, beide Herschbroich, eine weitere Trophäe in den Ort im Herzen der Nordschleife. Für einen Großteil der VLN-Teams steht mit dem ADAC Zurich 24h-Rennen an Pfingsten der Saisonhöhepunkt auf dem Programm, bevor am 22. Juni mit der 44. Adenauer ADAC Simfy Trophy die VLN in die weitere Saison startet.
Das beste Resultat eines Mercedes Benz AMG GT3 SLS sicherte sich das Team von Black Falcon aus Meuspath mit dem zehnten Gesamtrang.Fotos: BURG
Klasensieg für Fredy Lienhard und Ralph Beck aus Herschbroich mit dem Mazda MX-5.
In einer spannenden Schlussphase erkämpfte sich die Besatzung des Frikadelli Porsche 911 GT3 R noch den vierten Rang.
