Forstamt Adenau führt Verkehrssicherungsarbeiten durch
Gewässerrandpflege am Adenauer Bach
Adenau. Im Laufe der letzten Jahre hat sich der Bewuchs entlang des Adenauer Baches im Bereich „Im Straussenpesch“ stark entwickelt. „Bäume sind ins Bachbett gewachsen und verengen den Durchfluss. Bei Hochwasser besteht daher die Gefahr, dass das Wasser über die Ufer tritt und die benachbarten Gebäude beeinträchtigt“, erklärt Dietmar Ebi, der Leiter des Forstreviers Adenau. Die für die Gewässerunterhaltung zuständige Kreisverwaltung Ahrweiler und die Verbandsgemeinde Adenau haben bei einem gemeinsamen Ortstermin mit dem Stadtbürgermeister Arnold Hoffmann und dem Forstamt Adenau dringenden Handlungsbedarf festgestellt. Das Team des Forstamts Adenau ist damit beauftragt worden, die erforderlichen Pflegearbeiten durchzuführen. „Auch im Böschungsbereich, der sich im Eigentum der Stadt Adenau befindet, müssen aus Gründen der Verkehrssicherung eine ganze Reihe von Bäumen gefällt werden“, stellt Förster Dietmar Ebi fest. Zwei kommunale Forstwirte fällen die Bäume und entfernen das anfallende Schnittgut aus dem Bachbett und der Böschung; der Bauhof der Stadt Adenau übernimmt dann den Abtransport. An einem zentralen Platz wird die Biomasse zwischengelagert, später gehackt und zur energetischen Nutzung weiterverwendet. Der Bewuchs von Bachrändern mit geeigneten Sträuchern und Bäumen ist ökologisch wertvoll. Die Wurzeln durchdringen den Boden entlang des Baches und, wenn vorhanden, der Böschung. Das Wurzelwerk bildet somit einen Erosionsschutz. Durch die Beschattung des Gewässers wird ein Kleinklima erhalten, das zum Beispiel durch den höheren Sauerstoffgehalt im Wasser für viele Lebensformen wichtig ist. Pressemitteilung
Forstamt Adenau
