Schuld und Insul triumphierten bei „Unser Dorf hat Zukunft“
Gold für die Nachbargemeinden
Jeweils in der Hauptklasse (Schuld) und in der Sonderklasse (Insul) belegten die Orte auf Landesebene Platz eins
Insul. Als die Nachbar-Ortsgemeinden Insul und Schuld in der Verbandsgemeinde Adenau die frohe Botschaft erreichte, dass sie beide mit der Goldmedaille ausgezeichnet werden und sich so unter all den teilnehmenden Orten beim diesjährigen Wettbewerb auf Landesebene „Unser Dorf hat Zukunft“ erfolgreich durchgesetzt haben, war die Freude riesengroß. Nicht nur bei den Ortsbürgermeistern Ewald Neiß (Gemeinde Insul) und Ortsbürgermeister Helmut Lussi (Gemeinde Schuld), sondern bei der gesamten Bevölkerung, die als Einzelne oder im Verein und in der Gemeinschaft das Leben in ihrer Gemeinde gemeinsam tragen und gestalten. Dies hatte auch bei den Jury-Mitgliedern Eindrücke hinterlassen, sodass sie sich bei ihrer Entscheidung jeweils für die Goldmedaille und somit zum Sieger beim Landeswettbewerb in der Sonderklasse für die Gemeinde Insul und in der Hauptklasse für die Gemeinde Schuld entschieden hatten.
Insul tritt auf Bundesebene an
Für die Ortsgemeinde Insul bedeutet dies sogar eine Teilnahme in zwei Jahren beim dann stattfindenden Entscheid auf Bundesebene, um das schönste und zukunftswerteste Dorf zu krönen. Spontan hatte Ortsbürgermeister Ewald Neiß mit seinem Gemeinderat die Idee umgesetzt den Feiertag der „Deutschen Einheit“ zur Feier zu nutzen und sich somit bei der gesamten Bevölkerung des Ortes erkenntlich zu zeigen und dazu hatte er auch seinen Ortsbürgermeisterkollegen Helmut Lussi aus der Nachbargemeinde Schuld eingeladen.
Der erste Beigeordnete Udo Breuer nutzte die Gelegenheit, alle, die mitfahren wollen zur Überreichung der Goldmedaille, einzuladen und da wird die Ortsgemeinde Insul für den 21. November bei der Siegerehrung in Kaiserslautern einen Bus chartern. Dass die Ortsgemeinde Insul zum Sieger erklärt wurde, hatte die Jury im Landeswettbewerb beeindruckend an den verschiedenen Kriterien wie sanfter Tourismus, vorhandene Gastronomie und Beherbergung sowie intaktes Vereins- und Gemeindeleben festgemacht. Ebenso stark beeindruckend der Junggesellenverein mit der Großveranstaltung des Oktoberfestes, Erhalt und Sanierung im Ortskern, Historienpflege aber auch Neubaugebiet mit Bevölkerungszuwachs und jungen Familien. All das und vieles mehr führte letztendlich zur Goldmedaille, wie auch in der Nachbargemeinde Schuld, wo ebenfalls die verschweißte Dorfgemeinschaft und das engagierte Ehrenamt mit all seinen Aktivitäten punkteten. UM
