Lokalsport | 04.12.2013

SG OASF/Barweiler - Senioren

Hartplatzschachpartie endet remis

SG OASF/Barweiler I - TuS Oberwinter II 0:0 (0:0)

Die Defensivabteilung um Yannick Dreser schaffte die dritte Begegnung in Folge ohne Gegentor.

Barweiler. Zum letzten Spiel im Kalenderjahr in Barweiler empfing die SG vor wieder einmal enttäuschend wenigen Zuschauern die im Tabellenmittelfeld platzierte Bezirksligareserve vom Rhein. Wieder einmal stand der komplette Kader zur Verfügung.

In der ersten Halbzeit war das Spiel über weite Strecken von der Taktik geprägt. Die Gastgeber präsentierten sich zwar als die aktivere Mannschaft, konnten aber die kompakte und vielbeinige Oberwinterer Defensive kaum einmal aus den Angeln heben. Bis auf einen Distanzschuss von Manuel Emmerichs, der am stark reagierenden Gästetorhüter scheiterte, gab es für die einheimischen Zuschauer nur eine klare Torchance zu sehen. Diese hatte es dann aber in sich. Nach einem langen Ball von Fabian Hideg setzte sich Sebastian Sesterheim gegen zwei Verteidiger durch, scheiterte dann aber frei stehend, indem er seinen Schuss etwas zu hoch ansetzte.

Ansonsten passierte nicht viel in einem vor allem im Mittelfeld sehr hart geführten Spiel, da auch die zahlreichen Freistöße auf beiden Seiten keine Gefahr brachten und die Gastgeber im Wissen, dass die Rheinstädter auf schnelle Konter lauerten, im Spielaufbau kein unnötiges Risiko eingingen und kontrolliert nach vorne spielten.

Selbst ließ die SG dann auch keine nennenswerte Möglichkeit zu.

Nach dem Seitenwechsel bot sich zunächst ein ähnliches Bild. Beide Mannschaften neutralisierten sich im Mittelfeld und gerieten kaum einmal wirklich ins Schwimmen. Auf der OASF-Seite vergab Fabian Hideg mit einem Freistoß, der knapp das Tor verfehlte, die beste Gelegenheit. Zudem konnte der TuS-Torhüter dem frei vor ihm auftauchenden Sebastian Sesterheim den Ball vom Fuß fischen. Mit zunehmender Spieldauer erkämpften sich die Gäste dann aber leichte Vorteile. Die erste brenzlige Situation ergab sich, als ein Oberwinterer Spieler nach einer Berührung im Strafraum zu Boden ging. Dies war eine klassische Kann-Situation, in der sich Schiedsrichter Werner Grosse glücklicherweise gegen einen Elfmeterpfiff entschied. Wenig später tauchte nach einem Stellungsfehler in der Defensive der TuS-Spieler Kai Schönenborn frei vor Marcel Ley auf, allerdings konnte dieser den folgenden Schuss aus halblinker Position gerade noch mit den Fingerspitzen an den Pfosten lenken.

In der Schlussphase lief Kai Schönenborn dann nach einem Konter erneut allein aufs Tor zu, traf dann allerdings die falsche Entscheidung, als er einen Querpass auf einen mitgelaufenen Mitspieler spielen wollte, der dort allerdings nicht ankam, sondern ins Toraus rollte. In der Nachspielzeit hätte bei beiden Mannschaften noch einmal nicht viel gefehlt, um den goldenen Treffer zu erzielen.

Nach einer Ecke befand Schiedsrichter Werner Grosse ein grenzwertiges Einsteigen im OASF-Strafraum gegen einen Gästespieler erneut nicht als elfmeterreif. Im direkten Gegenzug bediente Markus Müller auf der rechten Seite Marcel Ewinger, jedoch konnte dieser den Ball nur noch mit Mühe erreichen, sodass der folgende Flachschuss den heranstürmenden TuS-Torhüter vor keine größeren Probleme stellte.

So stand nach dem Schlusspfiff eine Punkteteilung, über die sich keine der Mannschaften wirklich freuen konnte, die aber angesichts des Spielverlaufs absolut gerecht war. Fazit: Diese Begegnung war wie kaum eine andere in dieser Saison, ähnlich wie eine Schachpartie, von der Taktik geprägt.

Beide Mannschaften neutralisierten sich fast vollständig im Mittelfeld. Wenn doch einmal Lücken in den gegnerischen Abwehrreihen gefunden wurden, konnten die sich so ergebenden Gelegenheiten nicht genutzt werden.

Nachdem in der ersten Halbzeit die Gastgeber näher am Torerfolg waren, hatten die Gäste in der zweiten Hälfte Vorteile. Die SG OASF/Barweiler ist somit weiterhin in der Rückrunde ungeschlagen sowie ohne Gegentor und konnte einen weiteren Punkt gegen den Abstieg sammeln.

SG OASF/Barweiler: Marcel Ley - Markus Müller, Yannick Dreser (71. Max Niggemann), Christian Kaster, Florian Hideg - Manuel Emmerichs, Fabian Hideg - Sebastian Sesterheim, Marcel Ewinger, Martin Emmerichs (46. Peter Klein) - Christian Lückenbach (61. Florian Schmitz).

Die Defensivabteilung um Yannick Dreser schaffte die dritte Begegnung in Folge ohne Gegentor.

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