Allgemeine Berichte | 09.07.2013

DRK-Einsatzleitung am Nürburgring

Kameramann ist außer Lebensgefahr

Verletzungen machen Krankenhausaufenthalt erforderlich

Kreis AW/Nürburgring. Der während der Formel 1 am Nürburgring durch einen Reifen verletzte Kameramann schwebt nicht in Lebensgefahr. Ein von einem Rennfahrzeug gelöster Reifen hatte den Kameramann während des Formel 1-Rennens in der Boxengasse verletzt. Wie bei allen Rennveranstaltungen üblich, standen Rettungskräfte des DRK in der Boxengasse in Bereitstellung und konnten nach wenigen Sekunden die Hilfsmaßnahmen einleiten. Zunächst wurde der Verletzte zur weiteren Untersuchung in das am Ende des Boxengebäudes befindliche „Medical Center“ des Nürburgrings transportiert. Dort stehen bei Großveranstaltungen immer Rettungswagen und Notarzteinsatzfahrzeuge in ausreichender Anzahl für mögliche Transporte in umliegende Krankenhäuser in Bereitstellung. Da der Kameramann über Brustschmerzen klagte, konnten innere Verletzungen zunächst nicht ausgeschlossen werden. Aus diesem Grunde wurde ein Rettungshubschrauber als notwendiges Transportmittel für den Transport in eine Koblenzer Fachklinik mit unfallchirurgischer Behandlungsmöglichkeit gewählt. In den frühen Abendstunden konnte durch die DRK-Einsatzleitung am Nürburgring in Erfahrung gebracht werden, dass keine Lebensgefahr für das Unfallopfer besteht. Nach entsprechenden Untersuchungen in der Klinik wurde festgestellt, dass sich der Kameramann Rippenbrüche und Verletzungen im Schulterbereich zugezogen hatte. Die gebrochenen Rippen haben keine inneren Verletzungen verursacht. Auch eine Gehirnerschütterung ist nicht auszuschließen. Der Kameramann wird noch einige Tage in der Klinik verbringen müssen.

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