Adenauer Kläpperkinder besuchten das Ringwerk
Kläpperkinder auf Tour
Adenau. Karfreitag und das Kläppern sind ja schon eine Weile vorbei, die Blasen an Füßen und Händen sind verheilt und vergessen, die gesammelten Süßigkeiten lange verputzt. Nicht vergessen war jedoch, dass der versprochene Ausflug für die Kläpperkinder noch ausstand. An einem nieseligen Samstag im Herbst war es endlich so weit.
Um 10 Uhr - genau zur Öffnungszeit - trafen sich die 19 Kinder mit zwei Betreuerinnen am Eingang des Ringwerks. Den Eintritt hatten die Kinder frei, denn vom „Kläppergeld“ war nach Abzug der Spenden an die Messdienerkasse und an das Team der Neulandgottesdienste noch einiges übrig. Das reichte für den reduzierten Gruppeneintrittspreis und sogar noch für Pommes für alle.
Obwohl zwischen dem Jüngsten und dem Ältesten gut 10 Jahre Altersunterschied lagen, herrschten viel Harmonie und Spaß in der gemischten Truppe. Alle trafen sich zum gemeinsamen Anschauen eines Films, der ein Rennteam beim 24-Stunden-Rennen zeigte, zum gemeinschaftlichen Mittagessen und zum Reifenwechsel beim Boxenstopp. Ansonsten durfte jeder das Ringwerk auf eigene Faust und in kleinen Gruppen erkunden. Besonders beliebt waren der Truck-Simulator, die Herausforderung, sich mit Laserpistolen Punkte für das ideale Rennauto zu sammeln und die Tour im schaukelnden „Nürbus“, bei der manch einer froh war, dass das Geruckel nach 5 lustigen Minuten ein Ende hatte. Nicht nur die ganz Kleinen machten ihren „Formula Junior Führerschein“ und turnten auf dem Kinderspielgerüst herum: In der passenden ausgelassenen Gesellschaft machte das auch noch den „Jungen Damen“ Spaß. So wundert es nicht, dass die beiden Betreuerinnen zwar etwas ermattet vom Frischluftmangel in der Halle waren, aber um 17 Uhr nur deshalb zum Heimfahren riefen, weil das Ringwerk schlichtweg schloss. Soviel ist sicher: Wenn sich Kinder finden, die nächstes Jahr an Karfreitag in Adenau kläppern, dann gibt es auch wieder einen „Belohnungstag“.
