SG OASF/Barweiler - Zweite Mannschaft
„Lokalderby als Disaster“
Gegen den SSV Herschbroich unterliegt man mit 0:4 (0:1)
Herschbroich. Im direkten Duell um den neunten Tabellenplatz stand am vorletzten Spieltag mit dem Schlagerspiel auf dem Rasenplatz in Herschbroich noch einmal ein echtes Highlight auf dem Programm. Nach der guten Leistung hatte man sich auch in dieser Partie einiges vorgenommen. Leider sollte alles ganz anders kommen. Die Gastgeber waren von Beginn an die läuferisch, kämpferisch und spielerisch bessere Mannschaft. So hätten sie bereits nach wenigen Minuten in Führung gehen können, doch ein Spieler traf nach einem Eckball per Kopf nur die Latte. Ein weiterer Kopfball eines völlig frei stehenden Spielers nach einer Flanke verfehlte zudem das lange Eck. Auf der anderen Seite kam man durch unzählige Nachlässigkeiten und Fehlpässe im Spiel nach vorne, wenn überhaupt, dann nur durch Standardsituationen in den SSV-Strafraum. Diese konnten aber von der gegnerischen Abwehr entschärft werden. So war es auch wenig verwunderlich, dass Herschbroich Mitte der ersten Halbzeit in Führung gehen konnte, auch wenn der Gegentreffer sehr unglücklich zustande kam. Nach einem Befreiungsschlag aus über 40 Metern Entfernung flog der Ball in den OASF-Strafraum, sprang dort noch einmal auf, rutschte über die Fingerspitzen des zu weit vor seinem Tor stehenden Valmir Imeri und rollte dann ins Netz. Wenig später ließ der Schiedsrichter nach einer chaotischen Situation, in der sich Valmir Imeri bedingt durch einen Zusammenstoß mit dem früheren Oberahrtaler Florim Abazi verletzte und anschließend gegen Andreas Marx ausgewechselt werden musste, das Spiel weiterlaufen, wodurch der Ball in Richtung Tor rollte, in allerletzter Sekunde aber noch von David Schneider von der Linie geschlagen werden konnte. Die Gäste hatten auch im Anschluss keine einzige nennenswerte Torchance. Nach dem Wechsel bot sich den ausschließlich aus Herschbroicher Anhängern bestehenden Zuschauern trotz aller Versuche des Gästetrainers, mit einer motivierenden Halbzeitansprache doch noch eine Leistungssteigerung der Spieler zu bewirken, das gleiche Bild wie zuvor. Lediglich ein Kopfball von Joker Michael Friedrichs ließ so etwas wie annähernde Torgefahr aufkommen. Besser machten es die Gastgeber mit dem zweiten Treffer. Anschließend versandete auch das letzte Fünkchen Siegeswille bei den OASF-Spielern, die einwandfreie Auflösungserscheinungen zeigte und folgerichtig noch zwei weitere bittere Pillen in Form von Gegentoren schlucken musste.
Für Barweiler spielten
Valmir Imeri - Thomas Rausch - Dren Imeri, Niklas Radermacher - Florian Hideg, David Schneider - Rudi Seifen, Marko Orsolic, Marco Nisius - Sebastian Kalweit, Lars Gebauer, Andreas Marx, Michael Friedrichs und Dominik Münch
Vorschau
SG OASF/Barweiler II - TuS Mayen III, Sonntag 12. Mai, 12 Uhr in Antweiler oder Barweiler.
