Polizei Adenau: Vier Unfälle mit Sachschaden
Mehrere Glatteisunfälle bei Hohenleimbach
Hohenleimbach. Kaum herrschen die ersten Minusgrade, schon beschäftigen Glätteunfälle die Polizei. Heute Morgen, 25. November, gegen 7.25 Uhr, ereigneten sich auf der B412 hinter einer Kuppe in Höhe der Gemeinde Hohenleimbach in Folge von plötzlich auftretender Straßenglätte insgesamt vier unmittelbar aufeinanderfolgende Verkehrsunfälle mit fünf beteiligten Fahrzeugen.
1. Unfall:
Gegen 7.25 Uhr befuhr ein 30-jähriger PKW-Fahrer die B412 in Fahrtrichtung Kempenich. In Höhe Hohenleimbach kam dieser auf Grund plötzlich auftretender Straßenglätte in Verbindung mit nicht angepasster Geschwindigkeit ins Schleudern und anschließend nach links von der Fahrbahn ab. Dabei wurde ein Leitpfosten überfahren und der Pkw und rutschte in einen Straßengraben. Bei diesem Unfall entstand ein Sachschaden von ca. 2000,- Euro. Der Pkw konnte nach der Bergung aus dem Straßengraben die Fahrt wieder fortsetzen.
2. Unfall:
Gegen 7.26 Uhr befuhr eine 37-jährige VW-Fahrerin die B412 in Fahrtrichtung Kempenich. Auf Grund durch den vorangegangenen Unfall hielt die 37-jährige am rechten Fahrbahnrand an. Eine nachfolgende 23-jährige Audi-Fahrerin erkannte dies zu spät und kam beim Bremsen auf der spiegelglatten Fahrbahn nicht früh genug zum Stehen. Es kam zum Zusammenstoß der Fahrzeuge. An beiden PKW entstand leichter Sachschaden in einer Gesamthöhe von ca. 500,- Euro.
3. Unfall:
Die 21-jährige Fahrerin eines Ford war ebenfalls in Fahrtrichtung Kempenich unterwegs. Als sie gegen 7.27 Uhr plötzlich die beiden zuvor verunfallten Pkw vor sich erkannte, versuchte sie mit einem Brems- und Ausweichmanöver einen Zusammenstoß zu vermeiden. Sie verfehlte glücklicherweise die vor ihr stehenden Fahrzeuge, prallte allerdings rechts gegen die Schutzplanke. Am PKW sowie an der Schutzplanke entstand Sachschaden von insgesamt ca. 600,- Euro. Der Pkw konnte seine Fahrt nicht fortsetzen und musste abgeschleppt werden.
4. Unfall:
Weiterhin erwischte es an diesem Morgen, gegen 7.28 Uhr, einen mit drei Personen besetzten Seat. Der 18-jährige Fahrer erkannte, ebenso, wie die Unfallbeteiligten zuvor, die vorausliegende Unfallstelle zu spät. Als er angesichts der blockierten Fahrbahn auf der eisglatten Fahrbahn ein Bremsmanöver durchführte, kollidierte der schleudernde Seat zunächst mit dem Ford der 21-jährigen aus dem 3. Unfall und anschließend mit dem Audi der 23-jährigen aus dem 2. Unfall. Der bei diesem Zusammenstoß entstandene Sachschaden beläuft sich auf insgesamt ca. 3000,- Euro. Der Pkw der 21-jährigen überstand den letzten Unfall leider nicht mehr und musste ebenso abgeschleppt werden.
Neben diesen genannten Unfällen rutschte zudem noch ein Lkw in den Straßengraben. Dabei entstand glücklicherweise kein Schaden und der Lkw konnte die Fahrt, nachdem die Fahrbahn langsam angetaut war, fortsetzen. Die jeweiligen Verursacher der Unfälle erwarten nun allerdings Bußgelder in einer Höhe von jeweils 145,- Euro nebst einem Punkt im Verkehrszentralregister, da sie ihre Fahrweise nicht den besonderen Straßen- und Witterungsbedingungen angepasst hatten. Ein Unfallbeteiligter war zudem noch mit Sommerreifen unterwegs. Dies zieht für ihn ein zusätzliches Bußgeld bis zu 145,- Euro und einen Punkt nach sich. Glücklicherweise blieben alle Unfallbeteiligten unverletzt. Die Bundesstraße war für die Dauer von 1,5 Stunden zeitweise komplett gesperrt.
Das besondere Augenmerk der Polizeibeamtinnen und -beamten der Polizei Adenau liegt im Rahmen von Verkehrskontrollen derzeit auf einer ordnungsgemäßen Bereifung und Beleuchtung der Fahrzeuge. Die mobilen Verkehrsteilnehmer werden daher gebeten, ihre Fahrzeuge rechtzeitig zu überprüfen und den Witterungsbedingungen anzupassen.
Pressemitteilung Polizeiinspektion Adenau
