A61 war für mehrere Stunden gesperrt
Mehrere Unfälle sorgten für lange Staus
Mendig. Am Montag, 14. Oktober ereigneten sich in der Zeit von 11.30 bis 16 Uhr im Zuständigkeitsbereich der PAST Mendig insgesamt vier Verkehrsunfälle.
Nachdem gegen 11.30 Uhr auf der A 61 RF Köln der deutsche Fahrer eines Wohnmobils im Bereich der Anschlussstelle Niederzissen im dortigen Baustellenbereich mit verengten Fahrstreifen auf einen vorausfahrenden bzw. abbremsenden deutschen LKW aufgefahren war, blieb das Wohnmobil nicht mehr fahrbereit liegen und musste abgeschleppt werden. Während der Verkehr an den beiden unfallbeteiligten Fahrzeugen auf einer Fahrspur langsam vorbeifuhr, wurde zudem der Außenspiegel des beschädigten Lkws durch einen polnischen LKW abgefahren. Der Fahrer des polnischen LKW entfernte sich hiernach unerlaubt von der Unfallstelle. An beiden Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden von ca. 5000 Euro, zu Personenschäden kam es nicht.
Durch den Unfall bedingt bildete sich infolge des hohen Verkehrsaufkommens ein Rückstau bis zur AS Wehr.
Gegen 12.30 Uhr ereignete sich dann am Stauende zwischen den Anschlussstellen Mendig und Wehr, RF Köln, ein weiterer Auffahrunfall.
Der deutsche Fahrer eines niederländischen Sattelzuges fuhr infolge nicht ausreichenden Sicherheitsabstandes und momentaner Unaufmerksamkeit auf einen voraus haltenden deutschen Kipper-LKW auf. Hierbei wurde der auffahrende Fahrer schwer verletzt, in seinem Führerhaus eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr befreit werden. Der Kipper, der mit Split beladen war, verlor einen Teil seiner Ladung auf der Fahrbahn. Der Kipper-Fahrer wurde bei dem Unfall leicht verletzt. Durch den Rettungshubschrauber und die DRK-Fahrzeuge wurden beide Unfallbeteiligte in umliegende Krankenhäuser verbracht. Die Unfallstelle musste infolge der Bergungs- und Reinigungsarbeiten bis gegen 18.00 Uhr voll gesperrt werden. Durch die Autobahnmeisterei Mendig wurde der Verkehr an der AS Mendig abgeleitet sowie eine großräumige Umleitungsempfehlung ab dem Autobahnkreuz Koblenz eingerichtet.
Die Gesamtschadenshöhe beträgt ca. 200.000 Euro.
Infolge des v.g. Auffahrunfalles bildete sich auf den drei Fahrstreifen der A 61 ein Rückstau bis zur Anschlussstelle Kruft.
Um 16.00 Uhr ereignete sich kurz hinter der AS Kruft erneut ein Auffahrunfall, wobei der deutsche Fahrer eines Klein-LKW´s (7,5 to) infolge nicht ausreichenden Sicherheitsabstandes am Stauende auf einen haltenden ungarischen Sattelzug auffuhr. Der Fahrer des Klein-LKW wurde im Führerhaus eingeklemmt, konnte aber durch vor Ort anwesende Verkehrsteilnehmer befreit werden. Der Fahrer wurde hierbei leicht verletzt und in ein umliegendes Krankenhaus verbracht. Der Gesamtschaden beträgt ca. 15.000 Euro.
Um 18.00 Uhr konnten die beiden Sperrmaßnahmen aufgehoben werden und der Verkehr auf der RF Köln sich wieder normalisieren. Pressemitteilung der PAst Mendig
