Politik | 05.11.2013, 12:58 Uhr

Mehrheit des LINKEN-Landesvorstands zurückgetreten

Rheinland-Pfalz. 9 von 15 Mitgliedern des Landesvorstandes der LINKEN in Rheinland-Pfalz haben am gestrigen Tag ihr Amt niedergelegt, darunter die beiden Landesvorsitzenden Alexandra Erikson und Wolfgang Ferner sowie die beiden stellv. Landesvorsitzenden. Im Rücktrittschreiben an die Kreisvorsitzenden der Partei heißt es u.a. von Alexandra Erikson, Landesvorsitzende, Wolfgang Ferner, Landesvorsitzender, Günter Hötzl, stellv. Landesvorsitzender, Tanja Krauth, stellv. Landesvorsitzende, Marion Morassi, Schriftführerin, Anne Erb, Beisitzerin, Stefan Glander, Beisitzer, Martin Krötz, Beisitzer und Ilona Schäfer, Beisitzerin: „Das Konzept des Vierer-SprecherInnenrats ist gescheitert. Wir haben uns im Vorfeld keine Illusionen gemacht und wussten, dass die Arbeit unter diesen Vorzeichen sehr schwierig wird. Dennoch haben wir uns im Interesse des notwendigen Parteiaufbaus in der Hoffnung auf eine konsensorientierte Zusammenarbeit aller Vorstandsmitglieder auf dieses Experiment eingelassen. Nach einem Jahr der Arbeit im Vorstand müssen wir leider feststellen, dass es unter den momentanen Gegebenheiten keine Möglichkeit gibt, die Landespartei konstruktiv voranzubringen. Die in der Satzung festgeschriebene Trennung von Amt und Mandat war bei der Verfasstheit unserer Landespartei eine vernünftige Lösung. Leider wurde sie von Anfang an instrumentalisiert und schließlich von ihren damaligen Verfechtern hintertrieben und der Mitgliederentscheid ignoriert...“ Aus diesem Grund, so die Verfasser: „Sehen wir uns zu diesem Schritt gezwungen und tun ihn zu diesem Zeitpunkt, um die anstehenden Kommunalwahlen nicht zu gefährden. Unsere politische Arbeit konzentrieren wir jetzt auf unsere Kreisverbände, um die Kommunalwahlen erfolgreich zu gestalten und die Partei von der Basis her aufzubauen.“

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