KeinChor Adenau war auf Tour
Mit Gitarren und Ziehharmonika wurde musiziert
Adenau/Schuld. Die letzten Töne von Rock am Ring waren erst ein paar Stunden verklungen, da wurde schon der nächste musikalische Leckerbissen in der Eifel serviert: KeinChor im Stall! Wie die Ring-Rocker ließen sich auch die KeinChorler nicht von Regenschauern und mäßigen Temperaturen abhalten. So fanden sich kürzlich einige Dutzend Erwachsene und Kinder auf dem Bauernhof der Familie Nelles in Schuld ein.
KeinChorler packen an
Binnen weniger Augenblicke standen die Bierzeltgarnituren, waren Teller, Tassen und Besteck verteilt und ein Buffet mit köstlichen Kuchen- und Kaffeespenden aufgebaut. Die „Großen“ nutzten die Gelegenheit zu einem schönen Kaffeeklatsch und ausführlichen Gesprächen. Dann wurden Gitarren und Ziehharmonika ausgepackt und das getan, wofür KeinChor bekannt ist: gesungen. Es waren auch wieder einige neue Gesichter dabei und die kannten ein paar Lieder, die KeinChor bisher nicht im Programm hatte. Die in der Nähe liegenden Kälbchen schienen den Gesang zu mögen: Sie legten sich nach und nach hin und standen erst wieder auf, als der gelungene Nachmittag mit ein paar vereinzelten Sonnenstrahlen zu Ende ging. Die zahlreich mitgebrachten Kinder verspeisten nur schnell einen Muffin und verschwanden dann im Kuhstall und streichelten die Kälbchen. Eine Kuh hatte es gerade noch geschafft, ihr Kalb eine halbe Stunde vor dem der „KeinChor-Invasion“ zur Welt zu bringen. Erwin Nelles, KeinChorler der Ersten Stunde, fand zwischen Kuchen und Gesang sogar noch Zeit, mit den Kindern ein paar Runden auf dem Traktor zu fahren. Das Familienzentrum Adenau war zwar diesmal nicht Ort der Veranstaltung, hatte aber dennoch einen finanziellen Nutzen: Als zum Schluss der Hut herumging, sammelte sich ein stattlicher Betrag für die Familienzentrumskasse. Das sind wieder ein paar Quadratmeter für den neuen Bodenbelag, für den derzeit Spenden gesammelt werden. Der neue Termin für das Singen im Juli wird in Kürze bekannt gegeben.
