Allgemeine Berichte | 20.05.2015

Adenau zeigte Flagge und lieferte mit dem „Racing Day“ einen tollen Auftakt zum 24h-Rennen

Motorsportatmosphäre pur erlebt

Fans jubelten den Fahrern und ihren Teams zu - Verbandsgemeinde, Stadt und Gewerbeverein stehen zum Ring

Mit dem Autocorso wurden die führenden Fahrer und Rennwagen des 24h-Rennens vorgestellt.

Adenau. Die Johanniterstadt Adenau ist nicht nur die Stadt am Nürburgring; Adenau lebt auch den Nürburgring und das im wahrsten Sinne. Bereits Tage vor dem Racing Day, der PS-Party rund um die Pfarrkirche und vor dem Rathaus, hatten Mitglieder des Gewerbevereins Adenau mit ihrer Vorsitzenden Andra Thelen zu Pinsel und Farbe gegriffen und die Bordsteine am historischen Markt und vor dem „Wilden Schwein“ Rot-Weiß angemalt. Genauso wie die „Curbs“ auf der legendären Rennstrecke die Kurven und Auslaufzonen markieren. Nicht nur auf dem Marktplatz wehten die Start- und Zielflaggen in Schwarz-Weiß, sondern auch an den Geschäften sowie am Rathaus.

Wie die Jahre zuvor stand der Mittwochnachmittag ganz im Zeichen der Nürburgring-Renngeschichte. Hunderte Fans und Schaulustige hatten sich im Bereich der Bühne versammelt, um ganz nah dabei zu sein. Auf der Bühne moderierte Olli Martini und begrüßte zum Auftakt den Bürgermeister der Verbandsgemeinde Adenau, Guido Nisius, Stadtbürgermeister Arnold Hoffmann und die Vorsitzende des Gewerbevereins Adenau, Andrea Thelen, die allesamt ihre Verbundenheit zum Nürburgring mit der Stadt und der Region ausdrückten. Dass die Verbandsgemeinde Adenau zu ihrem Nürburgring steht, zeige auch die Start- und Zielflagge am Rathaus, erklärte Bürgermeister Nisius.

Nie sind die Rennfahrer und ihre Rennboliden so nah beim Publikum, wie hier rund um die Pfarrkirche.

Fans standen Spalier

Die Fans standen dicht an dicht gedrängt von der Einfahrt am „Wilden Schwein“ bis zum Rathaus und begrüßten jubelnd die Rennwagen mit ihren Teams. Auch Skatebordlegende Titus Dittmann war auf dem Skatboard dabei - hinter der giftgrünen Chrysler (Dodge) Viper. Die Veranstaltung glich einem PS-Laufsteg, bei dem die Teams fortwährend Autogramme schrieben, Fanartikel verschenkten und die Nähe zu ihrem Publikum geradezu suchten.

Nach dem ersten Durchlauf heizten Frontfrau Steffi Schneider und der Gitarrist der Coverrock-Band „Bouns“ dem Publikum richtig ein und gaben dem Racing Day seine eigene schwungvolle Note. Eine besondere Stimmung entstand, als sich die Fahrer der WTCC Tourenwagen-Weltmeisterschaft unter die Fans mischten und Autogramme verteilten. Noch einmal bogen die Rennfahrzeuge um die Ecke, um im letzten Corso die führenden Fahrer und Rennwagen des 24h-Rennens vorzustellen, sodass die rund 2000 Fans bis in die Abendstunden Motorsportatmosphäre live erlebten.

Mit dem Autocorso wurden die führenden Fahrer und Rennwagen des 24h-Rennens vorgestellt.
Die Start- und Zielflagge am Rathaus zeigt die Verbundenheit zum Nürburgring. UM

Die Start- und Zielflagge am Rathaus zeigt die Verbundenheit zum Nürburgring. Fotos: UM

Verbandsgemeinde, Stadt und Gewerbeverein stehen zum Ring: (V.l.) Moderator Olli Martini, Andrea Thelen (Vorsitzende des Gewerbevereins), Bürgermeister Guido Nisius und Stadtbürgermeister Arnold Hoffmann.

Verbandsgemeinde, Stadt und Gewerbeverein stehen zum Ring: (V.l.) Moderator Olli Martini, Andrea Thelen (Vorsitzende des Gewerbevereins), Bürgermeister Guido Nisius und Stadtbürgermeister Arnold Hoffmann.

Rund 2000 Fans erlebten bis in die Abendstunden Motorsportatmosphäre.

Rund 2000 Fans erlebten bis in die Abendstunden Motorsportatmosphäre.

Mit dem Autocorso wurden die führenden Fahrer und Rennwagen des 24h-Rennens vorgestellt.

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