Allgemeine Berichte | 25.02.2015

iPad Spende an den Förderverein des St. Josef Krankenhauses Adenau

Notarztstandort technisch gestärkt

Bei der Spendenübergabe (v.li.): Michael Schäfer Euronics, Dr. med. Martin Schiffarth, Dr. med. Gerhard Aymanns, Vorsitzender Förderverein Bernd Schiffarth. UM

Adenau. Mit der Spende eines iPad (Tablet-Computer) vom Geschäftsleiter Euronics Michael Schäfer, an den Förderverein des St. Josef Krankenhaus Adenau wurde der Notarztstandort Adenau mit dem ärztlichen Leiter Dr. med. Martin Schiffarth technisch verbessert und gestärkt. Bei der Übergabe im Krankenhaus St. Josef Adenau freute sich der leitende Notarzt Martin Schiffarth über das iPad, das er aus dem Kinder PC Programm stoßsicher ummantelt hat und was Kinder nicht kaputt bekommen, wird auch die Einsätze im Notarztwagen überstehen, so Schiffarth. Bei der Übergabe erklärte er dem Spender des iPad Michael Schäfer sowie dem Vorsitzenden des Fördervereins Bernd Schiffarth und Dr. Gerhard Aymanns den Einsatz des mobilen Gerätes mit den darauf hinterlegten notfallmedizinischen Standards und Algorithmen, die so gezielt abgerufen werden können. Wird der Notarzt alarmiert, so kann dieser in Sekundenschnelle, je nach gemeldetem Einsatzszenario Versorgungsabläufe rekapitulieren, selbst im Einsatz und wenn nötig auch seltene Notfallbilder nachschlagen, so der Notarzt Schiffarth. Angeregt wurde die Spende, nachdem sich Notärzte am Standort Adenau über eine weitere nachhaltige Optimierung der Aus- und Weiterbildung vor Ort beraten haben.

Zum Selbststudium

Positive Erfahrungen hat Dr. Martin Schiffarth als Ärztlicher Leiter des Notarztstandortes damit bereits in der Luftrettung gemacht und möchte diese Vorteile zukünftig auch in Adenau und Umgebung für die Patienten nutzen. Darüber hinaus kann das Gerät durch Notärzte, aber auch Hausärzte ebenfalls zum Selbststudium genutzt werden. Die notfallmedizinischen Algorithmen werden am Notarztstandort Adenau entwickelt und sollen nachhaltig zu einer weiteren Steigerung der Versorgungsqualität beitragen. „Auch zukünftig werden wir für eine Unterstützung, sei es durch das Ehrenamt, Spenden oder logistische Hilfe in der Ausbildung unserer Notärzte werben und bitten“, so Schiffarth. „Es ist wichtig den Notarztstandort Adenau als UNSEREN NOTARZT zu begreifen und zu fördern, auch mit Blick auf den demografischen Wandel und die Zentralisierung von medizinischen Leistungen“. Für den Förderverein erklärte der Vorsitzende, dass eine optimale Notarztversorgung gerade hier im ländlichen Raum von enormer Wichtigkeit sei.

Schnelle Diagnostik

Hierbei geht es insbesondere um eine qualitativ hochwertige Erstversorgung für betroffene Menschen, so der Vorsitzende. Notwendig erscheint hierbei eine Verlässlichkeit, Kontinuität und Vertrautheit im Verhältnis der Patienten zu ihrem Notarzt.

Dies scheint umso wichtiger, weil die Fahrstrecken zum Verletzten oder Patienten in den Verbandsgemeinde Adenau und Altenahr extrem weit sind und in einigen Bereichen bereits heute die vorgeschriebenen Zeitanforderungen für den Notfall nicht eingehalten werden können. Da werden die technischen Einsatzgeräte wie das gerade erhaltene iPad, aber auch ein mobiles Ultraschallgerät für den Notarzt bei seinen Einsätzen für eine schnelle Diagnostik immer wichtiger, so der Notarzt Schiffarth.

Gerade bei den im Frühjahr beginnenden Motorradfahrten rund um den Nürburgring wäre ein mobiles Ultraschallgerät ein weiterer enormer Fortschritt in der Notfallversorgung und vielleicht bleibt es ja nicht nur beim Wunsch für den Notfallmediziner, die Herren vom Förderverein haben jedenfalls schon einmal genau zugehört. Umso wichtiger ist es auch, dass der Förderverein St. Josef Krankenhaus Adenau weiterhin mit Spenden bedacht wird, denn auch hier zählt jeder Euro.

Bei der Spendenübergabe (v.li.): Michael Schäfer Euronics, Dr. med. Martin Schiffarth, Dr. med. Gerhard Aymanns, Vorsitzender Förderverein Bernd Schiffarth. Foto: UM

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