Allgemeine Berichte | 19.09.2014, 13:53 Uhr

Innenminister Lewentz zieht positive Bilanz des Blitzermarathons

Null-Toleranz-Strategie im Kampf gegen Raser

Mainz. Innenminister Roger Lewentz hat ein entschlossenes Vorgehen der Polizei gegen Verkehrsraudies und Raser angekündigt. „Die Polizei kontrolliert den Straßenverkehr 365 Tage im Jahr und ahndet Geschwindigkeitsverstöße immer konsequent“, sagte Lewentz zum Abschluss des 24-Stunden-Blitz-Marathons am Freitag in Mainz. „Mit der Aktionen wollen wir ein Zeichen gegen Raser setzen und für angepasste Geschwindigkeit werben“, betonte der Minister.

Messstellen von Bürgern erwünscht

In den vergangenen 24 Stunden haben rund 600 Einsatzkräfte von Polizei und Kommunen an mehr als 300 Messstellen im ganzen Land die Geschwindigkeit kontrolliert. Mehr als 1400 Bürgerinnen und Bürger hatten zuvor via Internet Kontrollstellen gemeldet, daher waren die meisten Messstellen von Bürgern gewünscht. „Die Zahlen sind beeindruckend. Es wurden beim Blitz-Marathon in Rheinland-Pfalz 72.968 Fahrzeuge kontrollierte. 2.034 Fahrer waren zu schnell unterwegs“, sagte Lewentz. Mit einer Beanstandungsquote von 2,79 Prozent (2013: 2,5 Prozent) wurde der bei Kontrollen sonst übliche Wert von 6 Prozent unterschritten. „Die geringe Beanstandungsquote zeigt sehr klar: Niemand muss und darf im Straßenverkehr rasen. Für Raserei gibt es keinen Grund und auch keine Entschuldigung“, so Lewentz.

Überhöhte Geschwindigkeit weiter reduzieren

Zu hohe Geschwindigkeit ist die Todesursache Nummer 1 im Straßenverkehr: Im vergangenen Jahr starben in Rheinland-Pfalz 174 (2012: 209) Menschen bei Verkehrsunfällen. Bei mehr als 60 Prozent (2012: 40 Prozent) war überhöhte Geschwindigkeit die Ursache. „Das wollen wir weiter reduzieren“, sagte Minister Lewentz. Daher sei die Polizei in Rheinland-Pfalz das ganze Jahr über mit 31 mobilen Messgeräten in Fahrzeugen (davon 11 ProViDa-Fahrzeuge) und 64 Handlasergeräten im Einsatz

Pressemeldung des Ministerium des Innern, für Sport und Infrastrukturv Rheinland-Pfalz

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