Lokalsport | 07.08.2013

Sportverein Leimbach 1973 e.V.

Rückblick auf 40 Jahre Vereinsgeschichte

Die Mannschaft fing nach der Gründung in der untersten Kreisklasse an. SES

Leimbach. Auf 40 Jahre sportliche Aktivitäten kann der Sportverein Leimbach 1973 e.V. zurückblicken. Der Verein wurde 1973 von vier Männern, darunter Franz Josef Nisius, Bernd Kaspari und Bruno Brauer, ins Leben gerufen und ist aus der ehemaligen Fußball-Thekenmannschaft der Lindenwirtin entstanden. Aber nicht nur Fußball war in der Zeit in Leimbach aktuell, sondern auch eine sehr starke Tischtennismannschaft war im Ort vertreten.

Ein kometenhafter Aufstieg

Ein Jahr nach der Vereinsgründung nahm die Fußballmannschaft mit dem Start in der untersten Kreisklasse am regulären Spielbetrieb teil. Damit begann für die Fußball-Mannschaft ein kometenhafter Aufstieg, schafften sie es doch, innerhalb von fünf Jahren in die damalige Landesliga aufzusteigen, vergleichbar mit der heutigen Rheinlandliga. In dieser Zeit war der SV Leimbach ein beliebter Trainingspartner auch für Klassen höher spielender Profimannschaften aus Deutschland und Israel. So spielten sie unter anderem gegen die All Stars des 1. FC Köln, wo bekannte Namen wie Toni Polster oder der legendäre Wolfgang Overath mitspielten.

Großer Zuschauerandrang

Der Zuschauerandrang war in dieser Zeit enorm, so verfolgten auf dem Hartplatz in Gilgenbach zwischen 300 und 400 Zuschauer die Landesligaspiele. Aber nicht nur im Fußball war der Verein aktiv, es bildeten sich mit der Zeit fünf verschiedene Frauenturngruppen, die einmal wöchentlich ihre Übungsstunden absolvierten. Die Tischtennisabteilung hatte noch lange Bestand und eine Tanzgruppe, deren Leitung Beate Hoffmann übernommen hatte, existiert bis heute, mittlerweile als eigenständige Tanzgruppe „e-motion. Berühmt in der ganzen Gegend die vom Sportverein ins Leben gerufenen Karnevalssitzungen, bei denen nicht das übliche „Alaaf“ erschallt, sondern „dreimool lemech owen op“. Lange Zeit konnte sich der SVL in der Landesliga halten, ehe 1983 der Abstieg bis zur Kreisliga kam.

Bedingt durch die Abnahme der aktiven Fußballer nicht nur in Leimbach, sondern auch bei den umliegenden Vereinen, wurde die Gründung einer Spielgemeinschaft beschlossen. Die Mannschaften SV Reifferscheid und der TuWi Adenau bilden seit 2003 die SG Adenau/Leimbach/Reifferscheid und spielten direkt in der Kreisliga A, um im Jahre 2008 wieder in die Bezirksliga aufzusteigen. Aktuell spielt die SG unter dem Namen Hocheifel wieder in der Kreisliga A. Der Verein, der rund 250 Mitglieder hat, wird von Ralf Dederichs und dem zweiten Vorsitzenden Fred Schmitz geführt.

Zahlreiche Ehrungen

Gefeiert wurde der 40. Geburtstag natürlich mit der Traditionsmannschaft, die zeigte, dass sie noch mit dem Ball umgehen kann. Ehrungen erfuhren für 40 Jahre Mitgliedschaft Christa und Bernd Kaspari, Erika Koll, Franz Josef Nisius, Bernd Koll, Peter Hoffmann, Herbert Zimmermann, Thomas Grisotto, Toni Sesterheim und Hermann Retterath.

Hermann Retterath und Jacob Weiler wurde noch eine Ehrung für besondere Verdienste zuteil. Jacob Weiler war zuerst Spieler in der Landesligamannschaft, später Spielertrainer und dann Trainer der SG. Er hat sämtliche Höhen und Tiefen des SVL mitgemacht und war immer da, wenn er gebraucht wurde. Ebenso war Hermann Retterath im Verein das „Mädchen für alles“, so der zweite Vorsitzende, Fred Schmitz. In Landes- und Bezirksligazeiten als Linienrichter tätig, wurde er wegen seiner genauen Anzeigen von den Schiedsrichtern sehr geschätzt. Später war er Mannschaftsbetreuer und das seit 34 Jahren bis zum heutigen Tag.

Langjährige Mitglieder wurden geehrt.

Langjährige Mitglieder wurden geehrt.

Die Mannschaft fing nach der Gründung in der untersten Kreisklasse an. Fotos: SES

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