Allgemeine Berichte | 05.03.2013

Verein für Heimatpflege Adenau

Rückblick und Planungen

Zum Frühlingsmarkt am 21. März ist das Heimat- und Zunftmuseum geöffnet

Stadtbürgermeister Arnold Hoffmann, Hermann und Marga Lehmann, Arnhild Wöste, Pater Marc Josef Costello und Mitbruder Kennt Bauer aus dem Kapuziener Kloster in Mont Calvery in Wisconsin USA

Adenau. Bei der letzten Jahreshauptversammlung berichtete der Vorsitzende Hermann Lehmann über die Aktivitäten des vergangenen Jahres. So konnte er berichten, dass die Renovierungsarbeiten am Kreuzweg fast abgeschlossen sind und die Voraussetzungen für die Jubiläumsfeier am 16. April stattfinden können. Hierfür fanden schon im vergangenen Jahr mehrere Treffen der Verantwortlichen statt. Unter anderem war bereits eine Stellprobe mit den Mitwirkenden unter der Leitung von Regisseur Clemens Keiffenheim. Zum Frühlingsmarkt am Sonntag, 21. März ist das Heimat - und Zunftmuseum wieder von 10.30 Uhr bis 17 Uhr geöffnet. Hier wurden auch im vergangenen Jahr einige Änderungen durchgeführt. Für dieses Jahr ist hier eine Ausstellung geplant, über die Auswanderungswelle nach Amerika vor 150 Jahren. Zwischenzeitlich gibt es auch bereits einen regen Kontakt mit den Nachkommen dieser Eifeler Auswanderer, so fand auch 2012 ein Besuch aus Wisconsin statt. Pater Marc Josef Costello besuchte mit seinem Mitbruder Kennt Bauer die Eifel und besuchte bei einem Treffen in Adenau auch den Adenauer Kreuzweg. Für die kommenden Jahre sind weitere Besuche geplant, auch ist ein Gegenbesuch nach Wisconsin in den nächsten Jahren vorgesehen. Interessenten für eine solche Reise können sich beim Verein für Heimatpflege melden. Ein großes Interesse fanden auch die Beiträge im Jahrbuch 2012 der Stadt Adenau wegen der vielen Beiträge von Vereinsmitgliedern. Für das neue Jahr wäre es schön, wenn wieder zahlreiche Beiträge hierfür geschrieben würden. Zum Heimatfest 2012 wurde eine Ausstellung zusammengestellt unter dem Titel „60 Jahre Stadt Adenau“, die in der Kreissparkasse in Adenau zu sehen war. Aus den Reihen der Mitglieder las Anneliese Holzemer, geb. Becker einen von ihr verfassten Erlebnisbericht aus dem letzten Weltkrieg vor. Hierin beschreibt sie, wie sie als 15-jährige freiwillige Hilfskraft erlebte, als das Kölner Kinderheim in Adenau, damals als Feldlazarett, in den letzten Kriegstagen 1945 bombardiert wurde. Über dieses Thema „ Zeitzeugen“ möchte der Verein für Heimatpflege Adenau für dieses Jahr eine Veranstaltungsreihe durchführen, wo Zeitzeugen über ihre Erlebnisse im letzten Weltkrieg berichten können. Dem Verein liegen bereits jetzt schon interessante Berichte aus dieser Zeit vor. Termine werden über die Presse bekannt gegeben. Wenn auch die Mehrzahl der Zeitzeugen mittlerweile verstorben ist, so soll noch einmal daran erinnert werden, was ein solcher Krieg für die Zivilbevölkerung bedeutet und welche Ängste und sorgen damit verbunden sind. Ebenfalls soll hierbei auch der Kriegsopfer gedacht werden. Ebenfalls plant der Verein die bereits von Manfred Korden begonnene Zusammenstellung von Familienchroniken fort zu führen. Wer hierzu Hilfe braucht, möge sich bitte beim Vorstand des Vereins melden, denn im Archiv im Heimat- und Zunftmuseum befinden sich inzwischen eine Reihe von Kirchenfamilienbücher woraus man einiges aus der Vergangenheit erfahren kann. Zu den weiteren Planungen für 2013 gehört die Betreuung und Pflege des Heimat- und Zunftmuseums sowie des Kreuzweges.

Stadtbürgermeister Arnold Hoffmann, Hermann und Marga Lehmann, Arnhild Wöste, Pater Marc Josef Costello und Mitbruder Kennt Bauer aus dem Kapuziener Kloster in Mont Calvery in Wisconsin USA

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