Allgemeine Berichte | 20.08.2013

Rennunfall im Rahmenprogramm der DTM verlief glimpflich

Schutzengel saß auf dem Beifahrersitz

Dutzende ehrenamtliche Rotkreuzhelfer sind bei jeder Nürburgring-Veranstaltung oftmals unentdeckt im Hintergrund tätig, um die Sicherheit der Zuschauer und Veranstaltungsteilnehmer zu gewährleisten. Thorsten Trütgen

Kreis Ahrweiler / Nürburgring. Während der DTM 2013 am Nürburgring war das Deutsche Rote Kreuz (DRK) mit insgesamt 95 Kräften im Einsatz, um die Sicherheit der Zuschauer und Rennfahrer zu gewährleisten. In den Sanitätsstationen an den Zuschauertribünen waren 42 Helfer tätig. Sie halfen 15 Zuschauern mit Insektenstichen, Kopfschmerzen und Kreislaufproblemen. Weitere 53 Kräfte leisteten ihren Dienst im Medical Center, der notfallmedizinischen Streckensicherung, im Rettungsdienst und Krankentransport am Nürburgring. Sie versorgten 21 Personen und transportierten diese zu weiteren Behandlungen in die umliegenden Krankenhäuser. Während eines Rennunfalls am Samstag beim Scirocco Cup, der im Rahmenprogramm der DTM stattfindet, krachte ein Rennfahrer in die Leitplanke und überschlug sich mehrfach. Die Einsatzkräfte atmeten auf, als der junge Mann sein zerstörtes Fahrzeug selbstständig verließ. Nur wenige Sekunden nach dem imposanten Crash war bereits die Hilfeleistungskette in Gang gesetzt.

Ein Rettungsteam der DRK-Streckensicherung nahm den Fahrer zur ersten Behandlung in einen Rettungswagen auf und transportierte ihn in das Medical Center am Nürburgring. Der dort tätige Arzt entschied nach diesem schweren Einschlag in die Leitplanken die Notwendigkeit weiterer spezieller Untersuchungen. Mit offensichtlichen Prellungen und einer Gehirnerschütterung wurde der Verletzte zum Ausschluss innerer Verletzungen und Verletzungen an der Wirbelsäule mit dem Koblenzer Rettungshubschrauber in eine Koblenzer Fachklinik geflogen. Von dort kam bereits nach zwei Stunden die Rückmeldung, das wohl ein Schutzengel auf dem Beifahrersitz des völlig demolierten Rennwagens gesessen haben muss: Es wurden keine weiteren Verletzungen festgestellt. Der Unglücksrabe musste allerdings eine Nacht zur Beobachtung im Krankenhaus verbringen.

Dutzende ehrenamtliche Rotkreuzhelfer sind bei jeder Nürburgring-Veranstaltung oftmals unentdeckt im Hintergrund tätig, um die Sicherheit der Zuschauer und Veranstaltungsteilnehmer zu gewährleisten. Foto: Thorsten Trütgen

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