LSV Bad Neuenahr-Ahrweiler und Segelfluggruppe Wershofen
Segelflieger nutzten Wetterfenster am Wochenende
Bad Neuenahr-Ahrweiler/Wershofen. Der LSV Bad Neuenahr-Ahrweiler und die Segelfluggruppe Wershofen erreichten am vergangenen Samstag jeweils nur zwei von drei möglichen Wertungsflügen für die Landesliga. Die Wetterprognosen für das Wochenende versprachen nicht nur für die Gäste des Festes der guten Laune in Bad Neuenahr, sondern auch für die Segelflieger des Ahrkreises keine guten Aussichten. So bot sich lediglich am Samstagvormittag und früheren Nachmittag für die Segelflieger aus Bad Neuenahr-Ahrweiler und Wershofen ein kleinräumiges Wetterfenster.
Die Ergebnisse
Dirk Schlünsen mit Copilot Florian Grünberg erreichte mit seiner Offenen-Klasse-Orchidee vom Typ ASH 25 MI einen Schnitt von 72,7 Stundenkilometern. Stefan Frank mit Copilot Lars Schöttler erflog auf dem „Bärchen“, der Schulmaschine des LSV Bad Neuenahr vom Typ ASK21, einen Schnitt von 25,92 Stundenkilometern. Gemeinsam erreichten sie damit den sechsten Platz und sieben Punkte in der Landesliga und konnten die Führung des LSV auf den Zweitplazierten, den Aero-Club Rhein-Nahe aus Langenlonsheim, der in dieser Runde keine Wertungsflüge erreichte, auf elf Punkte Vorsprung ausbauen. Auch die Segelfluggruppe in Wershofen war mit zwei Flugzeugen unterwegs. So erflog Patrick Haag mit einer ASK21 einen Schnitt von 21,49 Stundenkilometern und Norbert Peter mit einem Cirrus VTC 17,74 einen Schnitt von 21,73 Stundenkilometern. Damit holten sie für die Wershofener Segelflieger den neunten Platz und vier Punkte in der Landesliga und stiegen in der Tabelle vom siebten auf den sechsten Platz auf. Der dritte Verein des Kreises Ahrweiler, die Segelflieger von der Mönchsheide in Bad Breisig konnten am vergangenen Wochenende nicht punkten und fielen vom neunten auf den 13. Platz zurück. In der bundesweiten Quali-Liga finden sich die Vereine des Kreises Ahrweiler auf den Plätzen 74 (LSV Bad Neuenahr-Ahrweiler), 183 (Segelfluggruppe Wershofen) und 303 (LSV Mönchsheide) von derzeit 414 teilnehmenden Vereinen wieder. Ein Aufstieg in die zweite Bundesliga, bei dem sich lediglich die ersten sieben Vereine qualifizieren, rückt damit vorerst in weite Ferne.
