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St. Sebastianer Schießsportverein

Seit 30 Jahren Westerntreffen

26.09.2014 - 10:01

Wershofen. „Bei aller Bewahrung der Tradition gibt es Schützenvereine im Kreis mit etwas besonderem aufwarten können, so haben sie die St. Sebastianus Schützenbruderschaft Schießsportverein Wershofen- Ohlenhard mit dem Westerntreffen etwas Besonderes auf die Beine gestellt“, betonte Landrat Jürgen Pföhler in seinen Geburtswünsche in Wershofen. Zusammen mit Bürgermeister Guido Nisius und Ortsbürgermeister Torsten Raths gratulierte er zu 30 Jahren Westerntreffen. Seit 30 Jahren Treffen sich die Freunde des Wilden Westens aus nah und fern sich zum alljährlichen Stelldichein am Schützenplatz. Besonders die Westernfreunde aus den Beneluxländern sind zahlreich vertreten, denn es gilt sich nicht nur nach Trapper oder Indianerart zu kleiden, es sind auch verschiedene Wettbewerbe zu bestreiten. Sei es das Schießen stehend freihändig auf eine Motivscheibe, das schießen mit dem Revolver es machte allen, sichtlich Spaß. Die Veranstaltung ist einem sogenannten Rendezvous nachempfunden, einem großen Treffen der Trapper, Mountain Mens, Pelzjäger, Waldläufer, Händler und Indianer. Diese Rendezvous fanden immer in den Sommermonaten statt. In der Jagdfreien Zeit wenn die Biber und andere Pelztiere ihr minderwertiges Sommerfell trugen, zogen die Trapper, Trader und auch die Indianer an einen im Vorjahr vereinbarten Ort. Hier wurden die Erfolge der Jagd gefeiert die Beute verkauft oder getauscht. Freundschaften wurden mit Indianer geschlossen, weil gute Beziehungen zu den Indianerstämmen von großem Nutzen waren. Die Trader (Händler) kamen mit ganzen Wagentrecks, beladen mit allem was die Waldläufer, Indianer und Trapper zum Leben brauchten und das große Handeln begann. Es wurde gewogen, gezählt und geschätzt. Mit zähem Fleiß wurde um Preise gefeilscht, wenn alle Wünsche erfüllt waren wurden Geschenke verteilt und eine große Feier abgehalten. In den Jahren nach 1840 ließ das Interesse an Biberfällen nach, die Jäger und Waldläufer wurden nicht mehr gebraucht und mit der Kolonisierung des Westens wurde ihnen die Existenz genommen. Doch dass der „Wilde Westen“ nicht gestorben ist beweisen zahlreiche Hobbyisten in Wershofen. Indianer und Trapper hausen in Tipis und Lodges. Die Kleidung der Trapper nach Indianischer Art ist authentisch und die Beteiligung an den verschiedenen Wettbewerben ist groß. Beim Trapperlauf wurden die Bedingungen bei einem gemeinsamen Frühstück bekannt gegeben. Nur so viel wurde verraten, um die Aufgaben zu erfüllen waren einige im „Westen“ übliche Gebrauchsgegenstände erforderlich. Nicht nur für die Damen war die Modenschau interessant. Auch die Herren konnten sich in ihrem Originellsten Outfit vorstellen, eine Jury ermittelte die Preisträger. Für die Ladys war das Bratpfannenwerfen vorbehalten. Es galt eine Gusseiserne Bratpfanne bis zu einem vorgegebenen Ziel zu schleudern. Was die Damen mit den Bratpfannen vorhatten, versuchten die „Kleinen“ Gäste beim Hufeisenwerfen. Für das musikalische Feeling sorgten „Midnighttrain“. Zahlreiche „Trader“(Händler) hatten ihre Zelte errichtet und boten Felle, Pelze auch Werkzeuge und Kessel an. Der Indianische Schmuck und andere Indianische Handarbeiten fanden Beachtung bei den zahlreichen Gästen. So hat der Schützenverein Wershofen mit dem ersten Vorsitzendem Jürgen Horn dem zweiten Vorsitzenden Alex Klein und seinen Mitgliedern es auch im Jubiläums Jahr verstanden, ein Hauch von Abenteuer und die Freiheit des „Wilden Westen“ zu vermitteln.

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juergen mueller:
Nein,alte Ratsbeschlüsse gelten nicht mehr wie man sieht.Und vergessen wurde nichts.Was 2008 mit großer Mehrheit abgesegnet wurde hat Grün-Rot-Rot mit knapper Mehrheit nun durchgesetzt.Was 2008 im Guten nicht funktionierte drückt man jetzt mit elektrischen Pollern durch.Die Folgen einer Sperrung hat man weder 2008 noch jetzt durchdacht.Kurios ist,dass ehemals politische Befürworter dieser Maßnahme nun plötzlich eine andere Haltung einnehmen u.hierfür offensichtlich Jahre gebraucht haben.Davon abgesehen,auch was bereits beschlossen wurde,schließt nachträgliche Einwände/Kritik nicht einfach aus.
Ansgar Hasselberg:
Pro Sperrung Clemensstraße: Gelten alte Ratsbeschlüsse nicht mehr? Es ist interessant, welche Halbwertszeit Ratsbeschlüsse zu haben scheinen. In der Stadtratssitzung vom 6. Februar haben drei Ratsfraktionen den Antrag gestellt, zur Aufwertung der City die Clemensstraße im Bereich zwischen Casinostraße und Görgenstraße in der Zeit von 9:00 Uhr bis 19: Uhr zu sperren. Der Antrag ist mit einer knappen Mehrheit positiv beschieden worden, was naturgemäß und legitimerweise die Kritiker dieser Maßnahme auf den Plan ruft. Völlig vergessen worden ist bei den teils vehementen Kritikern aber, dass es bereits einen gültigen Ratsbeschluss gibt, der genau dem Inhalt des jetzigen Antrages entspricht! Im Jahr 2008 nämlich hat der damalige Rat mit großer Mehrheit die Sperrung der Clemensstraße für den Autoverkehr abgesegnet. Somit stellt sich die Frage nach der Berechtigung der aktuellen Empörung für eine Maßnahme, die eigentlich bereits seit über elf Jahren beschlossene Sache ist. Sperrung der Cleme
juergen mueller:
Ausgerechnet Herr Biebricher/CDU redet von Scheuklappenpolitik, etwas,was er doch selbst praktiziert. Wofür immer ein Gutachten? Ohne externe Beratung/Hilfe geht`s wohl nicht? Wie wäre es,wenn man sich einmal selbst "intensiv" mit einem Problem,auch jetzt mit diesem,beschäftigen würde?Gesunder Menschenverstand ist offensichtlich in der Politik nicht gefragt u.überlässt das Denken lieber anderen.Aber,was nicht gefordert bzw. gefördert wird,führt unweigerlich zu einem Substanzverlust desselben,der bei einigen schon ein erschreckendes Ausmaß angenommen hat.
Siegfried Kowallek:
Helmut Gelhardt trifft den Nagel auf den Kopf. Wenn Martin Hahn dereinst selbstkritisch die Bilanz seines politischen Lebens ziehen wird, wird er zähneknirschend einräumen, dass sein größter Makel gewesen ist, dass er und seine CDU sich von den Grünen in der Sache Seemann über den Tisch ziehen ließen. Siegfried Kowallek, Neuwied
Dietmar Rieth :
Der Einschätzung, dem Kommentar und der Schlußfolgerung von Herrn Gelhardt kann ich nur voll zustimnmen. Weitere öffentlich benannte Gründe sprechen ebenfalls für diese Einschätzung und die getätigte Aussage mit Aufforderung an den OB zur Aussetzung des Ratsbeschlusses. Dietmar Rieth, ehemaliger Fraktionsvorsitzender von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Stadtrat Neuwied
Helmut Gelhardt:
Herr Seemann ist für die für IHN vorgesehene Position/haupt- amtliche Beigeordnetenstelle objektiv nicht angemessen geeignet.Sollte es den Tatsachen entsprechen, dass gerade Herr Seemann den Ausschreibungstext für diese Beigeordnetenstelle mitentworfen hat(und im Stadtrat "die recht offene Formulierung" rechtfertigte),so ist dies keine Kuriosität mehr,sondern entspricht dem Wesen einer Bananenrepublik und liegt in der politischen Verantwortung der Papaya-Koalition aus CDU / Bündnis 90/Die Grünen / FWG.Bündnis 90/Die Grünen, die VOR der Kommunalwahl mit tendenziell richtigen Zielen angetreten waren, haben sich durch DIESE Beigeordnetenwahl selbst politisch grob beschädigt!Dass die übergroße Mehrheit der CDU-Fraktion unter der Führung von Herrn Martin Hahn und die FWG dieses beschämende Spiel jedenfalls zugelassen haben, zeugt nicht von Seriosität.Es spricht gemeindeverfassungsrechtlich sehr Gewichtiges dafür, dass diese Beigeordnetenwahl rechtlich angreifbar ist.Der OB sollte aussetzen!
juergen mueller:
Das mit dem "genauen" Beobachten kommt/kam doch zu spät.Einsicht kommt immer dann,wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist.Fakt ist,dass die Gesellschafterversammlung und der Aufsichtsrat,besetzt mit OB Langner u. Mitglieder des Stadtrates von CDU/Grüne offensichtlich "ver/geschlafen" hat (bis natürlich auf die Tandiemen,die man für seine "Nebenfunktion" erhält).3 Millionen als (Steuergeld-) Darlehen sind kein Peanuts,Geld was der Stadt erst einmal verloren geht u.das Risiko in sich birgt,dass diese komplett in den Sand gesetzt sind.Auf dieses immerwährend nach aussen hin gepredigte positiv Sehen u.um Vertrauen heischende Gerede gebe ich schon lange nichts mehr,dafür haben die Vergangenheit u.Vergangenes gesorgt.
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