Luftsportverein Bad Neuenahr-Ahrweiler
Spannender Endspurt bei den Segelfliegern
Kreis Ahrweiler. Die vorletzte Runde der Segelfluglandesliga brachte dem Luftsportverein Bad Neuenahr-Ahrweiler erneut einen Rundensieg.
Damit haben die Neuenahrer Piloten zwar keine Chance mehr in die zweite Bundesliga aufzusteigen, können aber am kommenden Wochenende noch die Führung in der Landesliga übernehmen und damit Rheinland-Pfalz-Meister werden. Lediglich ein Punkt fehlt dem Verein aus der Kreisstadt, um die derzeit führenden Flieger vom Aero-Club Rhein-Nahe aus Langenlonsheim, die sich in dieser Runde mit dem zweiten Platz zufrieden geben mussten, noch zu schlagen. Die Segelflieger des LSV, Jürgen Koch auf HPH 304S Shark (138,86 km/h), Thomas Marr auf DG 600/18m (91,38 km/h) und Peter Metzen auf Ventus 2c 18m (87,96 km/h) waren bei bestem Flugwetter unterwegs. Jürgen Koch erreichte dabei mit seinem Shark die schnellste Schnittgeschwindigkeit im Land und stellte für seinen Verein einen neuen Geschwindigkeitsrekord auf, auch wenn er am Ende auf Grund des schlechter werdenden Wetters doch noch sein Jet-Triebwerk zur Hilfe nehmen musste, um sicher seinen Heimatflugplatz zu erreichen. Sein Kommentar nach dem Flug: „Der geschwindigkeitsmäßig beste Tag, den ich je in Deutschland erlebt habe.“
Auch die Eifeladler aus Wershofen nutzten mit Wolfgang Hofmeister-Dunkel auf DG 800S 18m (81,26 km/h), Norbert Peter auf Cirrus VTC 17,74m (51,6 km/h) und Leonard Müller auf LS4 (23,61 km/h) die Gunst des Wetters und belegten einen guten sechsten Platz in der 18. Runde der Landesliga. Damit erobern sie gleich drei Plätze und steigen vom neunten auf den sechsten Platz auf. Lediglich der dritte Verein im Kreis Ahrweiler, der Luftsportverein Mönchsheide aus Bad Breisig konnte keinen Wertungsflug verbuchen und fällt damit vom zwölften auf den dreizehnten Platz zurück.
Für das kommende Wochenende bleibt zu hoffen, dass es der Wettergott mit den Segelfliegern des Kreises Ahrweiler noch einmal gut meint.
Nach erfolgreichem Flug. Abendstimmung auf der Bengener Heide.
