Ahr-Thermen
Stadt bekräftigt Kooperationsbereitschaft
Betriebsschließung schadet dem Standort und der Aktiengesellschaft Bad Neuenahr
Bad Neuenahr-Ahrweiler. Der Stadtrat hat sich in seiner letzten Sitzung mit der am 31. Dezember 2013 vollzogenen Teilbetriebsschließung der Ahr-Thermen befasst und verurteilt diese scharf. Das rücksichtslose, überhastete und zudem schlecht kommunizierte Vorgehen des Vorstands der Aktiengesellschaft Bad Neuenahr ist irrational und schädigt die Gesundheits- und Tourismusdestination Bad Neuenahr-Ahrweiler sowie den Ruf und die Glaubwürdigkeit der AGBN gleichermaßen. Ohne jede inhaltliche Reaktion auf das Betriebskostenübernahme-Angebot der Stadt vom 19. Dezember (mindestens 300.000 Euro p.a.) wurden „über Nacht“ Fakten geschaffen, deren Auswirkungen noch nicht abzusehen sind. Der Aufsichtsrat der AGBN wurde erst auf Antrag des städtischen Aufsichtsratsmitglieds in einer außerordentlichen Sitzung am 7. Januar mit der Teilbetriebsschließung befasst.
Trotz dieses beispiellosen Vorgehens bekräftigte der Stadtrat heute jedoch einstimmig sein „JA“ zu den Ahr-Thermen und ermächtigte den Bürgermeister, die Kaufverhandlungen mit der AGBN fortzuführen. Die Verwaltung wird erneut umgehend mit Gesprächsterminvorschlägen auf die AGBN zugehen und hofft auf den Kooperationswillen der AGBN.
Zugleich unterstrich der Stadtrat ebenso einstimmig das aktuelle Baurecht zu dem Grundstück der Ahr-Thermen - das ausschließlich die derzeitige Nutzung festsetzt -und trat damit entsprechenden Spekulationen zur Umnutzung des Grundstücks entgegen.
Pressemitteilung
Stadtverwaltung
Bad Neuenahr-Ahrweiler
