Allgemeine Berichte | 09.12.2014

Im St. Josef Krankenhaus Adenau

„Suchbewegung“ legt Halt ein

Skulptur ist als Leihgabe auf unbestimmte Zeit zu sehen

Der 1. Beigeordneter Stadt Adenau Peter Nett (v. l.), Hildegard und Peter Igelmund, Bildhauerin Maria Hill, Pflegedienstleitung Birgit Kriegel, die Vorsitzende des Kunstfördervereins EifelArt Dietlind Greifenhagen, Schwester Celine Backes und der Vorsitzende des Fördervereins St. Josef Krankenhaus Bernd Schiffarth. UM

Adenau. Als Hildegard und Peter Igelmund die Skulptur der Künstlerin Maria Hill aus Enkirch zum ersten Mal gesehen hatten, hat sich das Ehepaar gleich darin verguckt, und es stand fest: „Die müssen wir haben.“ Allerdings sollte die Skulptur „Suchbewegung“ ihren Platz nicht im Wohnhaus der Ingelmunds finden, sondern auf Reisen gehen, Menschen begegnen, ihrer gewählten Bezeichnung „Suchbewegung“ gerecht werden.

Die Skulptur ist 2012 im Atelier der Bildhauerin in Enkirch an der Mosel aus Alabaster und Metall entstanden und hat ihre Reise in der Kirche St. Michel in Köln begonnen, wo sie Hildegard und Peter Igelmund aus Ormont erstmals ausstellten. Dort haben Menschen sie getroffen, berührt und vielleicht auch Kraft geschöpft. So soll es jetzt auch im St. Josef Krankenhaus in Adenau sein, wo die Skulptur „Suchbewegung“ im Foyer der ersten Etage für Besucher und Patienten sichtbar steht und auf viele Begegnungen persönlicher Art hofft.

Auf Initiative des Kunstfördervereins EifelArt hat die Skulptur nun den Weg ins Adenauer Krankenhaus gefunden, wo die Vorsitzende Dietlind Greifenhagen das Ehepaarr Igelmund, Bildhauerin Maria Hill, Schwester Celine Backes und die Pflegedienstleitung Birgit Kriegel sowie den Vorsitzenden des Fördervereins des St. Josef Krankenhauses Bernd Schiffarth und den 1.Beigeordneten der Stadt Adenau Peter Nett begrüßen konnte.

Für das Ehepaar Igelmund, aber auch für die Künstlerin Hill ist ein Traum in Erfüllung gegangen, indem die Skulptur „Suchbewegung“ ihre begonnene Reise im Adenauer Krankenhaus fortsetzt. „Was kann einer Künstlerin Schöneres passieren, als das die eigene Kunst auf Reisen geht?“, so Maria Hill. Die Statue passe ins Bild des Krankenhauses, den Blick nach oben gerichtet, nicht heil, eine gebrochene unfertige Gestalt, so wie das Leben, das nie fertig wird. Dies in einem Umfeld, in dem es um Heilung geht, wo Hoffnung und Berührung eins werden. So soll die Statue auch auf unbestimmte Zeit in Adenau bleiben, Wochen oder auch Monate, bis sie sich wieder auf Reisen begibt und erneut in ihrer „Suchbewegung“ irgendwo Station macht, so der Wunsch des Ehepaares Igelmund. EifelArt und das St. Josef Krankenhaus laden alle Menschen ein, die Nähe zur Statue zu suchen und sich ganz persönlich inspirieren zu lassen.

Der 1. Beigeordneter Stadt Adenau Peter Nett (v. l.), Hildegard und Peter Igelmund, Bildhauerin Maria Hill, Pflegedienstleitung Birgit Kriegel, die Vorsitzende des Kunstfördervereins EifelArt Dietlind Greifenhagen, Schwester Celine Backes und der Vorsitzende des Fördervereins St. Josef Krankenhaus Bernd Schiffarth. Foto: UM

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