Lokalsport | 14.10.2013

Die Vulkan-Ladies in der 1. Handball-Bundesliga

Top-Leistung gegen amtierenden Deutschen Meister

Was die Vulkan-Ladies gegen den amtierenden Deutschen Meister aus Thüringen boten, ähnelte einer Sensation: trotz des verlorenen Spiels zeigten sie mehr als eine ansprechende Leistung. Foto: SHU

Koblenz. Der amtierende Deutsche Meister aus Thüringen zu Gast im Wohnzimmer der Vulkan-Ladies – der vergangene Mittwochabend versprach ein tolles Handballfest zu werden. Für den nötigen Rahmen in der Conlog-Arena sorgten 870 Zuschauer.

Und kein einziger dieser Zuschauer bereute sein Kommen, denn was die Vulkan-Ladies an diesem Abend boten, ähnelte einer Sensation. Zwar verloren sie am Ende mit 21:30 deutlich, doch sie zeigten eine mehr als ansprechende Leistung.

Die Gäste hatten ein Champions-League spiel hinter sich und drei Tage nach dem Spiel in Koblenz auch schon wieder vor sich. Auch deshalb warnte THC-Trainer Müller seine Mannschaft vor dem Spiel, die Vulkan-Ladies nicht zu unterschätzen. Und dies tat er nach elf gespielten Minuten erneut, denn mit dem Spielstand von 3:3 war er überhaupt nicht zufrieden. Dass in der 24. Minute Lotte Prak auf 7:8 verkürzte, veranlasste Müller auch seine zweite Auszeit zu nehmen – und diese zeigte dann auch Wirkung. Die Gäste setzten sich bis zur Halbzeit auf 9:13 ab.

Kaum einer dachte wohl, dass die Vulkan-Ladies die Partie nochmals offen gestalten könnten. Eher erwarteten die Zuschauer, dass der THC nun seine ganze Klasse ausspielen würde. Doch weit gefehlt – beim 16:16 gelang den Gastgeberinnen unter lautstarker Unterstützung der zahlreichen Zuschauer der Ausgleich. Doch ab diesem Zeitpunkt riss sich der THC endgültig zusammen und zog über die Stationen 16:20 und 17:25 davon. Am Ende zeigte das Tableau ein deutliches 21:30, was den Spielverlauf jedoch nicht wirklich widerspiegelte.

Nach dem Spiel war nicht nur der Anhang der Vulkan-Ladies voll des Lobes. Auch Gästetrainer Müller schloss sich an: „Man sieht eine ganz klare Entwicklung dieser Mannschaft - wir mussten über das gesamte Spiel das Tempo mitgehen, wir durften nie nachlassen, sonst wären wir heute nicht als Sieger aus der Halle gegangen“.

Die nächste Aufgabe für die Vulkan-Ladies steht am 19.10. um 19 Uhr an. Dann sind sie bei den TuSsies Metzingen zu Gast. Man könnte durchaus vom Duell der beiden Überraschungsmannschaften sprechen.

Nächstes Heimspiel am 30. Oktober gegen die Elfen aus Leverkusen

Das nächste Heimspiel findet am 30. Oktober statt. Um 19.30 Uhr sind erneut an einem Mittwochabend die Elfen aus Leverkusen zu Gast in der Conlog-Arena.

Vulkan-Ladies Koblenz/Weibern – Thüringer HC 21:30 (9:13)

Vulkan-Ladies Koblenz/Weibern: Zec, Grob; Thomas (5), Huber (3/1), Kinlend (3/1), Frank (2), Thorgeirsdóttir (2), Jaszczuk (1), Klingenberg (1), Prak (1), Schenk (1), Varga (1), Zimmermann (1), Atanasoska und Vollebregt.

Thüringer HC: Krause, Eckerle, März; Mietzner (6/1), Barbosa (5), Engel (4/1), Frey (4/3), Wohlbold (3), Althaus (2), Gros (2), Luzumova (2/1), Jakubisova (1), Smeets (1), Blase und Snelder.

SHU

Was die Vulkan-Ladies gegen den amtierenden Deutschen Meister aus Thüringen boten, ähnelte einer Sensation: trotz des verlorenen Spiels zeigten sie mehr als eine ansprechende Leistung. Foto: SHU

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