TuWi Adenau Tischtennis
TuWi Spieler bei der Weltmeisterschaft präsent
Adenau. Tischtennis gilt ja allgemein als nicht so spektakulär und bewegungsintensiv wie manch andere, populärere Sportart. Manche Laien mögen diesen immerhin als schnellster Rückschlagsport der Welt geltende, fester Bestandteil des olympischen Programms, gar für langweilig erachten. Dabei werden jedoch die zahlreichen Trainingsstunden übersehen, die selbst unterklassige Hobbyspieler wöchentlich in das Verbessern ihrer Aufschläge, Rückschläge, Schupf- und Topspinqualitäten investieren. Dennoch, seit gut einem Jahrzehnt entwickelt sich nun eine neue Trendsportart: Vierertisch. Sympathiesanten dieser jungen Sportarten beharren darauf, dass durch das Zusammenstellen von vier Tischtennisplatten, wodurch eine, die „normale“ Tischtennisplatte in ihrer Größe um das Vierfache überragende Platte (man spricht von einem Vierertisch) entsteht, die Vorzüge der beiden Sportarten Tennis und eben Tischtennis ideal kombiniert würden. Tatsächlich ist es so, dass diese Sport ein hohes Maß an Dynamik und Athletik erfordert, in diesen Belangen absolut ebenbürtig mit Tennis ist, jedoch weitaus weniger Platz beansprucht als ein herkömmlicher Tennisplatz. Athletik und Dynamik allein garantieren allerdings noch nicht, am Vierertisch gegen einen Hobby-Tischtennisspieler bestehen zu können, da den Spielern gleichermaßen Ballgefühl und selbstverständlich sowohl taktische Intelligenz, als auch eine gewisse Nervenstärke, um diese Taktik umsetzen zu können, abverlangt werden. So viel zu der Sportart selbst, die sogar den deutschen Tischtennismeister und Timo Boll-Bezwinger Steffen Mengel in ihren Bann zu ziehen wusste. Auch er gehörte den weit über hundert Teilnehmern der diesjährigen zehnten Vierertisch-Weltmeisterschaft in Mendig an, welche er, um dies vorwegzunehmen, in der Herren A-Klasse dieses Jahr erneut für sich entscheiden konnte.
Auch die Farben des TuWi Adenau waren bei diesem Sportspektakel vertreten durch die Nachwuchsspieler Nico Cläsgens und Fabian Berens, die in der vergangenen Tischtennis-Saison erfolgreich den Sprung in die Herrenmannschaften bewerkstelligten und in den Kreisligen respektive -klassen sehr ansprechende Leistungen darboten. Um sich nun auf die kommende Spielzeiten vorzubereiten, nutzten sie diese Weltmeisterschaft, bei der sie unter körperlichen Höchstleistungen durchaus sehr ansehnlichen Sport zeigten und sehr respektable Ergebnisse verbuchen konnten (bestes Ergebnis: 17. Platz Junioren-Einzel durch Fabian Berens). Nun werden sie sich, wie alle anderen Spieler der Tischtennisabteilung, wieder dem Training an der „kleinen“ Platte hingeben, wobei sich anhand ihrer Trainingsleistungen andeutet, dass sie äußerst motiviert und auch noch einmal stark verbessert in die neue Saison starten können.
