Kindertagesstätte Wanderath besuchte Kläranlage Nitzbachtal
Vorschulkinder beschäftigten sich mit Wasser und Abwasser
Wanderath. Praktiziertem Umweltschutz kommt für die Zukunft der Kinder und Jugendlichen im Zeichen der oft vorsätzlichen Verschmutzung der Gewässer eine große Bedeutung zu. Das Abwasserwerk unterbreitet daher allen Schulen und Kindertagesstätten innerhalb der Verbandsgemeinde Vordereifel jährlich das Angebot, einen Wandertag oder eine Tagesfahrt sachbezogen mit einer Besichtigung auf einer der Kläranlagen zu verbinden. Trotz Regenwetter, passend zum Thema, hatten sich neun Vorschulkinder der Kita aus Baar/Wanderath mit ihren Erzieherinnen Rosi Wagner und Rita Thelen zu einer Exkursion zur Gruppenkläranlage Nitzbachtal in Virneburg aufgemacht, die unter anderem die Abwässer dieser Kinder aus Wanderath, Herresbach, Döttingen und Siebenbach reinigt und schadlos dem Nitzbach wieder zuführt. Die Kinder, die im Sommer in die Grundschule wechseln, hatten sich im letzten Jahr intensiv mit Wasser und Abwasser im Vorschulunterricht befasst. Werkleiter Matthias Steffens begrüßte die Gruppe und führte die Kinder anschließend über die Anlage. Es sollte auch bei diesem Besuch deutlich werden, so Bürgermeister Heilmann, dass Umwelterziehung nie zu früh begonnen werden kann und das mit praktischen Anschauungen vor Ort den Kindern das nötige Gespür für praktizierten Umweltschutz vermittelt wird. Bei der Führung zeigte sich, dass die Kinder mit ihren Erzieherinnen sich sehr engagiert mit dem Thema befasst hatten, so dass viele Fragen zu beantworten waren. Größtes Interesse fand im Labor das Elektronenmikroskop, das Klärfacharbeiter Frank Emmerich mit einer Abwasserprobe bestückt hatte und die Kinder die Bakterien im Abwasserfinden könnten. Ausgerüstet mit jeder Menge Prospektmaterial zum Thema Wasser und Abwasser wurde am Ende am Schaltbild im Betriebsgebäude ein Gruppenfoto geschossen und ein abschließender Überblick gegeben. Nachdem alle Fragen beantwortet waren, ging es wieder zurück; ein gelungener Tag für die „jungen Fachleute“.
