Allgemeine Berichte | 18.06.2013, 09:35 Uhr

Hitzeperiode

Warnsystem informiert Einrichtungen

Nun kommt der Sommer - für die nächsten Tage wird von den Wetterexperten des Deutschen Wetterdienstes die erste Hitzewelle dieses Jahres mit Temperaturen über 35 Grad angekündigt. Doch eine Schön-Wetterperiode hat nicht nur ihre guten Seiten; übermäßige Hitze kann gerade für ältere Personen eine große gesundheitliche Belastung darstellen.Seit 2005 wird in Rheinland-Pfalz ein mit dem Deutschen Wetterdienst vereinbarter Hitzewarndienst für Gesundheitsämter und Einrichtungen zur Pflege und Betreuung älterer Menschen angeboten. Bis zum vergangenen Jahr wurde die Warnung mit Unterstützung des Landesamtes für Soziales, Jugend und Versorgung per E-Mail und Fax an interessierte Einrichtungen verteilt. Seit diesem Jahr wird sie ausschließlich über den Hitze-Newsletter an registrierte Nutzer versandt. Einrichtungen, die das E-Mail-Warnsystem nutzen möchten, können sich unter www.dwd.de/gesundheit für den kostenlosen Hitzewarndienst anmelden und Warnungen für einzelne oder auch mehrere Landkreise abonnieren.Zwischen Mai und August wird täglich für den aktuellen Tag und den Folgetag gewarnt, wenn die „gefühlte Temperatur“ die Warnschwelle von rund 32 Grad (Warnung vor starker Wärmebelastung) bzw. 38 Grad (Warnung vor extremer Wärmebelastung) überschreitet.Das Warnsystem ermöglicht es den Einrichtungen, frühzeitig durch geeignete Maßnahmen den Auswirkungen der Hitzebelastungen entgegenzuwirken. Dazu zählen insbesondere eine ausreichende Flüssigkeitsversorgung sowie eine geeignete leichte Ernährung mit viel wasserreichem Obst und Gemüse wie Gurken, Tomaten oder Melonen.

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