Lokalsport | 03.05.2013

Motorsportclub Adenau

Wechselhaftes Wetter, hervorragende Performance

Weber/Jacoma/Schmitz mit Top-Platzierung beim zweiten VLN-Lauf

Das Trio Weber/Jacoma/Schmitz bei der Siegerehrung.privat

Adenau. Der zweite Saisonlauf zur VLN Langstreckenmeisterschaft auf der Nürburgring-Nordschleife war der letzte Wertungslauf vor dem legendären 24h-Rennen auf dem Nürburgring. Der Nachwuchspilot Christian Schmitz vom MSC Adenau absolvierte dabei seinen zweiten Renneinsatz mit dem neuen Porsche 991. Über 225 Fahrzeuge nahmen an dem 90-minütigen Zeittraining teil. Darunter auch der von PROsport Performance vorbereitete neue Porsche 991, der in der Klasse der Produktionswagen bis 3.500 ccm Hubraum (V6) gewertet wird. Zum Einsatz kam wieder das mit einem Wertungsgruppensieg ausgezeichnete und erfolgreiche Fahrertrio vom ersten Saisonlauf: Helmut Weber (Königsfeld), Ivan Jacoma (Schweiz) und Christian Schmitz (Herresbach). Die Bedingungen waren alles andere als einfach. Bei sehr kaltem und nassem Regenwetter ging das große Fahrerfeld auf die Zeitenjagd, um sich einen guten Startplatz für das anschließende Vier-Stunden-Rennen zu sichern. Für Weber/Jacoma/Schmitz vom MSC Adenau lief das Training nicht nach Plan. Am Ende des Trainings fand man sich in den Ergebnislisten nur auf dem sechsten Platz in der Klasse V6 wieder. Nach dem tollen Erfolg vom ersten Rennen mit dem Klassen- und Wertungsgruppensieg war dies sicherlich nicht das, was Sie sich erhofft hatten. „Wir hatten heute Morgen im Training große Probleme, unsere Reifen zum Arbeiten zu bringen. Leider funktioniert dies bei uns auf dem neuen Porsche 991 mit den Pirelli-Regenreifen noch nicht so gut“, so Christian Schmitz nach dem Training. Vor dem Start setzte leichter Schneeregen ein. Genau das, was für die Strategie des Porsche 991 nicht passieren sollte. Jedoch konnte Ivan Jacoma in der Startphase schon einiges an Boden gut machen und sich vorsichtig nach vorne arbeiten, was bei diesen Witterungsbedingungen höchste Konzentration forderte. Nach rund anderthalb Stunden Renndauer lag das Team bereits auf dem vierten Platz in der Klasse und die Bedingungen verbesserten sich allmählich. Helmut Weber machte in der Mitte des Rennens weiter an Boden gut und glänzte mit guten und vor allem konstanten Rundenzeiten. Von nun an wurde bei leicht abtrocknender Strecke nach vorne angegriffen und er fuhr das durch den Reifennachteil am Anfang zur Konkurrenz entstandene Loch Stück für Stück zu. Anschließend übergab er das Steuer an Christian Schmitz. Der junge Herresbacher knüpfte dort an, wo sein Fahrerkollege Helmut Weber zuvor aufgehört hatte. Runde für Runde wurde der Abstand zur Spitze kleiner. Leider reichte es am Ende nicht ganz für den erneuten Klassensieg. Nach vier Stunden Renndistanz belegte das MSC Adenau Trio Weber/Jacoma/Schmitz mit einem Abstand von nur 1:28.426 Minuten Rückstand den zweiten Platz in der Klasse V6. Helmut Weber: „Wir können mit dem Rennverlauf und dem zweiten Platz bei diesen Witterungsbedingungen sehr zufrieden sein. Da es für uns und für das Fahrzeug der erste Einsatz unter nassen Bedingungen war, konnte noch keine passende Abstimmung mit den Regenreifen gefunden werden. Somit verloren wir in der Anfangsphase viel Zeit, die uns am Ende dann für den erneuten Klassensieg fehlte.“ Nach zwei von neun Rennen führt Christian Schmitz die VLN-Junior-Trophäe an, außerdem liegt das Fahrertrio in der Produktionswagen-Wertung ganz vorne und sogar in der Gesamtmeisterschaft der VLN sind sie in Schlagdistanz zur Spitze. Das nächste Rennen zur VLN-Langstreckenmeisterschaft, die 44. ADAC Simfy-Trophy, findet erst am 22. Juni statt.

Das Trio Weber/Jacoma/Schmitz bei der Siegerehrung.Foto: privat

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