Die Adenauer Polizei informiert
Wilderei und Suchaktion hielten die Polizei in Atem
Adenau. Für die hiesige Polizeiinspektion verlief der Jahreswechsel weitestgehend ruhig. Lediglich einzelne Ereignisse veranlassten zum polizeilichen Tätigwerden.
Einbruch
Am Montag 29.12.14 wurde der Polizei Adenau ein Einbruch in ein Wochenendhaus in Meuspath gemeldet. Der oder die bislang unbekannten Täter hebelten ein Kellerfenster auf und gelangten so ins leer stehende Anwesen. Dort hebelten sie mit brachialer Gewalt eine Zwischentür auf. Erst als die Täter offenbar bemerkten, dass es sich bei dem Haus nicht um ein bewohntes Anwesen handelt, verließen sie den Tatort, ohne etwas zu entwenden. Die Tatzeit wird auf den 27.12 bis zum 29.12 eingegrenzt.
Sachbeschädigung
Bislang unbekannter Täter beschädigte in den vergangenen Tagen in Kesseling an der Landstraße 85 in Richtung Staffel an der dort eingerichteten Baustelle eine Baustellenampel, in dem sie umgeknickt wurde. Der entstandene Schaden dürfte sich auf mehrere 1000 Euro belaufen. Täterhinweise liegen keine vor.
Jagdwilderei
Am Montag wurde durch einen Jagdberechtigten aus Reifferscheid ein PKW beobachtet, der sich in der Gemarkung „Semerath“ verdächtig verhalten hatte. Als er den Autofahrer aus dem Landkreis Ahrweiler ansprechen wollte flüchtete der Fahrer. Das Kennzeichen konnte jedoch noch abgelesen werden. Am Folgetag fand der Mitteiler dann einen toten Rehbock in einer Talwiese an der Lückenbacher Straße. Das Tier war offenbar geschossen worden. Die Ermittlungen hinsichtlich einer möglichen Jagdwilderei dauern an.
Körperverletzung
Im Rahmen einer Silvesterfeier kam es in Harscheid zu zwei Körperverletzungen. Ein 24-jähriger Mann aus Altenahr hatte einen 18-jährigen Gast mit der Faust ins Gesicht geschlagen und hierbei verletzt. Als ein dritter Gast dazwischen ging und schlichten wollte wurde er ebenfalls ins Gesicht geschlagen. Nach der Tat versuchte der Beschuldigte gegenüber der Polizei, sich durch die Nennung falscher Personalien dem Strafverfahren zu entziehen. Nachdem seine Identität zweifelsfrei geklärt werden konnte wurde der Mann nach einem durchgeführten Alkoholtest an seinen Bruder übergeben.
Große Vermisstensuche; Auffinden einer Toten
In Schuld kam es an Silvester zu einem groß angelegten Sucheinsatz von Polizei, Feuerwehr und einer Suchhundestaffel. Im Bereich rund um die Ortschaft war nach einer 72-jährige Frau gesucht worden. Die Dame war am Nachmittag nicht von einem Spaziergang zurückgekehrt. Die Suchmaßnahmen dauerten fast die gesamte Nacht an und mussten in den frühen Morgenstunden aufgrund einsetzenden starken Nebels kurz unterbrochen werden. Nachdem die Suchmaßnahmen am Morgen wieder aufgenommen wurden fand die Feuerwehr die Frau im Bereich des Ahrufers. Sie konnte nur noch tot aufgefunden werden. Die Ermittlungen der genauen Todesumstände dauern noch an. Es konnten bislang jedoch keine Anzeichen für einen unnatürlichen Tod gefunden werden. Im Einsatz waren neben Kräften der Polizei Adenau und einem Diensthundführer der Polizei auch Kameraden der Feuerwehren Adenau, Antweiler und Schuld sowie Angehörige der Suchhundestaffel aus Lahnstein. Pressemitteilung der PI Adenau
